Autor: Drohne
« am: 13. Februar 2010, 16:07:09 »@Rico: Ich verstehe nicht ganz. Wenn EINE SSD schon mit einer exorbitanten (und guten!) Bandbreite aufwarten kann und hierfür KEINE adäquaten Anbindungen vorhanden sind, wie soll es dann erst recht mit 6 oder 8 solcher SSDs in einem RAID funktionieren, wo man sich bekanntlich zunutze macht, daß der Flaschenhals Platte/SSD <-> Controller durch Verteilung auf separate Stränge entschärft werden soll? SAS2 schafft gute 6 GBit/s pro Richtung und Anschluß, also mehr als SATA 6GB (das nur halbduplex kann) pro Peer. Nicht etwa, daß ich es unsinnig fände, Platten/SSDs mit derart hohen Bandbreiten anzubieten, doch derzeit - und auf absehbare Zeit! - wird es einfach keine technische Plattform geben, die derart hohe Bandbreiten auf die Straße bringen könnte. Vielleicht beschleunigt diese Entwicklung bei den SSD die Entwicklung im Bereich SAS/SATA, so daß auch der Workstation- und Heimbereich-Markt etwas davon hat. Diese SSD zeigt ja deutlich, was möglich ist. Chiphersteller, wie zum Beispiel Intel, die sich derzeit noch zieren, den SATA 6GB Standard zeitig einzuführen, argumentieren ja bekanntlich damit, daß SSDs die 300 MiBytes/s pro Peer noch nicht ausreizen können, so daß SATA 6GB keine wirklichen Vorteile brächte, außer Mehrkosten bei der Umrüstung, wenn man mal von den Protokollverbesserungen im Bereich NCQ etc. beim neuen SATA-Standard absieht.





