Mit dem Begriff "Goldene Generation" wird wohl kaum die Generation von Spielern per Definition gemeint sein. Vielmehr steht dieser medial geprägte und eingesetzte Begriff, für das Gros des aktuell eingesetzten Kaders. Und natürlich geht es im Sport um Titel. Wer etwas anderes behauptet hat den Sinn nicht verstanden. Außerdem spielen die elf Leute da nicht zur Bespaßung anderer sondern immer noch um des eigenen Sieges willen. Insofern kann ich die Kritik jetzt überhaupt nicht nachvollziehen.
Meine persönliche Meinung: Wer Fußball guckt, um sich unterhalten zu lassen, der ist kein Fan und kann sich liebend gerne woanders tummeln. Wenn ich Fußball schaue, dann weil ich mich für den Sport an sich interessiere und optimaler Weise ein Team spielt, für das ich Sympathien hege. Das ist der Ursprung des Fußballs, und das, was ihn ausmacht.
Gruß
P.S: Das mit Sammer hat mich (und wahrscheinlich den Rest der Welt) ziemlich überrascht, als mich mein Kumpel anrief und das mitteilte, während ich in Uelzen stand und auf meinen Zug gewartet habe. Aber wenn man ehrlich ist, hat sich Nerlinger nicht gerade positiv herausgestellt. Allerdings war ich bisher kein großer Anhänger von Sammer und bin erstmal skeptisch ob er es bei Bayern besser machen kann. Nerlinger ist nicht zuletzt gescheitert, weil er immer im Schatten vom vergangenen Hoeneß stand. Genau wie bei Kahn und Rensing. Eine undankbare Aufgabe und vllt. sogar eine Mission, die von vornherein zum Scheitern verurteilt war