Meine Prognose: Windows 7 wird über die weitere Existenz von Microsoft, zumindest aber über ihre vorherrschende Stellung im BS-Markt entscheiden.
Das Vista-Desaster wird am deutlichsten bei den derzeitig boomenden Billig-PCs. Dafür ist es nämlich schlicht untauglich, weil zu unflexibel durch zu hohen Ressourcenverbrauch. Linux ist von jeher auf alles portierbar, was aus einem Transistor besteht und selbst Mac OS X ist problemlos auf Mobilgeräte portierbar, wie es Apple mit dem iPhone vormacht. Bei Microsoft muss man neben dem teuer entwickelten Vista für Desktop-Systeme und dem PDA-System Windows CE/Mobile nun auch noch ungeplant XP weiter unterstützen, da man sonst den Markt der Eee PC und Co von Anfang an aufgeben würde.
Aber auch im Desktop-Markt wird vor allem bei Firmenkunden Vista immer noch sehr zurückhaltend aufgenommen. Selbst im Consumer-Markt gibt es meines Erachtens nur 1 Killerfeature, was für Vista spricht und das ist Direct X 10. Im Spielebereich brauchen neue 3D-Schnittstellen etwa 3 Jahre bis sie sich durchsetzen, das bedeutet erst wenn Windows 7 kommt, dürfte es problematisch sein nur noch ein Direct-X-9-System zu besitzen. Damit könnte es möglich sein, dass viele Nutzer direkt von XP zu 7 migrieren und Vista komplett auslassen, mit entsprechendem Nicht-Umsatz bei MS.
Microsoft hat eine Gnadenfrist von 3 Jahren, sollte 7 ebenso floppen wie Vista, werden die 90+ % Marktanteil für immer Geschichte sein.
Erstellt am: 27. Mai 2008, 22:25:47
Ich weiss nicht so recht...was würde 64Bit mir denn bringen (dem Normal-User)?
Mein Notebook läuft auf 32Bit Vista Ultimate und beherrscht alle, meine, Anwendungen...und ich glaube nicht, dass ich 2010 8GB grosse Briefe, oder Excel-Tabellen erstellen muss.
Bei unserem Server, 64Bit OpenSuse, merke ich auch keinen Unterschied...hat 4GB RAM und RAID...
Aus meiner Sicht das nur (derzeit) Marketing-Technische Verkaufsargumente.
PS.: Brauch ich 64Bit tatsächlich für aktuelle Games? Bin da leider nicht auf dem neuesten Stand
Für Excel brauchst Du definitiv kein 64-Bit-System. Aber für aufwendige Grafiken unter Photoshop sind 3 GByte einfach zu wenig. Die Spiele werden auch immer umfangreicher, in IDs (Hersteller der Doom- und Quake-Serie) Tech Demo 5 werden mehr als 20 GByte Texturen verwendet. Klar liegen die nicht komplett im RAM, aber mit einem 32 Bit System könnte man die gar nicht adressieren. Momentan sind 2 GByte RAM Standard und die 4 GByte stehen vor der Tür. Ohne 64 Bit kann man die aber nicht ansprechen. Das ist das Hauptargument für 64 Bit. In 2-3 Jahren wird 64 Bit bei Spielen eher die Regel als Ausnahme sein, um die größeren Datenmengen zu handlen. Eine 32-Bit-Applikation kann unter Windows nur maximal 2 GByte Arbeitsspeicher zugewiesen bekommen. Mit 64 Bit fällt das Limit.