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Autor Thema: [News] Neue Hinweise auf Serienfehler in NVIDIA Grafikprozessoren  (Gelesen 788 mal)
 
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« am: 27. August 2008, 09:15:08 »
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Neue Hinweise auf Serienfehler in NVIDIA Grafikprozessoren
                 



Hier geht es zur News: http://ht4u.net/news/2294_neue_hinweise_auf_serienfehler_in_nvidia_grafikprozessoren            
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Flasher
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99496305 vegetto3000
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« Antworten #1 am: 27. August 2008, 12:10:33 »
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Wir der G86M nicht aus der regulären G86 Fertigung entnommen? Wenn ja, dann ist es ja nur Folgerichtig bei der regulären Fertigung der Chips die Änderungen vorzunehmen, oder täusche ich mich da?
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Thomas
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9459367
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« Antworten #2 am: 27. August 2008, 12:44:15 »
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Wir der G86M nicht aus der regulären G86 Fertigung entnommen? Wenn ja, dann ist es ja nur Folgerichtig bei der regulären Fertigung der Chips die Änderungen vorzunehmen, oder täusche ich mich da?
Was das Die angeht: Ja. Das Packaging kann durchaus anders sein. Ob es das ist, kann ich nicht sagen, ich muss mich da auf die Quellen verlassen. Auf der anderen Seite ist es natürlich dann auch so, dass das Problem auch alle Chips betreffen müsste. Aber es wird immer noch nicht recht klar, wie sich das hier angesprochenen Nutzungsprofil für den Fehler auswirkt. Jedenfalls halten sich die Gerüchte schon ziemlich lange und NVIDIA hat es bislang versäumt die Karten auf den Tisch zu legen und damit die Diskussion zu beenden.

Aber irgendwoher muss die Summe von 200 Mios ja kommen. Die würde ja nicht mal für alle Notebook-Chips reichen. Deswegen bleiben da immer noch viele Konjunktive übrig...
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Christian H
Mailwurm
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86161767 ncpmailwurm
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« Antworten #3 am: 27. August 2008, 21:39:55 »
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Vom IDF hab ich gehört, dass Charlie Demerjian (Inq) bereits mehrere Tausend Seiten "Belastungsmaterial" gesammelt hat und Nvidia einfach toter Mann spielt. Die wirklichen finanziellen Folgen (Austausch der Logikboards bei betroffenen Notebooks) sollen wohl nicht 200 Mio. sondern eher 700 Mio. bis 1 Mrd. US-Dollar betragen. Nach internen Infos sei die Ausfallrate wohl 40% bei 8600M- und 15% bei 8400M-Chips. Sind aber alles Gerüchte. 
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« Antworten #4 am: 28. August 2008, 18:02:07 »
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Klingt nicht gut. Ich persönlich würd mir momentan kein Notebook mit Nvidia-Chips (egal ob Mobo oder Graka) kaufen. Was nutzt mir eine Notebook das vielleicht gerademal die Garantiezeit übersteht? Da steckt man nicht drin...
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kgrosser
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« Antworten #5 am: 29. August 2008, 00:22:23 »
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Macht auf einmal erschreckend viel Sinn... bedenkt man, wann die betroffenen Chips entworfen und gefertigt wurden, drängt sich förmlich ein Zusammenhang mit Inkrafttreten der RoHS und WEEE Verordnungen auf. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Dotierungen und Lötstellen der ersten Generationen leider sehr anfäälig auf Temperatur und mechanische Belastungen waren. Bis heute hat die Qualität nicht die davor erreicht und die Ausfallquote von früher sehr zuverlässigen Bauteilen und Geräten ist unverhältnismässig stark gestiegen. Somit lässt sich den Verordnungen bescheinigen, genau einen gegenläufigen Effekt zur beabsichtigten Wirkung (Reduzierung von Schadstoffen und Elektroschrott im Allgemeinen) bewirkt zu haben.
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Thomas
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9459367
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« Antworten #6 am: 29. August 2008, 09:06:37 »
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Hallo kgrosser, willkommen im HT4U-Forum.

Ja, das sind Meinungen, die ich aus der Industrie auch gehört habe. Leider habe ich keine belastbaren Daten aus der Gesamtelektroindustrie. Hast Du dazu Zahlen?
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kgrosser
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« Antworten #7 am: 30. August 2008, 03:40:39 »
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Hallo Thomas,

danke für das Willkommen. Nein, Zahlen habe ich keine. Aber ich arbeite in einem kleinen, mittelständschen Betrieb mit eigener Herstellung und Vertrieb internationaler Produkte mit weltweiter Serviceleistung für die eigenen produkte und teilweise europaweiter Serviceleistung für letztere. es war ein langer harter Weg, bis die Umstellung erfolgt war, manche Anbieter sind bis dato noch nicht auf dem europäischen Markt zurück (durch die professionelle Anwendung im Vergleich zur Unterhaltungsindustrie alles recht kleine Firmen, die nicht so einfach die komplette fertigung umstellen können). Für mich hat sich die gefühlte Ausfallquote im Servicebereich um bis zu 80% gesteigert, das Lötzinn ist von der Verarbeitung eine Katastrophe, benötigt deutlich mehr Fluss- und nach dem Lötprozess extreme Megen an reinigungsmittel, da das Flussmittel stärker korrodiert und braucht obendrein 10% höhere Temperaturen bei der Verarbeitung. Erst langsam kommen Legierungen und Flussmittel auf den Markt, die einen zuverlässigen Produktionsablauf ermöglichen. Es hat mich schon immer gewundert, wie die Massenherstellung mit diesen Problemen so schnell fertig geworden sein wollte, schliesslich wird dort auch nur mit Waser gekocht, bzw. mit Zinn (jetzt ohne Blei) gelötet - aber vielleicht ist sie es ja eben gar nicht.
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Hydrargyrum
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« Antworten #8 am: 30. August 2008, 09:30:36 »
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Ich frage mich ohnehin warum soviel Wert daraufgelegt wird die ganzen Gerätschaften unbedingt "bleifrei" zu bekommen. Nicht nur vom Gefühl her (auch aus Erfahrung) würde ich sagen, dass z.B. Quecksilber noch giftiger/schädlicher für Mensch und Umwelt ist. Und ich bin erstaunt wie häufig dieser Stoff nachwievor zum Einsatz kommt. Einfachstes Beispiel, mein neues Energiemessgerät (Voltcraft Energy Monitor 3000) enthält Hg, toll dachte ich mir, ist das Ding nicht mal RoHS-Konform oder welcher Grauzone wurde hier mal wieder genutzt?http://www.voltcraft.de/index.php?page=quali




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Robert
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« Antworten #9 am: 30. August 2008, 12:09:06 »
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Einfachstes Beispiel, mein neues Energiemessgerät (Voltcraft Energy Monitor 3000) enthält Hg, toll dachte ich mir, ist das Ding nicht mal RoHS-Konform oder welcher Grauzone wurde hier mal wieder genutzt?http://www.voltcraft.de/index.php?page=quali
Wir leben in der EU. Wo kämen wir denn hin, wenn für eine Reglung nicht eine Million Ausnahmen definiert werden? Grinsend Bei RoHS gibt es sehr viele. Scheinbar war man sich der schlechteren Qualität bewusst, denn medizinische Geräte, Systeme für Netzinfrastruktur u.ä. fallen oder fielen darunter. Es klingt fast so, als wollte man das Risiko dadurch minimieren und den Herstellern mehr Zeit geben, bei kritischen Systemen den Produktionsprozess anzupassen.
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kgrosser
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« Antworten #10 am: 01. September 2008, 00:09:19 »
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Leuchtmittel sind auch ausgenommen... Schadstoff gegen Energieverbrauch... Telekommunikationstechnikhersteller und Automobiltechnik hatten es mit den Ausnahmen auch nicht allzuschwer... honi soit qui mal y pense
Nein, aber mal im Ernst, wenn man nachweisen kann, dass ein bestimmtes Bauteil nicht RoHS konform existiert, kann man sich für eine zeitlich eingeschränkte Ausnahmegenehmigung bewerben, ein Haufen Papierarbeit zwar, aber eien Möglichkeit, weiter zu fabrizieren. Und bestimmte Bauteile (wie z.B.) Optocopler, die immer Cd enthalten) gehen eben nicht ohne. Kritisch sehe ich eher, dass die "professionelle Verwendung" unzureichend geregelt ist, genauso wie die berücksichtigung von geräten, welche in der regel sehr lange im Einsatz sind und daher die Verwendung von bleifreiem Lötzinn  kontraproduktiv ist, da eben im Endeffekt mehr Elektroschrott generiert wird - und die GFK paltinen sind ja auch nicht ohne... Fürderhin könnte man bemängeln, dass die zulässigen Schadstoffgehalte pro verwendetem Bauteil (und sogar die Anschlussbeinchen zählen strengenommen einzeln) und nicht pro Geräte Bruttogewicht bemessen sind.
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