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Autor Thema: [Artikel] AMD Phenom Leistungsaufnahme  (Gelesen 2854 mal)
 
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« am: 25. September 2008, 22:00:03 »
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Erst kürzlich starteten wir wieder im Segment Prozessor-Test mit einem Roundup zu AMD-Phenom-Prozessoren. Wie wir im seinerzeitigen Artikel bereits informiert hatten, waren unsere eigens umgebauten Motherboards zur Leistungsaufnahme erst gegen Ende des Artikel fertig gestellt worden, weshalb wir vorerst solche Messungen schuldig blieben. Und natürlich kamen zeitlich dann immer wieder andere Dinge dazwischen, weshalb wir uns erst heute intensiv mit dem Thema Leistungsaufnahme der AMD-Phenom-CPUs befassen wollen.

Zum Artikel: AMD Phenom Leistungsaufnahme

« Letzte Änderung: 26. September 2008, 02:08:36 von Thomas » Moderator informieren   Gespeichert
Oberst
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« Antworten #1 am: 26. September 2008, 00:54:22 »
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Hallo,
"Salopp ausgedrückt haben wir es aktuell also mit einer Steigerung der Leistungsaufnahme von 50% bei gleicher Fertigungstechnologie zu tun, betrachtet man einen 2,6 GHz 4-Kern-Phenom zu einem 2,6 GHz Athlon 2-Kern-Prozessor." [Zitat aus Seite9]. Müsste doch eine Steigerung von 100% sein, weil der 9950BE etwa doppelt so viel verbraucht, wie der Brisbane mit 2,6GHz (alternativ ist der Brisbane 50% sparsamer).
Allerdings eben mit doppelter Kernzahl und mehr Rechenleistung/Takt (was ja der kürzlich auf ExPreview veröffentlichte Test des Athlon 6500/Kuma gezeigt hat. Insofern müsste man den 9950 eher mit dem Brisbane 6000+ vergleichen.
Insofern scheint der Phenom bis auf den Leerlauf, bei dem wohl sein L3-Cache die Differenz ausmacht, doch relativ effizient zu sein.
Gruß Oberst.
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Peter
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« Antworten #2 am: 26. September 2008, 07:35:40 »
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Hallo,
"Salopp ausgedrückt haben wir es aktuell also mit einer Steigerung der Leistungsaufnahme von 50% bei gleicher Fertigungstechnologie zu tun, betrachtet man einen 2,6 GHz 4-Kern-Phenom zu einem 2,6 GHz Athlon 2-Kern-Prozessor." [Zitat aus Seite9]. Müsste doch eine Steigerung von 100% sein, weil der 9950BE etwa doppelt so viel verbraucht, wie der Brisbane mit 2,6GHz (alternativ ist der Brisbane 50% sparsamer).

das ist natürlich richtig.
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Gruß

Peter
Stefan_Payne
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« Antworten #3 am: 26. September 2008, 10:04:13 »
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2 Dinge:

1.
Zitat
und sich zudem mit einer Fünf-Phasen-Wandlung zufrieden gibt.
Sinds eher 4 +1 (4 Phasen für die Kerne, eine für die NB), wieviel beim GIgabyte, keine Ahnung.

2. Das Problem an diesem Test ist, das ihr nur jeweils eine CPU eines Modells getestet habt.
Um wirklich brauchbare Aussagen treffen zu können, braucht es aber mehrere CPUs des gleichen Types!

Die Unterschiede der beiden B3 Phenoms können daher auch die üblichen schwankungen bei der Produktion gewesen sein.

Unterm Strich netter Test aber leider habt nur nur je eine CPU eines Types vermessen...
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Stefan_Payne
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« Antworten #4 am: 26. September 2008, 11:57:14 »
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Zitat
Interessant war hierbei die Feststellung, dass eine der Phasen nie in dem Maße abgesenkt wurde, wie die anderen Phasen und auch im Cool’n’Quiet Modus immer noch fast identische Spannungen von 1,3 Volt aufzeigte. Die weiteren Phasen lagen unter Last, wie im Idle-Zustand auf in etwa gleichem Niveau, wenngleich natürlich nicht identisch.
Öhm, das ist nicht interessant sondern so gewollt.

Die eine Phase die nicht abgesenkt wurd, wird wohl die NB Spannung gewesen sein...
Siehe auch mein Posting weiter oben, wo ich von 4+1 sprach...
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Tuereintreter
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Tuereintreter
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« Antworten #5 am: 26. September 2008, 16:15:58 »
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Wie immer interessant und erst die Diskussion...
Fakt ist, das der Phenom B3 ein technologisches Meisterstück mit schwerer Geburt ist und er ab Fertigung nm erst so richtig interessant wird. Intel kleistert einfach zwei Doppelkerne auf eine Platine mit üppig Cache. OK, der Cell Prozessor ist natürlich...spielt aber in einer anderen Liga (ein wenig andere meine ich).
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Gigabyte GA-MA790GP-DS4H AM2+ Mainboard
AMD Athlon X2 5050e Brisbane 2x2,6GHz @ 1,075 Volt
G. Skill 2x1024 GB DDR2-1066 Ram @ DDR800
Be QuietBGT-P7-Pro Dark Power 450 Watt
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Stefan_Payne
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« Antworten #6 am: 26. September 2008, 16:36:49 »
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Der Cell ist 'ne ganz andere Baustelle und auch nicht als GP CPU zu gebrauchen...
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Christian H
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« Antworten #7 am: 26. September 2008, 16:47:54 »
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Fakt ist, das der Phenom B3 ein technologisches Meisterstück mit schwerer Geburt ist und er ab Fertigung nm erst so richtig interessant wird. Intel kleistert einfach zwei Doppelkerne auf eine Platine mit üppig Cache.
Warum so abfällig? Was zählt, ist doch was am Ende rauskommt. Und da sieht es bei Leistungsaufnahme und Performance für die Intel Quads doch gar nicht so schlecht aus.

Abgesehen davon verkauft Intel seit kurzem "echte" Sechskerner. "Technologisches Meisterstück" halte ich daher für übertrieben. Diese Bezeichnung könnte man für den ersten Athlon, die ersten Athlon X2 und den Intel Core vergeben, aber nicht für den Phenom.
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« Antworten #8 am: 26. September 2008, 17:40:22 »
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Abgesehen davon verkauft Intel seit kurzem "echte" Sechskerner.
Wo? Nur auf der der Intel-eigenen Show. Und wo bleibt endlich die Alternative zum Frontsidebus?
Ohne AMD wären wir immer noch beim Netburst. Erst AMD hat gezeigt, wie Innovation uns voran bringt. Intel beherrscht den Markt vor allem über unlauteren Wettbewerb. Schon deshalb vermeide ich Intel-Komponenten.
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« Antworten #9 am: 26. September 2008, 17:45:42 »
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War bei dem Test dieser dubiose C1e Modus aktiv? Hab da in den letzten Wochen immer wieder drüber gelesen; soll ja angeblich den Idle Verbrauch senken. Ist aber wohl nicht mit allen Mainboards verfügbar/möglich. Würde mich mal interessieren, ob da was dran ist.
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« Antworten #10 am: 26. September 2008, 18:03:19 »
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Nur so zur Ergänzung:
http://ht4u.net/news/2380_flotter_sechser_bei_intel_xeon_7400_offiziell_vorgestellt/

Zitat
drei Doppelkernen Penryn auf einem Chip
und weiter
Zitat
Die übrigen Details wie FSB1066 und die maximale TDP von 130 Watt bleiben identisch und sichern die Abwärtskompatibilität für den Caneland-Chipsatz.

Und die Preise liegen zwischen 1100 und 2700$ (bei Abnahme von 1000).

Aber bei vier- und acht-Sockel-Servern? Da liegt immer noch AMD vorne...
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« Antworten #11 am: 26. September 2008, 18:17:12 »
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War bei dem Test dieser dubiose C1e Modus aktiv? Hab da in den letzten Wochen immer wieder drüber gelesen; soll ja angeblich den Idle Verbrauch senken. Ist aber wohl nicht mit allen Mainboards verfügbar/möglich. Würde mich mal interessieren, ob da was dran ist.

Auf dem Board gab es keine C1E Option.

Zitat
Und die Preise liegen zwischen 1100 und 2700$ (bei Abnahme von 1000).

Aber bei vier- und acht-Sockel-Servern? Da liegt immer noch AMD vorne...

Wir sprechen über Desktop-CPUs.
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« Antworten #12 am: 26. September 2008, 19:18:14 »
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Wo? Nur auf der der Intel-eigenen Show. Und wo bleibt endlich die Alternative zum Frontsidebus?
Ohne AMD wären wir immer noch beim Netburst. Erst AMD hat gezeigt, wie Innovation uns voran bringt. Intel beherrscht den Markt vor allem über unlauteren Wettbewerb. Schon deshalb vermeide ich Intel-Komponenten.
Für den Endkunden ist es doch total unerheblich ob der Speichercontroller in der CPU oder außerhalb sitzt. Für den zählt Preis/Leistung und Energieverbrauch.

Natürlich ist AMD wichtig, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Intel-Ingenieure sind aber mindestens genauso fleißig und innovativ wie die bei AMD.

Die letzten beiden Sätze halte ich für unqualifiziert, weil z.B. ATI jahrelang bei Grafikkarten unzulässige Preisabsprachen mit Nvidia gemacht hat. Demnach dürftest Du nach deiner Argumentation jetzt weder Komponenten von Intel noch von AMD oder Nvidia kaufen. Viel Spaß bei der Auswahl. Zwinkernd
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« Antworten #13 am: 26. September 2008, 19:25:52 »
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Zitat
Für den Endkunden ist es doch total unerheblich ob der Speichercontroller in der CPU oder außerhalb sitzt. Für den zählt Preis/Leistung und Energieverbrauch.

Christian, die Aussage stimmt sicherlich auf die breite Masse der Endkunden und ist nicht wegzudiskutieren. Aber für micht hört sich das jetz so ein wenig wie ein Spruch vom Marketing-Manager an, welcher bei Fragen zum nicht vorangehenden Die-Shrink antwortet: "Kunden kaufen keine Nanometer" Zwinkernd du verstehst was ich meine. Als Fachmagazin befassen wir uns hier mit Dingen, bei welchen ja ruhig gesagt werden kann, dass z.B. Nehalem keine "großen" Überraschungen parat halten wird. Aber kommen tut er trotzdem und Auswirkungen wird er auch haben.
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« Antworten #14 am: 26. September 2008, 19:50:30 »
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Christian, die Aussage stimmt sicherlich auf die breite Masse der Endkunden und ist nicht wegzudiskutieren. Aber für micht hört sich das jetz so ein wenig wie ein Spruch vom Marketing-Manager an, welcher bei Fragen zum nicht vorangehenden Die-Shrink antwortet: "Kunden kaufen keine Nanometer" Zwinkernd du verstehst was ich meine. Als Fachmagazin befassen wir uns hier mit Dingen, bei welchen ja ruhig gesagt werden kann, dass z.B. Nehalem keine "großen" Überraschungen parat halten wird. Aber kommen tut er trotzdem und Auswirkungen wird er auch haben.
Überraschungen nicht, aber doch recht große architektonische Änderungen und viele Detailverbesserungen. In der Praxis wird man davon aber vermutlich nicht viel merken. Genausowenig, wie man als Nutzer bemerkt, ob der Speichercontroller nun in der CPU oder nicht ist. Natürlich ist der Verzicht auf einen Frontsidebus moderner und intelligenter, weil ein Flaschenhals beseitigt wird, aber davon seine Kaufentscheidung abhängig zu machen, halte ich nun einmal schlicht für Käse. Was zählt, ist einfach Performance, Stromverbrauch und Preis (oder anscheinend esoterische Faktoren wie Herstellersympathien).
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