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Autor Thema: [News] T-Mobile verliert die Daten von jedem zweiten deutschen Kunden  (Gelesen 750 mal)
 
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« am: 04. Oktober 2008, 20:00:01 »
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T-Mobile verliert die Daten von jedem zweiten deutschen Kunden
                 



Hier geht es zur News: http://ht4u.net/news/2434_t-mobile_verliert_die_daten_von_jedem_zweiten_deutschen_kunden            
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« Antworten #1 am: 04. Oktober 2008, 22:10:00 »
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Bin selbst T-Mobile-Kunde und stinksauer. Es werden massenhaft Daten gesammelt, die dann nicht einmal sicher verwahrt werden. Da kann gleich jeder von uns seine kompletten Daten offen auf eine große Plattform stellen  Ärgerlich

Note 6, nachsitzen  Schweigend
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Rico
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« Antworten #2 am: 05. Oktober 2008, 00:03:57 »
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das problem ist leider, dass daten sammeln an sich einfach ist. schwer ist es eben, die daten auch sicher zu verwahren. und dieser pflicht kommen nicht viele unternehmen nach. bin gespannt, wann die erste datenpanne bei google passiert
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« Antworten #3 am: 05. Oktober 2008, 11:36:13 »
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Das ist auch ein Grund, warum ich gegen die Vorratsdatenspeicherung bin. Man muss sich mal vorstellen, welche Datenmengen das sind. Natürlich möchten die Unternehmen diese so kostengünstig wie möglich speichern, da geht doch schnell die Sicherheit flöten...
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« Antworten #4 am: 05. Oktober 2008, 11:44:52 »
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Ich bin zwar froh das ich vor einem Jahr schon von T-Mobil weg bin, aber leider ist dieses Problem nicht nur auf die Telekom beschränkt.

@Rico

Gute Frage wegen Google, aber wer sagt das es bei denen nicht schon passiert ist? Solche Riesen Datenkraken werden das bestimmt nur zögernd zugeben.
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Daniel
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« Antworten #5 am: 05. Oktober 2008, 12:04:32 »
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Das ist auch ein Grund, warum ich gegen die Vorratsdatenspeicherung bin. Man muss sich mal vorstellen, welche Datenmengen das sind. Natürlich möchten die Unternehmen diese so kostengünstig wie möglich speichern, da geht doch schnell die Sicherheit flöten...

Bei der Vorratsdatenspeicherung ist das Problem ja nicht nur, wie sie gespeichert werden, sondern das die Bundesregierung quasi ihre Aufgabe auslagert und die Kosten und alles auf Dritte ablegt. Mal ganz davon abgesehen, dass es noch ganz andere Gründe gibt, die gegen eine derartige Speicherung von Unmengen von Daten gibt. Meine Signatur sagt es schon, Generalverdacht...

Aber meiner Meinung nach ist es nichtwirklich verwunderlich, dass die alle Möglichen Dienstleister Daten "verlieren". Man bedenke die ganzen Service-Anrufe: "Hallo Herr Mustermann, ich bin Frau Ich-weck-sie-früh, haben sie schon unser neues Angebot mit 400000 Freiminuten gesehen, bla bla bla..."
Das macht ja nicht T-Mobile oder Interkom usw. selber, sondern dafür werden Firmen beauftragt, welche die entsprechenden Datensätze dann auch zur Verfügung gestellt bekommen. Natürlich entzieht T-Mobile und Co. die Aufträge, wenn die entsprechende Firma in Ungnade fällt, aber bis dahin ist es bereits zu spät.

Meiner Meinung nach würde ein Verbot der Weitergabe von solchen Datensätzen an andere Firmen dort schon ein wenig Abhilfe schaffen. Wenn T-Mobile und Co. meint ihrer eigenen Produkte bei den eigenen Kunden anpreisen zu müssen, dann sollten sie auch dazu gezwungen sein, dass im eigenem Unternehmen zu tun und nicht Datensätze weiter zu geben, weil man sich so Geld sparen kann.
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« Antworten #6 am: 05. Oktober 2008, 12:49:36 »
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Aber der Skandal am Skandal ist doch, dass das ganze 2006 aufgetreten ist und auch schon (wie ich es verstanden habe) 2006 der Telekom bekannt war. Aber erst wenn der Spiegel berichtet, dann wird es zugegeben.

Und was passiert jetzt? Was passiert der Telekom? Gibt es für so etwas eine Bestrafung?
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« Antworten #7 am: 05. Oktober 2008, 13:01:40 »
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Ja da stellen sich unsere Herren Politiker hin und machen DuDu nächstes mal aber besser aufpassen...
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Daniel
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« Antworten #8 am: 05. Oktober 2008, 13:10:52 »
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Manchmal seid sehr herrlich. Was erwartet ihr denn was ein Politiker da macht? Das war scheisse, gib mal 1 Millionen Euro. Der gemeine Politiker kann in so einer Situation nicht mehr sagen als DuDuDu... Politiker sind ja nicht die Judikative.
Die Justiz müsste prüfen, ob man gegen ein solches Fehlverhalten eine entsprechende Strafe bzw. ein Ordnungsgeld verhängen kann, wobei ich jetzt spontan nicht die gesetzliche Grundlage wüsste. Außerdem kann so eine Festsetzung ja nicht von heute auf morgen erfolgen, nur weil der Spiegel das Ganze jetzt auf bauscht. Auch wenn ich den Ärger grundsätzlich nachvollziehen kann.
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« Antworten #9 am: 05. Oktober 2008, 13:46:52 »
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meines wissen ist irgendwo gesetzlich verankert, dass die privatsphäre einzelner geschützt werden muss. weiterhin beschäftigen sich die gerichte breits mit dem fall und es wird sicherlich genug "prominente" geben, die noch ein paar schadenersatzforderungen durchdrücken wollen.

von seiten der politik ist es wahrscheinlich klüger möglichst wenig aufsehen zu erregen, weil mit jedem skandal das vertrauen in unsere ach-so-sichere it-daten-sammlung schwindet. wie will man da in ruhe seinen E-pass einführen?

mir fällt übrigens gerade auf, dass das chrome-logo von google aussieht wie ein augapfel. ist das in anlehnung an die freimaurer, das auge in der pyramide, die 1-dollar-note und die verschwörungstheorie der welt? langsam werde ich paranoid... WTF
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« Antworten #10 am: 05. Oktober 2008, 13:52:21 »
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@Daniel: Es wäre aber Aufgabe der Politiker, Modelle zu entwickeln, die die negativen Auswirkungen derartiger Vorgänge eindämmen oder gar ganz verhindern und dann zu versuchen, diese Modelle in Gesetze zu giessen.
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Daniel
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« Antworten #11 am: 05. Oktober 2008, 14:04:40 »
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@Daniel: Es wäre aber Aufgabe der Politiker, Modelle zu entwickeln, die die negativen Auswirkungen derartiger Vorgänge eindämmen oder gar ganz verhindern und dann zu versuchen, diese Modelle in Gesetze zu giessen.

Das hat aber nicht mit dem Vorfall zu tun. Das die Politik durch gesetzliche Regelung für mehr Datensicherheit sorgen muss ist ein anderes Thema, dessen Notwendigkeit erst jetzt ziemlich deutlich wird. Dabei ist es nicht sehr einfach hier gescheite Regelungen zu treffen, weil man sonst zu sehr in die Marktwirtschaft eingreift. Natürlich besteht hier Handlungsbedarf aber es bringt nichts, wenn eine Horde von Politikern vor die Kamera tritt und laut ausruft, was die Masse hören will, weil es gerade im Spiegel oder sonst wo steht. Solch ein möchte gern Aktionismus verläuft in der Regel im Sand. Das selbe hatten wir, als die vielen Kindstot-Fälle sich in den Zeitungen häuften. Da traten die Politiker vor die Kamera und redeten davon, das Kindes wohl in die Verfassung einzubringen. Daraus ist nichts geworden, mal davon ab, dass es rein rechtlich wahrscheinlich keine Auswirkungen gehabt hätte.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2008, 14:40:00 von Daniel » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #12 am: 05. Oktober 2008, 22:04:17 »
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Ich glaube es gibt da genügend Regelungen. Und wenn ich dann höre, dass der Zugriff auf diese Daten nicht einmal vernünftig protokolliert wurde...
Aber das würde eh keinen Unterschied machen, denn 2 Jahre kann man die Zugriffe eh nicht speichern.

Damit sind wir wieder am Anfang. Warum nicht gleich publik gemacht. Telekom sagt, man dachte, es sei eingedämmt. Heißt für mich: Hoffentlich kriegt es keiner mit.

Kann man eigentlich einsehen, welche Daten ausgelesen wurden  Zwinkernd Zwinkernd Zwinkernd Zwinkernd  Huch
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« Antworten #13 am: 06. Oktober 2008, 13:55:11 »
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Das schlimme daran ist, dass jeder mit gesundem Menschenverstand - davon gibt es scheinbar nicht allzu viele - sich zwar darüber aufregt, aber nichts passiert. Erst wenn es auf RTL zur Quotenzeit nen Bericht dazu gibt, sind plötzliche alle empört und Maßnahmen werden ergriffen. Spätestens wenn die Angelegenheit in eine Gerichtssendung verwurstet wurde, wird was gemacht. Meistens kommt es aber erst gar nicht zu weit und die ganze Angelegenheit wird unter den Teppich gekehrt. Armes Deutschland.
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« Antworten #14 am: 09. Oktober 2008, 23:17:13 »
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hehe

Der Schmidt gerade in seiner Sendung: "T-Mobil verliert die Daten von 17 Millionen Kunden. Ich dachte mir, dass muss man positiv sehen. Ich wusste gar nicht, dass T-Mobile noch so viele Kunden hat."  klatschend
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