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Nasenbaer
HT4U.net-Einsteiger
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« Antworten #1 am: 10. Oktober 2008, 16:21:30 » |
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Den letzten Absatz könnte man, wenn er der Wahrheit entspricht, glatt als Erpressungsversuch deuten. :/
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Daniel
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« Antworten #2 am: 10. Oktober 2008, 16:26:52 » |
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Naja, bisher sind das reine Spekulationen. Hinzu kommt, dass man nicht weis, wie genau das Abkommen gestaltet ist. Wenn es wirklich zu einer solchen Vereinbarung kommen sollte, dann wird AMD wissen warum sie eine solche trifft, was wiederum bedeutet, dass sie doch gegen das Lizenzabkommen verstoßen oder sich zumindest auf einen rechtlich unsicheren Weg befinden. Aber bei so etwas bin ich immer sehr Vorsichtig, denn ich kenne weder die Inhalte des Lizenzabkommen noch die zwischen AMD und ATIC.
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mfg DanielAll suspects are guilty, period. Otherwise they wouldn´t be suspects, would they? I busted a mirror and got seven years bad luck, but my lawyer thinks he can get me five.
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Nasenbaer
HT4U.net-Einsteiger
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« Antworten #3 am: 10. Oktober 2008, 16:32:45 » |
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Jo das stimmt natürlich aber Intel müsste ja auch wissen, dass der Missbrauch der Monopolstellung mindestens genauso rechtswidrig ist wie ein Lizenzverstoß.  Wobei ich denke, dass die AMD wissen was sie tun, denn würde Intel sich nicht auf so einen Deal einlassen und die Fremdfertigung verboten werden, so hätte AMD nichts und ich glaube kaum, dass man so ein Risiko eingehen würde. Aber stimmt schon - solange man die Verträge nicht kennt ist das alles nur Rätzelraten.
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TheWizard
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« Antworten #4 am: 10. Oktober 2008, 17:33:50 » |
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Es vor allem wieder mal ein Indiz dafür, dass Patente keineswegs der Innovation dienen, sondern sie nur verhindern. Ohne dieses Abkommen hätten wir immer noch Pentium 4 mit enormer Abwärme, dafür aber extrem teuer. Und wenn Intel es schafft, auf juristischem Weg AMD in die Knie zu zwingen, dann sollten wir überlegen, mit was für Prozessoren in Zukunft unsere Rechner bestückt werden. Denn in den USA wird keiner gegen das Kartell INTEL vorgehen...
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Mein Rechner"Ich bin hier voll im Endstress und Du kommst mir mit so ner Scheiße..."
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Thomas
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« Antworten #5 am: 10. Oktober 2008, 18:09:00 » |
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Ich bin fest davon überzeugt, dass AMDs Juristen (und das wird wie bei jedem Unternehmen dieser Größe eine Heerschar sein, womöglich sogar mehr als Schaltkreisdesigner...) keinen Vertrag aushandeln würden, der das Unternehmen jeglicher Existenzgrundlage (und das ist das Patentaustauschabkommen!) berauben würde.
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Nasenbaer
HT4U.net-Einsteiger
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Beiträge: 17
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« Antworten #6 am: 10. Oktober 2008, 18:27:54 » |
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Es vor allem wieder mal ein Indiz dafür, dass Patente keineswegs der Innovation dienen, sondern sie nur verhindern. Ohne dieses Abkommen hätten wir immer noch Pentium 4 mit enormer Abwärme, dafür aber extrem teuer. Und wenn Intel es schafft, auf juristischem Weg AMD in die Knie zu zwingen, dann sollten wir überlegen, mit was für Prozessoren in Zukunft unsere Rechner bestückt werden. Denn in den USA wird keiner gegen das Kartell INTEL vorgehen...
Auf www.3dcenter.org wurde der Fall, dass AMD mal endgültig weg ist, schon mehrfach erörtert. Es ist wohl so, dass die amerikanische Kartellbehörde dann Intel zur Aufspaltung des Unternehmens zwingen könnte sobald kein Konkurrent mehr vorhanden ist. Aus diesem Grund wäre es Intel sogar dienlich, dass AMD existiert aber natürlich mit nicht zu großem Marktanteil.
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TheWizard
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« Antworten #7 am: 10. Oktober 2008, 18:37:43 » |
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Ihr habt ja im Prinzip Recht. Aber: Recht haben und Recht bekommen ist immer noch zweierlei. Und wie Microsoft nach belieben den Markt beherrscht, sieht man doch. Eine Aufspaltung von Intel? Dass ich nicht lache! Die haben mehr Lobbyisten in Washington sitzen als AMD Juristen beschäftigt!
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Mein Rechner"Ich bin hier voll im Endstress und Du kommst mir mit so ner Scheiße..."
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Faust
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« Antworten #8 am: 10. Oktober 2008, 18:41:13 » |
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Es vor allem wieder mal ein Indiz dafür, dass Patente keineswegs der Innovation dienen, sondern sie nur verhindern.
Da wäre ich sehr vorsichtig....Du schließt von einer Spezialität auf die Allgemeinheit. Schließlich ist dieser Patenttausch ein ganz normaler Vertrag und in dem gibt es Bedingungen. Eine davon ist, dass AMD eben selber fertigen muss und AMD hat das genau gewusst --> daher schließe ich mich Thomas an...die Jungs von AMD wissen schon was sie tun. Außerdem finde ich den Gedanken aus der News zu der Klage von AMD gg. Intel sehr interessant und auch viel logischer als Intels streben nach einer alleinigen Marktpräsenz...die hätten sie auf anderem Wege schon leicht haben können: Wenn Intel z.Z. in einen echten Preiskampf einsteigen würde, wäre AMD innerhalb kurzer Zeit nicht mehr in der Lage jemals wieder eine CPU zu entwickeln. Grüße
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Niemand darf von Erfolg reden, wo nur der Pöbel gewonnen wird, indem man seinen armseligen Trieben schmeichelt.Thomas Mann (Fiorenza)Mein PCMein NBDie Linke kommt - die Elite geht - Cicero 10/2008
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Bub
Gast
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« Antworten #9 am: 10. Oktober 2008, 19:40:59 » |
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Wenn Intel z.Z. in einen echten Preiskampf einsteigen würde... Und die Aktionäre würden natürlich kommentarlos meherer Quartal mitansehen wie Intels Margen auf ein Minimum, oder noch besser komplett dahinschmelzen. Vorallem dürfte Intel auch nicht unter Produktionskosten verkaufen, das würde sich kein Kartellamt der Welt mitanschauen. So einfach ist das nun wirklich nicht. Wie sollte Intel das ganze denn erklären? Wir wollen AMD aus dem Markt drängen? (Hallo Kartellamt), deshalb verdienen wird paar Quartal mal nix? (Aktionäre auf den Barrikaden). Diese Wirtschaftsromantik wollen wir mal ganz schnell vergessen.
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Faust
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« Antworten #10 am: 10. Oktober 2008, 20:04:53 » |
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Ist ja nicht so, dass Intel unter dem Herstellungspreis verkaufen müsste. Wenn man sich AMDs Situation z.Z. mal anschaut, dann bräuchte Intel nur für ein oder zwei Quartale sein Chips in Richtung Selbstkostenpreis senken und schon hätte AMD ein ernsthaftes Problem - und Intel trotzdem noch eine gute Bilanz: Schließlich kann man solche Kosten ja auf andere Weise einsparen und z.B. zeitweilig die Umrüstung für neue Produkte drosseln.
Was die Kartellbehörden angeht: Diese haben weder bei uns noch in einem anderen Land mit ähnlichem Wirtschaftssystem irgendeine Handhabe in die Preisgestaltung einer einzelnen Firma einzugreifen....schließlich ist der Verkaufserlös der einzelnen Produkte immer eine Mischkalkulation und viele Hersteller aus vielen Bereichen verkaufen einen Teil ihrer Produkte unter dem Selbstkostenpreis.
Grüße
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Niemand darf von Erfolg reden, wo nur der Pöbel gewonnen wird, indem man seinen armseligen Trieben schmeichelt.Thomas Mann (Fiorenza)Mein PCMein NBDie Linke kommt - die Elite geht - Cicero 10/2008
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Christian H
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« Antworten #11 am: 11. Oktober 2008, 00:55:02 » |
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Es vor allem wieder mal ein Indiz dafür, dass Patente keineswegs der Innovation dienen, sondern sie nur verhindern. Ohne dieses Abkommen hätten wir immer noch Pentium 4 mit enormer Abwärme, dafür aber extrem teuer. Und wenn Intel es schafft, auf juristischem Weg AMD in die Knie zu zwingen, dann sollten wir überlegen, mit was für Prozessoren in Zukunft unsere Rechner bestückt werden. Denn in den USA wird keiner gegen das Kartell INTEL vorgehen...
Der Sinn des Vertrags ist genau das Gegenteil. Er wurde abgeschlossen, damit sich die Firmen eben nicht wie in den 80er und 90er ständig einander verklagen, weil sie technische Features vom Konkurrenten umgesetzt haben. So wie ich den Inhalt verstanden habe, dürfen AMD und Intel jeweils die Features des anderen umsetzen, wobei da finanzielle Ausgleichszahlungen nicht ausgeschlossen sind. Wovor der Vertrag schützen soll, ist, dass die Gegenseite Features einfach an Dritte weitergibt, das ist aber in nahezu jedem Bereich so, dass man erworbene Lizenzen nicht ohne weiteres weitergeben bzw. weiterverkaufen darf. Warum Intel jetzt hier aufmuckt ist ganz einfach. AMD hat seit ein paar Jahren die Kartellverfahren gegen Intel angestrengt und in die Presse getragen, was Intel natürlich nicht in den Kram passt. Jetzt steht AMD mit dem Rücken zur Wand und muss alles zu Cash machen, was geht und will nun Teile des Vertrags angepasst haben. Ist doch klar, dass Intel da jetzt auch öffentlich die Muskeln spielen lässt. Wenn Dir jemand ein Bein gestellt hat und dann 5 Minuten ein Bonbon von Dir will, wie würdest Du entscheiden?  Dass Intel AMD ernsthaft das Abkommen kündigt, glaube ich aber nicht. Das wird man wie so oft hinter verschlossenen Türen regeln.
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For a successful technology, reality must take precedence over public relations, for nature cannot be fooled. - Richard FeynmanHomepage
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Warmmilchtrinker
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« Antworten #12 am: 11. Oktober 2008, 14:55:27 » |
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Ich denke, die Klage von AMD gegen Intel ist zu wichtig, als dass AMD diese fallen lassen würde. Es gibt doch genug Beweise, damit AMD eine gute Chance hat, teilweise waren die Klagen ja auch schon erfolgreich.
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Peter
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« Antworten #13 am: 11. Oktober 2008, 17:28:05 » |
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Christian hatte auch nicht gemeint, dass Intel damit versuchen würde, dass AMD die Klagen fallen lässt.
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Gruß
Peter
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Philipp
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« Antworten #14 am: 12. Oktober 2008, 13:50:30 » |
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bin auf jeden Fall very gespannt
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