Ich denke schon, dass Journalisten eine gewisse Verantwortung tragen und auch Vorblid sein sollten.
Natürlich kann - und soll - man die Entwicklung einer Sprache nicht aufhalten. Darum geht es auch gar nicht.
Und wenn ein Journalist so geschwollen schreibt, dass es keiner mehr list, macht das auch keinen Sinn mehr.
Ich finde saloppe Begriffe wie "zocken" oder "Gaming-HW" nicht schlimm, wenn sie im passenden Kontext auftauchen. Auch Vereinfachungen wie "SATA2" macht mir nichts aus, im Gegenteil: sie vereinfachen die Komunikation.
Nur bei den englisch klingenden Wortkonstrukten, bei denen sich mir die Fußnägel hochdrehen, da mache ich dann nicht mehr mit.
Peter hat da schon Recht: in einem Artikel wäre "Zocker" abwertend, hier im Forum dagegen kein Problem. Aber in einem Artikel arbeitet man ja auch nicht mit Smilies, oder?
Das soll hier nicht zu einem Streit über die deutsche Sprache ausufern, ich habe nur über das "GAY" = "homosexuelle" gelästert.
P.S. wenn ich in meinem Fachbereich immer die vollständigen, korrekten Begriffe nutze, hat das Vorwort schon 12 Seiten (DB2 Universal Database für z/OS Version 7. Schreibt kein Mensch, es heißt immer nur DB2 V7).
Friede?
P.P.S.: es fehlt ein Friedenspfeifen-Smilie
