HardTecs4U Forum
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Autor Thema: [Artikel] Corsair Flash Voyager Mini 8 GByte  (Gelesen 1294 mal)
 
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Rico
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« am: 17. November 2008, 00:13:07 »
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Corsair Flash Voyager Mini 8 GByte

Zum Test: http://ht4u.net/reviews/2008/corsair_flash_voyager_mini/
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http://www.rico-ludwig.de | Public Key: http://www.rico-ludwig.de/pub.gpg

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"Es sieht so aus, als hätten wir in der Computertechnologie die Grenzen des Möglichen erreicht, auch wenn man mit solchen Aussagen vorsichtig sein sollte - sie neigen dazu, fünf Jahre später ziemlich dumm zu klingen." - John von Neumann, 1949
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« Antworten #1 am: 17. November 2008, 02:26:45 »
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Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es einfach wirklich nicht. Alle Produkte nehmt ihr haarklein auseinander und geht auf wirklich alle wichtigen Aspekte ein - nur bei USB-Sticks nicht. Die Schreibraten bei verschiedenen Dateigrößen und die Schreib-Zugriffszeiten sind essentiell. Ohne sie kann es keine Kaufempfehlung geben, ohne sie ist das Bild einfach nicht komplett. Und es wäre so simpel zu testen (z.B. mit dem fc-Test oder auch einfach ein Tunderbird Portable / OpenOffice Portable auf den Stick spielen und die Startzeit messen).

Nur so könnte man die Spreu vom Weizen trennen. Denn es gibt bei den MLC-Sticks durchaus auch welche, die nicht "miserabel" bei praxisnahen Schreibleistungen sind, sondern nur "schlecht".
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Peter
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« Antworten #2 am: 17. November 2008, 09:14:23 »
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Also an der Ecke muss ich für HDTach eine Lanze brechen. Ich habe zu den Tests der SSDs mit h2benchw und HDTach getestet und die Ergebnisse letzten Endes ausgewertet und dabei festgestellt, dass die beiden Programme hier auf die gleichen Ergebnisse kommen, h2benchw einfach in seinem Ergebnis nur noch mehr Resultate auswirft, welche man bei HDTach RW aus den Logfiles selbständig auslesen muss.

"The full bench will benchmark every sector of the hard drive instead of picking small zones on the drive like quick or full.  A full bench could take one to two hours on a 120 gigabyte hard drive. "

Aber du hast recht. Wie ich gerade in der Dokumentation der RW-Version lese, werden die Zugriffszeiten nur beim Lesen über mehrere Sektoren der gesamten Platte ermittelt, nicht aber beim Schreiben. Fällt mir so jetzt das erste mal auf - ich hatte unterstellt, dass die spezielle RW-Version das eben auch beim Schreiben macht.

EDIT: "OpenOffice Portable" <-- werde ich mir mal ansehen.
« Letzte Änderung: 17. November 2008, 11:49:23 von Peter » Moderator informieren   Gespeichert

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Peter
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« Antworten #3 am: 17. November 2008, 13:17:36 »
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OpenOffice Portable auf den Stick spielen und die Startzeit messen

Sehe nicht so richtig den Sinn. Das ist eine Leseoperation die innerhalb von 3, maximal 4 Sekunden erledigt ist (aktuell mal geprüft).
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Peter
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« Antworten #4 am: 17. November 2008, 16:45:23 »
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OK, OOo hab ich ehrlich gesagt nicht ausprobiert. Thunderbird macht z.B. noch mehrere kleinere Schreibvorgänge. Eingefallen waren mir die wegen der Praxisnähe.
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Madden
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« Antworten #5 am: 17. November 2008, 16:47:40 »
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So, und jetzt hab ich auch endlich mal meine Account-Daten nachgeschaut. "Usability" hier...

Sandra checkt afai remember auch die Schreib-Zugriffszeiten. Aber wohl nicht in der Free-Version. Hab es aber seit Jahren nicht mehr benutzt und bin mir deshalb nicht so sicher.
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Peter
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« Antworten #6 am: 17. November 2008, 17:36:13 »
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*g* hallo Madden Grinsend

also es ist mir jetzt prinzipiell klar auf was du hinaus willst und warum. Es ist vollkommen richtig, dass wenn ich eine große Anzahl an kleinerer Files (z.B. bei Mails die ich immer auf dem Stick mit mir rumtragen möchte), gleichzeitig schreiben muss (kommt aber vermutlich nur beim synchronisieren so vor), dann kann dir die durchschnittliche Schreibperformance nicht wirklich als Empfehlung hilfreich sein.

Ich habe mich dabei aber z.B. an den Erkenntnissen orientiert
http://ht4u.net/reviews/2008/supertalent_masterdrive_mx_sata2/index10.php
wo wir mittels h2benchw auch die Minimum-Schreibrate ermittelt hatten und ich dabei mit den Logfiles von HDTach RW im groben die gleichen Ergebnisse abstecken konnte. Damit war für erst einmal logische Konsequenz, dass ich mich durchaus auf den "bequemen" Benchmark verlassen kann und für einen Stick nicht grundsätzlich eine Masse an Benchmarks auffahren muss, die vielleicht kaum einen interessieren.

Ich überleg mir was für die Zukunft. Wir haben aktuell von X-Bitlabs die Erlaubnis erhalten, den FC-Test zu verwenden, allerdings ist er mir auf Anhieb so nicht ganz klar bzw. praktikabel. Rico setzt ihn aktuell bei den SSDs ein.
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Peter
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« Antworten #7 am: 17. November 2008, 18:04:45 »
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Es geht dabei allerdings eben gerade nicht nur um die reinen Schreibraten bei kleineren Dateigrößen (ganzen Block auslesen -> den nicht zu überschreibenden Teil zwischenspeichern -> ganzen Block inklusive neuen Daten schreiben), sondern eben explizit auch um die Zugriffszeit. Die MLC Corsair Flash Voyager GT nehmen sich z.B. -- wie auch die SSDs von OCZ (und vielen anderen mit typischem JMicron Chipsatz) -- teilweise mehrere hundert Milisekunden Zeit zwischen zwei Schreibvorgängen, in denen das gesamte System lahmgelegt ist. Das spiegelt sich zwar auch in niedrigen durchschnittlichen Schreibraten wider. Das ganze "Erlebnis" ist aber ein komplett anderes. Anand von anandtech ist bei seinem Review zur Intel X-25M ziemlich detailliert auf die Problematik eingegangen. Die c't hat wohl ein eigenes Verfahren zur Latenzmessung von Schreibvorgängen, da könntet ihr den Redakteur ja vielleicht auch mal anschreiben.

Dass das nur eine kleine Minderheit an Nutzern interessiert, glaube ich übrigens nicht. Menschen, die Firefox, Thunderbird, Miranda, Office, Medienplayer usw. prinzipiell vom USB-Stick starten, gibt es wohl nicht soo viele (ein paar hunderttausend). Leute, die ihre eigenen Dateien meistens auf dem Stick transportieren und regelmäßig synchronisieren (wie du gesagt hast), aber wohl viele millionen.

Beim FC-Test würde ich mir übrigens ein eigenes Profil machen; die vorgefertigten finde ich nicht besonders.
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Peter
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« Antworten #8 am: 17. November 2008, 19:19:20 »
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Gib mal einen Link zu dem deinerseits erwähnten Anandtech-Artikel.
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« Antworten #9 am: 17. November 2008, 19:43:25 »
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http://anandtech.com/cpuchipsets/intel/showdoc.aspx?i=3403&p=1

Der beste c't-Artikel zum Thema ist: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/21/122_kiosk -- Ihr habt doch bestimmt auch selbst ein Abo? Sonst nochmal mit Emailaddy, wo's hingehen soll, melden
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Peter
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« Antworten #10 am: 17. November 2008, 20:01:45 »
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Den c't Artikel kenne ich. Ich konnte ihn anhand eigener Messungen mit deren Software aber eben nicht so recht nachvollziehen Zwinkernd
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« Antworten #11 am: 18. November 2008, 10:27:04 »
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Hier die Sandra-Tests (inkl. Zugriffszeiten) bei einem aktuellen Corsair-Stick. Ich hoffe, dadurch werden meine Einwände klar:
http://www.computerbase.de/artikel/hardware/laufwerke/2008/kurztest_corsair_flash_voyager_64_gb/2/
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« Antworten #12 am: 18. November 2008, 10:47:38 »
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Nun, es scheint ein grundlegendes Problem von MLC selbst zu sein. Die Info aus Anands Artikel, dass der Flash-Vorgang einer MLC fast viermal solange dauert, als jener einer SLC ist technisch bedingt. Und genau der Punkt scheint dann gravierend zum Tragen zu kommen, wenn man viele kleine Dateien gleichzeitig auf den Stick schreiben will.

Das wiederum wird für USB-Stick Fans und Nutzer, welche den Stick nicht nur zum Transport von A nach B benötigen, sondern eben ihren PC mobil bei sich tragen wollen, ein großes Problem mit sich bringen. So wie ich die Sache sehe, wird es über kurz oder lang fast keine SLC-basierenden Modelle mehr geben.

http://ht4u.net/preisvergleich/a290077.html

Das scheint wohl noch einer zu sein, wenn man sich den Preis anssieht. Man sieht aber auch in dem Test der CB, dass dort ein ATV Turbo mit 32 GB enthalten ist, der ein MLC ist, wohingegen die gezeigte 4 GB Version ein SLC ist.

Die geringere Nachfrage nach SLC macht die SLCs immer teuerer und die Hersteller fürchten mit Sicherheit, dass wenn sie SLC-Versionen anbieten und die dann den (aktuell) vierfachen Preis ausmachen - man sehe 94 Euro für 8 GB, dass sie auf den Produkten sitzenbleiben.
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« Antworten #13 am: 18. November 2008, 11:20:38 »
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Es liegt nur z.T. prinzipbedingt am MLC. Der Großteil der "echten Probleme" ist auf den Controller zurückzuführen:

- Es gibt nur für USB-Sticks bis 8GB überhaupt Controller-Chips, die SLC-Speicher (mit 2x4GB im Raid-0) ansprechen können. Das ist jedenfalls Corsairs Haupt-Begründung, warum es keine größeren als 8GB-Sticks mit SLC gab (und zwar von keinem Hersteller).
- Samsung hat seine SLC-Produktion - angeblich aufgrund zu niedriger Nachfrage - schon vor etwa einem Jahr zurückgefahren. Ich vermute eher, dass sie aufgrund der höheren Produktionskosten generell keine Zukunft für SLC sahen und ihre Kapazitäten für MLC nutzen wollen.
- Es ist prinzipiell möglich auch mit MLC niedrige Schreib-Zugriffszeiten zu haben. Intel macht das mit ihrer X25-M ja endlich vor. Das erfordert aber einen gehörigen Aufwand mit Zusatzchip. Siehe Anands Artikel. Das passt heute sicherlich noch nicht auf einen USB-Stick.
- Es geht aber auch auf einem USB-Stick besser: Mein Sandisk cruzer contour 16GB hat zumindest keine extremen Aussetzer wie andere Sticks, sondern ist noch "erträglich". Die Benutzung von Thunderbird ist kein Problem, Firefox ist gerade noch erträglich. Der Stick macht max. 18MB sowohl lesend als auch schreibend. Dafür ist er (von den Abmessungen her) riesengroß. Und robust.

Ich mache mich derweil auf die Suche nach anderen Lösungen. Ich habe mir jetzt eine 8GB MicroSD Ultra von Sandisk mit MobileMate Ultra Reader bestellt. Außerdem eine Transcend CF 8GB 266x und einen MSI MiniQ 72in1 Reader. Ich hoffe, dass eins von beidem SLC-Speicher drin hat. Zumindest die Transcend Karte ist bei hjreggel nicht mit "erfordert ausgerichtete Schreibzugriffe" markiert. Bei der MicroSD macht Hoffnung, dass sie lesend und schreibend in etwa die gleichen Transferleistungen (knapp 20MB/s) bieten soll). Der niedrige Preis spricht natürlich krass gegen SLC (die MicroSD kostet mit Card Reader gut 20€, die nackte CF fast 60€).

Wäre wirklich schön mit der MicroSD, die trägt dann in der Hosentasche oder am Notebook nämlich wirklich nicht mehr auf - und wenn ich mehr Platz brauche, kauf ich mir einfach noch ein paar Karten dazu, die in der Schlüsselbundtasche verschwinden. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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« Antworten #14 am: 19. November 2008, 21:35:24 »
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Madden, ist dein Stick NTFS oder Fat32 formatiert?
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