Autor Thema: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer  (Gelesen 579 mal)

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[News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« am: 20. Dezember 2008, 10:00:02 »
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Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
                 



Hier geht es zur News: http://ht4u.net/news/2810_endlich_ddr2-speicher_wieder_20_prozent_teurer            

Offline Painless

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Re: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« Antwort #1 am: 23. Dezember 2008, 06:21:19 »
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Was den einen freut ist des anderen Ärger. Für den User dürfe es wohl ehr lezteres sein :o(

Aber warum "Endlich" ????

Offline Daniel

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Re: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« Antwort #2 am: 23. Dezember 2008, 08:16:56 »
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Auch mich als Endkunden freut dies, deswegen auch endlich. Es ist ganz simpel und an einem Beispiel fest zumachen. Nimm dir die Meldungen von Qimonda und du siehst, was die Preisentwicklung bei Arbeitsspeicher in den letzten zwei Jahren für Auswirkungen auf die Hersteller hatte. diese Entwicklung ist überhaupt nicht gut. Von daher kann man hier wirklich nur von "endlich" reden, denn auch für Kunden ist es von Interesse, wenn eine gewisse Konkurrenzfähigkeit bestehen bleibt. Ganz zu schweigen von Arbeitsplätzen und in Zeiten der Wirtschaftskrise und angekündigter, eventueller Deflation hat es schon fast was beruhigendes einen anderen Trend zu sehen.
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Daniel
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Offline TheWizard

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Re: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« Antwort #3 am: 23. Dezember 2008, 08:40:11 »
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Eine seltene Sichtweise in Zeiten von "Geiz ist geil"...
Aber Du hast Recht, die ewige Billigheimserei führt letzlich nur zu höheren Preisen!
Nachdem nämlich der Verdrängungswettbewerb die Kleinen zerstört hat, werden die übrig gebliebenen die Wunden lecken und die Preise stark erhöhen, um die früheren Verluste auszugleichen.
Und die etwas höheren Preise sind ja nicht wirklich schlimm. Und Speicher kauft man auch nicht jeden Monat. Also: Live and let live!
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Offline Daniel

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Re: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« Antwort #4 am: 23. Dezember 2008, 08:51:07 »
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Exakt.

Außerdem sehe ich das ganze, für mich persönlich, so: Vor ungefähr vier oder fünf Jahren kaufte ich mir Arbeitsspeicher. Ein 1GB-DDR-Kit von Kingston, Modell HyperX mit speziellen Chips, weil sie gut zu übertakten waren. Kosten rund 220€ ohne Versand. Als ich letztes Jahr meinen PC umrüstete kaufte ich wieder HighEnd-Module, diesmal von ADATA, ein Vitesta 2GB-DDR2-Kit. Kosten knapp 40€. Das kann einfach nicht gesund sein und bei der preislichen Entwicklung werde ich mich nicht beklagen, wenn die Module 20% mehr kosten, denn dann hätten meine Module immer noch keine 50€ gekostet. Hinzu kommt, dass ich heute ein besseres 2GB-Kit für etwas mehr als 30€ bekäme.
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Offline Christian H

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Re: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« Antwort #5 am: 23. Dezember 2008, 10:56:43 »
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Exakt.

Außerdem sehe ich das ganze, für mich persönlich, so: Vor ungefähr vier oder fünf Jahren kaufte ich mir Arbeitsspeicher. Ein 1GB-DDR-Kit von Kingston, Modell HyperX mit speziellen Chips, weil sie gut zu übertakten waren. Kosten rund 220€ ohne Versand. Als ich letztes Jahr meinen PC umrüstete kaufte ich wieder HighEnd-Module, diesmal von ADATA, ein Vitesta 2GB-DDR2-Kit. Kosten knapp 40€. Das kann einfach nicht gesund sein und bei der preislichen Entwicklung werde ich mich nicht beklagen, wenn die Module 20% mehr kosten, denn dann hätten meine Module immer noch keine 50€ gekostet. Hinzu kommt, dass ich heute ein besseres 2GB-Kit für etwas mehr als 30€ bekäme.

Ironie:

Außerdem sehe ich das ganze, für mich persönlich, so: Vor ungefähr 12 oder 13 Jahren kaufte ich mir Arbeitsspeicher. Zwei 8-MByte-EDO-RAM-Module von Noname-Hersteller ohne spezielle Chips, weil es nichts anderes gab. Kosten rund 320 DM (164 Euro) ohne Versand. Als ich dieses Jahr meinen PC umrüstete kaufte ich wieder keine HighEnd-Module, diesmal von ADATA, ein 4GB-DDR2-Kit. Kosten knapp 40€. Das kann einfach nicht gesund sein und bei der preislichen Entwicklung werde ich mich nicht beklagen, wenn die Module 300% mehr kosten, denn dann hätten meine Module immer noch keine 160€ gekostet. Hinzu kommt, dass ich heute ein besseres 2GB-Kit für etwas mehr als 30€ bekäme.  ;D

Im Ernst: Das nennt sich einfach technischer Fortschritt. Und das Arbeitsspeicher einen Schweinezyklus fährt, dürfte sich meines Erachtens bis ins letzte Eck herumgesprochen haben. Ich wette in spätestens 3 Jahren macht hier jemand nen Thread auf und beklagt sich, dass die 16-GByte-DDR4-Module so schweineteuer sind.
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Offline Byron

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Re: [News] Endlich: DDR2-Speicher wieder 20 Prozent teurer
« Antwort #6 am: 23. Dezember 2008, 12:04:15 »
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Nun ich sehe das ganze etwas differenzierter. Man muss immer beide Seiten betrachten und da kann man imho nicht unbedingt sagen, dass "endlich" die Preise steigen. Fakt ist, dass der Speicher-Markt einfach total übersättigt ist. Da tummeln sich so viele Hersteller, dass man fast schon den Überblick verlieren kann. Der Bereich steht eigentlich exemplarisch für die ganze Computer-Branche. Nach dem totalen Boom sind neue Hersteller doch zu Hauf aus dem Boden gewachsen. Es ist doch klar, dass sich der Markt irgendwann wieder selbst reinigen wird und eben nur die starken überleben. Das ist eben der Gang der Dinge laut Darwin und negativ ist das nicht unbedingt.

Man muss schließlich festhalten, dass je größer die Konkurrenz immer ein extrem harter Preiskampf entsteht. Vor allem wenn man sich bewusst macht, dass die Hardware Heutzutage kaum mehr unterschiede Aufweist. Der größte Unterschied lässt sich mittlerweile im Aussehen finden, der Rest ist ziemlich genormt. Zudem sind Enthusiasten-Produkte fast total unnötig geworden. Leistung ist im totalen Überfluss vorhanden. Ob wir einfach technologisch schon so toll ist oder die Software-Entwickler nur zu lahm ist dabei eine Frage für sich. Schlussendlich bleibt also gar nicht viel Raum für individuelle Produkte und wegen dem enormen Preisdruck kann man davon ausgehen, dass die Qualität leidet. Heutzutage ist die Technik so ausgereift, dass es kaum mehr einen Unterschied macht, was man in den Rechner baut aber trotzdem kann man das wohl als Rückschritt anführen.

Es heißt ja auch, dass viele Köche den Brei verderben und deswegen wäre es vielleicht gar nicht mal so schlecht, wenn sich bei den Komponenten jeweils nur die besten Hersteller durchsetzen. Im Bereich der Mainboards ist diese Selektion ja auch im vollen Gange. Wenn man nur ne Hand voll Konkurrenten hat, die aber allesamt hohe Kapazitäten fahren und viel know-how haben hebt sich der Konkurrenzkampf sogar auf die nächste Stufe. Und das gute ist, dass alle Unternehmen einen großen Teil vom Kuchen abbekommen und somit ganz andere Grundlagen vorfinden als wenn sich da 20 Anbieter balgen. Da bedarf es dann ein langen "Krise" um so ein Unternehmen in Bedrängnis zu bringen, was Heute bei kleinen Herstellern von einen Monat auf den anderen pasiseren kann. Überspitzt gesagt.

Große Unternehmen stecken imho auch mehr in die Forschung und so teilt sich der Kampf noch mehr in zwei Bereiche. Eben einmal den technischen und dann den preislichen. Nunja wie dem auch sei. Die Krise ist hausgemacht. Da würde eben kein Stück auf den Markt geschaut und die Bedürfnisse sondern produziert und produziert was die Maschinen hergeben. Nur Geldgeil für den Moment aber kein Stück nachhaltig. Aber trotzdem muss die DRAM-Krise ja nichtmal so schlimm sein. Der Bedarf an Speicher wird auch in Zukunft wachsen und auch einen nächsten Boom erleben. Nur sind es jetzt die Flash-Speicher.

Jaja, heutzutage ist alles so komplex. Ist schon extrem wie man sich bei kleinsten Themen tagelang durchkämpfen könnte um den Urwald zu durchschauen.

Grüße

 

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