Nachdem es schon länger klagen über die lahme Geschwindigkeit des "leicht verkonfigurierten" PCs meiner Eltern gab (ist ein Athlon x2 3800+ mit 1GB RAM von 2006) wurde jetzt auf Windows 7 und eine Corsair F60 SSD (Sandforce) aufgerüstet.
Ich hab mich vorher schlau gemacht, und z.B. rausgefunden, dass man SSDs nicht voll partitionieren sollte, sondern immer ein paar GB unpartitioniert lassen sollte.
Desweiteren sollte das TEMP-Verzeichnis und der Browser-Cache aller User falls möglich auf eine normale Festplatte, eventuell auch das Swapfile (dazu hört man verschiedene Meinungen)
Jedenfalls läuft der PC jetzt extrem zackig und ist nach dem Start wahnsinnig schnell arbeitsbereit.
![Doppel Daumen hoch [doubletumbup]](http://ht4u.net/forum/Smileys/classic/smile011.gif)
SSDs bringen also auch bei älteren Systemen noch so einiges.
Allerdings gibt es das Problem, dass die SSD manchmal nicht schnell genug startklar ist. Darauf findet das BIOS die SSD nicht oder zumindest kein Betriebssystem, und stellt die SSD beim nächsten Start in der Laufwerksliste ganz nach hinten. Dann findet der PC so lange kein OS, bis man die SSD manuell in der Liste vorrückt.
Da der PC von meinen Eltern genutzt wird und ich oft nicht greifbar bin, ist das natürlich etwas doof...

Hab inzwischen eine Anleitung geschrieben, was sie umstellen müssen, aber so ganz der Weisheit letzter Schluss ist das natürlich nicht. Glücklicherweise passiert das recht selten, nach meinem Gefühl auch immer seltener... Jedenfalls haben SSDs noch einige Punkte, wo sie sich von Festplatten unterscheiden und nicht ganz Festplattenkompatibel sind. Das kann gerade bei alten PCs zu Problemen führen.
Weiterhin finde ich etwas lästig, dass mit den kleiner werdenden Strukturgrößen die Lebensdauer mancher Speicherzellen ebenfalls sinkt.
Jedenfalls bin ich gespannt wie sich das ganze hier weiterentwickelt. Ich sehe inzwischen auch durchaus einige Nachteile, und sogar neue Nachteile, mit denen andere groß angekündigte Fortschritte in dem Bereich erkauft werden.