"Während man bei Intel bei neuen Prozessoren häufig in der Vergangenheit mit neuen Sockeln konfrontiert wurde"
Westmere/Clarksdale haben auch keinen neuen Sockel gegenueber Bloomfield/Lynnfield gebraucht, insofern waere es eher unerwartet, dass wegen einem die-shrink neue Sockel benoetigt wuerden.
Hinzu finde ich diese ganze Sockelgeschichte etwas seltsam. Die meisten Leute kaufen sich nur alle zwei bis drei Jahre einen neuen PC, und dann bringen meistens die neuen Plattformen so viel neues mit, (DDR3, USB3, SATA 3, PCIe3), dass die neue CPU im alten Mainboard kaum noch Sinn macht.
Und das "kaufen um dann die CPU zu tauschen" ist auch nur begrenzt sinnvoll.
Ich habe das genau einmal gemacht, allerdings habe ich dort erst meine alte Sockel A CPU auf ein neues Board mitgenommen (Athlon XP 1800+) und dann etwas spaeter auch die CPU getauscht (Athlon XP 2700+).
Insofern hab ich trotz vielen, vielen Jahren, nie wirklich eine neue CPU ohne ein neues Mainboard dazu gekauft. Deshalb ist der Sockel eigentlich voellig egal. Auch die CPU-Kuehler sind meistens nicht so teuer, dass es da am neuen Sockel scheitert. Wer da viel investiert, wird dies nach 3 Jahren vermutlich sowieso wieder tun, auch weil der Luefter meist nicht mehr rund laeuft.
Klar, wenn man alle sechs Monate das neueste und beste im Rechner haben muss, und dabei etwas Geld sparen will, ist es praktisch, wenn man sich weniger sorgen machen muss - aber das bekommt AMD mit ihrer Sockelkompatibilitaet ja auch nicht so wirklich hin, weil eben doch nicht jede Kombination funkioniert.
Wie im SB-E Artikelkommentarthread js schon eroertert wurde, selbst fruehe S1366-Systeme sind im Alltag noch mehr als brauchbar, und brauchen vor Ivy Bridge eigentlich nicht ersetzt werden...