Autor Thema: Festplatte ins Netzwerk bringen  (Gelesen 3078 mal)

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Offline Byron

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Festplatte ins Netzwerk bringen
« am: 03. April 2012, 18:42:34 »
0
Hi,

ich möchte meine 2,5 Zoll HDD ins Netzwerk bringen, um sowohl vom Desktop-PC als auch vom Notebook darauf zugreifen zu können. Bestimmte Dateien/Konfigs/Profile sollen zudem dort gelagert werden, um beide Systeme synchron zu halten.

Nun stelle ich einige Anforderungen an solch eine Lösung, die durch mir bekannte herkömmliche Sachen wie NAS nicht abgedeckt werden. Deshalb eine Frage in die Runde, ob ihr Ideen hätte, wie ich das realisieren kann bzw. sogar ein konkretes Produkt kennt, dass meine Wünsche abdeckt.

- 1x 320 GB 2,5 Zoll HDD im Netzwerk verfügbar (erstmal egal auf welchem Wege)
- schaltet sich erst ein, wenn beim Hochfahren des PCs bzw. Notebooks ein WOL-Paket o.Ä. gesendet wird
- schaltet sich automatisch aus, wenn in einem bestimmten Zeitraum keine Zugriffe mehr erfolgen bzw. sich keine der vorher festgelegten IPs (am besten sogar MAC-Adressen) mehr im Netzwerk befindet
- schaltet sich automatisch in einen Standby-Modus, wenn über einen definierten Zeitraum keine Zugriffe erfolgen.
- Stromverbrauch über den der Festplatte hinaus so gering wie möglich / Lautstärke ebenfalls / gerne auch klein
- vor allem günstig, da der Einsatzzweck wie beschrieben sehr einfach ist und nur durch meine angeführten Wünsche von Standard-NAS-Geräten abweicht.
- Geschwindigkeit ist relativ egal, da keine großen Datenmengen abgerufen werden. Zudem ist das Netzwerk aktuell auf 100mbit beschränkt.

Gruß

Offline Rick

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #1 am: 04. April 2012, 08:08:26 »
0
Ich würde einen Eigenbau auf Atom oder Via-Basis empfehlen, auch wenn ein moderner ARM oder POWER sicher auch reichen würde.
Linux auf nem USB-Stick installieren, Samba installieren, Netzwerkkarte in den PCIe slot, und ein paar cron jobs oder ähnliche Scripte um das automatische Herunterfahren zu steuern.

WoL wird ja von den meisten Mainboards und NICs unterstützt und sollte kein Problem sein, Verbindungen lassen sich in Linux per netstat abfragen, du könntest einen DHCP-server drauf laufen lassen, dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen MAC-Adressen und IP-Adressen, Ein regelmäßiger broadcast ping sagt dir wer noch im Netzwerk ist, und wenn der Rueckgabewert 1 ist (keine Antwort) kannst du das in einem if statement abfragen.
Im Idealfall kaufst du jemand ein ungeliebtes netbook mit SATA controller und header ab, für nen Zwanni.

Offline Robert

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #2 am: 04. April 2012, 08:35:55 »
0
Hmm, die angeführten Wünsche weichen doch aber nicht von einem NAS ab, sondern viele NAS können genau das.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob man mit einem Eigenbau auf 5W Verbrauch (wenn Platte im Standby) runterkommt, wie bei einem Marvell-NAS.
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Offline Rick

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #3 am: 04. April 2012, 08:42:48 »
0
Ja, prinzipiell tut es auch jedes NAS, solange du Zugriff auf das darauf installierte Linux hast. Das meiste ist Software, und in wenigen Stunden von Hand gebastelt, im schlimmsten aller Fälle.

Die 5 Watt im idle könnten beim Netbook vielleicht vom Chipsatz zunichte gemacht werden...

Offline Byron

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #4 am: 04. April 2012, 09:03:05 »
0
Ich hatte damit gerechnet, dass man auf eine "eigene" Lösung mit komplettem Rechner setzen muss. Allerdings bestünde da eben meine Frage nach der Software, wobei ich ganz ehrlich sage, dass ich Linux bisher gemieden habe und deswegen davon keinerlei Ahnung habe. Wenn solch eine Lösung sein muss würde mich außerdem eine Raspberry-Basis interessieren. Alles andere wäre a)overkill b)zu teuer c)zu laut/stromhungrig/groß.

@Robert: Dann habe ich wohl nicht genau genug geschaut, wobei ich zugebe, dass meine Recherche nur oberflächlich war. Welches Produkt bräuchte ich genau und hast du so ein Teil schonmal verwendet und kannst was zu der Konfiguration bzgl. Runterfahren etc. sagen?

Gruß

P.S: Meine Datengräber für Multimedia (2x2TB +1x1TB) stecken bisher in nem "Fileserver" aus alter Hardware, den ich nur bei Bedarf einschalte. (Ungefähr alle drei Tage mal) Im Grunde könnte/müsste das Ding auch durch ein NAS ersetzt werden. Zwei 320er 3,5-Zoll Platten hängen da noch als Raid1 drin, auf das ich mal meine wichtigen Daten (von der 2,5er HDD) kopieren wollte als Backup. Naja mal schaun was sich da überhaupt kosten technisch einrichten bzw. rechtfertigen lässt.

Offline Rick

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #5 am: 04. April 2012, 10:10:09 »
0
Naja, grade für solche Aufgaben ist Linux echt unschlagbar.

Eine a priori Metrik wie gut Linux darin ist etwas zu tun ist: Wie praktisch ist es für einen Nerd dieses Feature zu haben?
Wie sinnvoll ist es in einer HPC-Umgebung das Feature zu haben?

Alles was aus diesem Bereich rausfällt (Office, GUI, 3D) kann man vergessen.
Aber für Serveraufgaben ist es tatsächlich recht praktisch. Da sind sogar teilweise brauchbare (halb-)graphische Frontends verfügbar, und komplette Distributionen, die einem das Leben leichter machen.
Windows ist da in den Serverversionen zwar auch recht vielseitig, aber vom Lizenzpreis her oft uninteressant, und teilweise etwas übergewichtig.

Das Problem mit NAS vs selber bauen ist, dass man meistens 30% drauflegt für die Software. Ein gutes Atom-Board kostet 50 euro, ein NAS-Gehäuse für eine Platte im 2.5" Formfaktor findet man nur mit Mühe unter 100 euro.  Und ob die dann ssh-root-Zugriff erlauben, ist nochmal eine andere Frage. Ganz zu schweigen davon, dass man mit x86 immernoch am besten fährt, wenn man Linux nutzt, mehr Support, mehr Software...
Solange NAS so schweineteuer ist, kann ich es nur Leuten empfehlen, die mehr Geld als Zeit haben.

Offline Robert

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #6 am: 04. April 2012, 11:44:01 »
+1
Ich habe eine Synology DS212j (ab 170EUR). Verbraucht nur 5W im Idle. Die HD geht nach [einstellbar] Minuten in den StandBy, ausser es ist ein Rechner an, der eine Freigabe als Netzlaufwerk anfässt, scheinbar erzeugt Windows Periodisch bei Netzlaufwerken Aktivität. Mappt man die Ressource aber normal als Freigabe, gibt es das Problem nicht und die Platte geht bei Nichtzugriff in den Standby. Zusätzlich kann man in den Einstellungen Zeitpläne hinterlegen, wonach das Gerät abhängig von Wochentag sich zu bestimmten Zeiten einschaltet bzw. ausschaltet. Irgendwer im Synologyforum hat ein Skript geschrieben, welches prüft ob bestimmte Rechner noch an sind, und wenn die alle aus sind, dann fährt auch die Diskstation runter (dann spart man nochmal die 5W Standby). Ein Broadcastping hilft nicht, denn da wird üblicherweise immer mindestens der Router antworten.
Aufwachen tut es dann durch Knopfdruck am Gehäuse oder Zeitplaner oder WakeonLAN,
WakeonLAN haben aber nur die teureren Geräte. Ich habe mir ausgerechnet, dass der Unterschied beim Stromverbrauch bei 5W im Standby die Mehrkosten nie reinholt und bin deswegen beim Einsteigergerät geblieben. Den Zeitraum nachts kann man bei Bedarf über den Zeitplaner das Gerät komplett abschalten und so auch noch weiter Stom sparen, aber wie gesagt 5W sind so marginal, dass der Aufwand sich nicht lohnt.

NAS: etwas teurer als Selbstbau, dafür Strom- und Zeit/Aufwandssparender. Und Strom und Zeit sind ja bekanntlich auch Geld.
Selbstbau ist eher was für Forscher und Bastler.
Kokurrenz dazu wäre QNAP. Deren Portfolio kenne ich aber nicht so genau.

Man muss aber noch dazu sagen, dass die DS212j zum brummen neigen kann, da die  Entkopplung nicht so hochwertig ist, wie bei den Schwestern DS212 und DS212+. Mit Gummischrauben zum Entkoppeln kann man aber da sehr viel machen, jetzt ist die Kiste ruhig, auch wenn die Platte läuft. Zweite Platte habe ich noch nicht eingebaut, da das NAS ansich sowieso nochmal gebackupt werden muss.

Welche Lösung auch immer genommen wird: nimm Gigabit, denn die Daten werden in Zukunft nicht kleiner und irgendwann fängt jeder mit HD-Medienverteilung an.
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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #7 am: 05. April 2012, 17:47:44 »
0
Also ist die NAS-Lösung am Ende trotzdem eine Tweaking Sache. Zudem überhaupt keine Alternative, da a) viel zu teuer und b) für meine 2,5" HDD gar nicht erhältlich respektive dann nochmals teurer.

Eine Selbstbaulösung mittels Raspberry Pi wäre also nicht nur die günstigste, sondern auch die einzige Variante, die alle Anforderungen erfüllen könnte. Insofern ein passendes Linux auf dem ARM läuft. Ich finde das Teil ohnehin total interessant, wobei eher in Hinsicht auf XBMC, als HTPC. Eine erste Version wurde schon darauf portiert und wenn die das Ganze soweit treiben, dass so ein Teil alles reibungslos abspielt, ist es definitv auf meiner Liste.

Dann würde ich also erstmal schauen, dass ich mir eine Linux-Basis erstelle, die meine Anforderungen realisiert. Da ich wie gesagt komplettes Neuland betrete, die Frage (vor allem an Rick) inwiefern das theoretische Gedanken waren oder tatsächlich umsetzbare. Und weiter, bräuchte ich dann jemanden, der mich an die Hand nimmt um das zu erstellen. Also Rick, was hast du zu liefern. ^^

Gruß

Offline Philipp

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #8 am: 05. April 2012, 19:59:15 »
0
Du könntest mit einem Debian anfangen, hier gibt es am meisten Doku und es gibt endlos Pakete und damit Software. Davon würde auch Ubuntu profitieren, weil es ja ein Debian-Derivat ist.

Im Gegensatz zu Debian hat Ubuntu aber keinen vernünftigen ARM-Port.

Nachteil vom PI ist ja seine fehlende S-ATA-Schnittstelle.

Ich an deiner Stelle würde mir zwei Optionen zurechtlegen:
1. Roberts Vorschlag.
Wenn ich mich nicht irre, dann kannst du bei den Teilen von Synology auch auf die Kommandozeile und selber basteln, bekommst aber eine lauffähiges System hingestellt. Ideal um zu starten.
2. Einen alten Laptop nehmen und Debian drauf installieren, läuft prima, muss dich nicht mit einer Installation übers Netzwerk auseinandersetzen. Du hast deutlich mehr Dampf und Platz als so eine ARM-Schüssel und du kannst auf die Doku der Desktopsysteme zurückgreifen. Bonus: Du kriegst gratis eine USV dazu!  ;D (je nach dem, wie tot der Akku ist *g*)

Weiterer Vorteil: Wenn du dich am missbrauchten Laptops verkonfigurierst und dich aus dem SSH ausschließt, dann gehst du rüber und schaltest den Bildschirm ein und korrigierst das ganze. Bei dem Pi würde das bedeuten: Neu flashen. Im schlimmsten Fall hast du das Gerät gebrickt. (-> Briefbeschwerer)
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Offline Robert

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #9 am: 05. April 2012, 20:03:36 »
0
Jup, bei Synology kommst du per SSH auf das Linux dadrunter. 2,5" Platten kann man auch ohne Probleme darin unterbringen,dann braucht man wohl auch nciht entkoppeln und teurer wird es auch nicht.

Ein HTPC braucht doch deutlich mehr Leistung um z.B. HD-Videos zu dekodieren? Wenn der dann widerum 24/7 an ist, ist das vom Stromverbrauch gar nicht mehr so praktisch. Storage und HTPC würde ich trennen, die Anforderungen sind IMHO zu unterschiedlich.
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Offline Rick

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #10 am: 05. April 2012, 21:11:18 »
0
Wo wir bei Preis-Leistung wohl wieder bei VIA und Atom x86 mini-ITX Boards wären.
Wenn du ein Gehäuse und Netzteil rumfliegen hast, kommst du sehr günstig weg, sonst wird es auf jeden Fall günstiger als ein NAS mit mit Kommandozeilenzugriff.
Sonst hab ich grad dies hier gefunden: http://www.linaro.org/linaro-blog/2011/03/01/new-low-cost-cortex-a8-board-from-freescale/
Das ist ja was du eigentlich suchst, könnte aber im Einzelhandel schwer zu finden sein. Und teuer.

Die Linux-scripte sollten (je nach der Umgebung die sie vorfinden) eigentlich keine wirklichen Herausforderungen darstellen. Vielleicht gibt es in den NAS-Distros das sowieso schon als Standardfeature per Browser konfigurierbar.

Ich habe damals mit Gentoo Linux angefangen. Das hat den Vorteil, dass man sich mit den Sachen auseinandersetzt, die so passieren, und es ein gutes Handbuch gibt, sowie die Nutzer alle relativ versiert sind. Nachteil ist, dass man viel frickeln und basteln muss. Dafür ist das Startsystem schlank, und man bekommt nicht gleich die Kitchensink angedreht. Wenn du ein Wochenende investieren kannst, ne gute Sache.

Sonst gibt es wie gesagt dedizierte NAS-Distributionen. Da scheint alles einfacher, aber man hat weniger "Standardvorgehensweisen".

Offline Byron

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #11 am: 07. April 2012, 15:00:09 »
0
 ;D Ich glaube ich muss nochmal betonen, dass die Festplatte nur sehr selten genutzt wird und ich sie nur aus dem Rechner verbannt habe, um diesen durch den alleinigen Betrieb mit SSD unhörbar zu kriegen, Die Herausforderung mit der Hinzunahme des Laptops zählt natürlich auch. Auf der HDD liegen nur meine Musik sowie Bilder und Dokumente. Musik höre ich wenns hoch kommt einmal am Tag, die Dokumente brauche ich nicht mal täglich und die Bilder schaue ich alle Jubeljahre mal an. Das alles erzeugt nicht ansatzweise hohes Datenaufkommen.

Egal welche Lösung auf Basis eines "richtigen" PCs ist total Overkill! Ich will unbedingt so nah am Roh-Energieverbauch der HDD bleiben wie möglich. Deshalb auch der Raspberry Pi. Da kann ich die HDD per USB anschließen und es ins LAN hängen. Die Transferraten sind dort eh auf ca. 10 MB/s begrenzt und das reicht auch locker. Das Ding läuft passiv und sollte zusammen mit der HDD irgendwo bei ~10 Watt rauskommen. Wie gesagt ist die Lautstärke auch wichtig, sowie die Größe. Preislich liegt der nunmal bei 25€ und selbst wenn noch irgendwelche Folgekosten für Material aufkommen liege ich bei unter 50€.

~50€ und ~10 Watt, passiv sind mit euren Einwürfen nicht ansatzweise konform. ;) Einzig ein NAS, aber das fällt durch den Preis raus, der mindestens doppelt so hoch liegt und dann evtl. vom Funktionsumfang her nicht mit der andren Lösung konkurrieren kann.


Machen wir es also ganz konkret. Ich habe zu Hause Rechner ohne Ende. Welches Lunix brauche ich und welche Konfigurationen muss ich vornehmen und das Teil als Netzlaufwerk freizugeben, verbunden mit den Eigenschaften "Shutdown wenn kein der MACs mehr im Netz ist" und "Start per WOL-Paket".

Gruß

P.S: Der Einwurf mit dem HTPC ist eine ganz andere Sache. Auch die Erwähnung, dass meine großen Platten in nem "Fileserver" liegen, den ich einschalte, wenn ich ich mal Videomaterial anschaue. Das Projekt kommt dann später und da schaue ich wie ich das mache. Es würde dann wohl auf einen HTPC zusammen mit den Platten im Netzwerk (NAS) hinauslaufen, wo ich beide Geräte bei bedarf ein und ausschalte. Manuell. XBMC wurde schon vor einiger Zeit auf den Raspberry Pi portiert und es läuft alles. Allerdings noch nicht in ausreichender Geschwindigkeit (lief mit 10 fps oder so beim Big Buck Bunny). Hier das Video.

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4NR57ELY28s" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=4NR57ELY28s</a>



http://wiki.xbmc.org/index.php?title=Raspberry_Pi

Offline Philipp

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #12 am: 07. April 2012, 17:53:40 »
0
Für eine (Windows-)Netzwerkfreigabe brauchst du den Samba-Server.
http://www.samba.org/
http://wiki.ubuntuusers.de/Samba

Beherrscht Windows 7 es eigentlich inzwischen FTP-Freigabe transparent ins Dateisystem einzubinden? Weiß das jemand?

Ich würde behaupten, ein FTP-Server ist etwas einfacher einzurichten. Beispiel wäre hier vsFTPd
http://vsftpd.beasts.org/
http://wiki.ubuntuusers.de/vsftpd

Wie schon gesagt: Ich würde Debian einsetzen. Folgendes Video ist mir spontan über den Weg gelaufen. Hab es noch nicht komplett angesehen, scheint aber zu halten, was es verspricht.
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=28CqDKjtppg" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=28CqDKjtppg</a>

http://raspberrypinews.blogspot.de/2012/02/erstes-debian-build-erschienen.html

Achja, bei Pi scheint sich der Ethernet-Adapter und die USB-Geräte die Bandbreite teilen zu müssen:
http://www.raspberrypi.org/forum/general-discussion/where-is-the-bottleneck

Achja, damit du auch auch noch die Alternativen siehst:  ;)
http://www.linuxuser.co.uk/features/five-alternatives-to-raspberry-pi/
« Letzte Änderung: 07. April 2012, 18:09:19 von Philipp »
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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #13 am: 07. April 2012, 19:24:13 »
0
http://www.freenas.org/ wäre eine BSD-basierte Variante. Hat den Vorteil, dass es viel und exklusiv für NAS benutzt wird.

Wobei ich mich langsam Frage, ob der Aufwand für eine einzelne Platte überhaupt sinnvoll ist :D
Die könntest du auch an deinen Router klemmen, zum Beispiel, die meisten modernen Router unterstützen, dass man eine Platte per USB ranhängt...

Je nach dem wie du die Platte nutzt, muss man das Protokoll definieren. Wenn du es nur für Backups von Windowsrechnern aus benutzt, könntest du auch iSCSI einrichten und es im SAN-Modus benutzen.
Openfiler untersützt wohl, dass man es als iSCSI-Target nutzt.

Ich habe grade auch noch diesen Bericht gefunden, der interessant sein könnte, er geht auf Openfiler vs FreeNAS ein. http://blog.patyuen.com/lessons/technology/openfiler-vs-freenas-tips-for-building-your-own-nas/


Für eine Platte würde ich mir wahrscheinlich am Ende eine eSATA-Strippe kaufen, und die von A nach B schleppen, da es mir über USB und 100MBit Ethernet alles zu langsam wäre.

Offline Robert

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #14 am: 07. April 2012, 20:17:09 »
+1
Beherrscht Windows 7 es eigentlich inzwischen FTP-Freigabe transparent ins Dateisystem einzubinden? Weiß das jemand?
Meinst du das? http://blogwache.de/ftp-server-zum-windows-7-explorer-hinzufuegen/
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Offline Philipp

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #15 am: 07. April 2012, 21:07:47 »
0
Ja, genau!

Schön, dass Windows so etwas inzwischen kann!  :D
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Offline Robert

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #16 am: 07. April 2012, 23:53:22 »
0
Ehm, das geht schon seit Windows XP... :)
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Offline Philipp

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #17 am: 08. April 2012, 14:40:08 »
0
Echt? Ups...  ;D
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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #18 am: 09. April 2012, 13:29:34 »
0
FreeNAS kenne ich, weiß aber nicht, ob es mit den von mir geforderten Einstellungen umgehen kann bzw. diese bietet. Habe ich ja schon geschrieben bzw. war das meine Frage, welche Software ich dafür brauche. ;)

USB-Anschlüsse an Routern kenne ich, aber meiner hat nunmal keinen. Sonst wäre ich sicherlich schon drauf gekommen. ;)

Die HDD steckt momentan in einem Quickport mit eSATA-Anschluss. Sowohl mein PC als auch mein Notebook haben eine solche Schnittstelle, aber das ist definitiv keine Alternative! Erstens wird man die nicht hin und her tragen um sie anzuschließen und zweitens möchte ich viele der Aufgaben im Hintergrund laufen lassen respektive egalisiert diese Konstellation die Freiheit eines Notebooks sowohl zu Hause im WLAN als auch außerhalb.

Die Platte am Desktop-PC hängen lassen und ständig laufen haben um sie im Netzwerk freizugeben ist keiner Alternative. Erstens habe ich sie nicht ausgelagert um sie am Ende doch wieder ständig laufen zu haben und zweitens ist es nicht im entferntesten in meinem Sinne den PC laufen zu haben nur um die Daten im Netzwerk verfügbar zu haben.

Ich glaube ich kann soviel vom Preis reden wie ich will, der wird konsequent ausgeklammert, oder? ^^ Ein neuer router kostet mich locker 50€ oder mehr, der dann USB bieten würde. Ein NAS-Gehäuse liegt auch bei mindestens ca. 50€ wobei man dann erst gucken müsste inwiefern man das so konfigurieren kann, dass es nicht ständig läuft. Ich habe ja nur meine Studentenbude mit einem Zimmer und da ich beim Schlafen extrem Geräusch empfindlich bin, kommt es nicht in Frage das Ding 24/7 laufen zu lassen, zumal ich das auch unter dem Energieverbrauchsargument sehe. Mich reizt es eine Lösung zu suchen, die wirklich nur das notwendigste verbraucht bzw. meinen allgemeinen Verbrauch so zu senken, dass nichts unnütz verschwendet wird.

Und nochmal, ein Raspberry Pi schlägt mit 25€ zu Buche, insofern er verfügbar ist. Ein USB-Gehäuse kriegt man irgendwo für ein paar Euro. Preislich sowie vom Verbrauch, den Möglichkeiten, der Lautstärke und dem Platz ist diese Lösung nachwievor vor jeder genannten Alternative. Die von Phillip angeführten Sachen sind mir teils durchaus bekannt, aber allein das günstigste kostet nunmal fast das vierfache und bietet nicht die Möglichkeiten. ;)



Ich bin gespannt was draus wird und ob ich eine Lösung, die meinen Anforderungen entspricht umsetzen kann. Ihr dürft weiterhin fleißig diskutieren. De Frage ob eine einzelne 2,5" HDD mit vergleichsweise wenig Daten überhaupt ins Netzwerk muss kann ich nicht verneinen. Ich brauche nunmal eine Lösung, um Desktop-PC und Notebook synchron zu halten und die Daten auf dem Notebook mit der HDD abzugleichen. Oder gibt es eine andere Lösung um bestimmte Programme (Seamonkey/Bookmarks/History-XBMC/Datenbank usw.) synchron zu halten sowie die Daten für beide Rechner verfügbar zu haben? Und jetzt kommt mir nicht mit Cloud, wobei das für die Konfigs u.U wirklich die beste Lösung wäre, aber nunmal immer sehr beschränkt. Die Mails halte ich im weitesten Sinne (IMAP) auf diese Weise synchron.

Gruß

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Re: Festplatte ins Netzwerk bringen
« Antwort #19 am: 09. April 2012, 13:59:38 »
0
Also die meisten Browser zumindest bieten es an (Opera jedenfalls, Chrome wohl auch), die Nutzerprofile auf deren Server zu speichern. Auch interessant, wenn man ein Mobilgerät hat, dass davon dann profitiert.

Ich glaube es gibt keine wirklich befriedigende Lösung für echte Synchronizität, ausserhalb von einem Domänensystem mit zentralisierten Nutzerverzeichnissen und -profilen.

Ansonsten, hast du diesen Artikel schon gesehen: http://www.pcmag.com/article2/0,2817,2392221,00.asp ?
Sicher sind solche Geräte etwas eingeschränkter, aber auch wesentlich weniger frickelig, und vom Preis her nicht allzu abgehoben.

Insbesondere http://www.addonics.com/products/nas30u2.php
mit "Power consumption: 2 watts @ idle, 2.5 watts average during operation" könnte interessant sein. Preis sind wohl um die 50 euro.

Der hat zwar keinen Shell-Zugriff und ich hab kein Angebot im europäischen Markt finden können, aber sonst könnte es fast passen. Das an-/ausschalten entfällt, aber 2W sollten verkraftbar sein? Soviel zieht vermutlich meine Mikrowelle nur um die Uhr anzuzeigen -.-

 

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