Autor Thema: [Multimedia] Trendwende? Nahezu die Hälfte nutzt legale Online-Musik  (Gelesen 642 mal)

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Offline HT4U_Newsbot

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Trendwende? Nahezu die Hälfte nutzt legale Online-Musik
                 


Beklagten sich viele Label noch vor kurzer Zeit über die wachsende Zahl der illegalen Musik-Quellen im Internet, so scheint sich langsam eine Trendwende abzuzeichnen. Laut dem Brachen-Verband BITKOM nutzt nahezu die Hälfte aller Internnet-User mittlerweile legale Quellen um online Musik zu beziehen.  
                 

http://ht4u.net/news/25572_trendwende_nahezu_die_haelfte_nutzt_legale_online-musik/
         

Offline Pimok

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Wundert das wirklich? Durch die legalen Dienste kann man sich doch endlich mal die Musik die einem wirklich gefällt zusammen suchen und auch nur für das bezahlen was man wirklich haben will - und das sogar noch zu akzeptablen Preisen und mittlerweile ohne den ganzen DRM Rotz.
Die ganze "Raubkopierwelle" entstand doch nur, weil immer mehr Plattenfirmen immer mehr die Rechte der Nutzer eingeschränkt haben und sich das eben nicht jeder gefallen lassen hat.
Außerdem wurden die Datenträger subjektiv gesehen immer teurer für immer weniger Inhalt. Wenn ich eine CD Kaufe erwarte ich mindestens 13 verschiedene Lieder. Nicht 5 oder 6, wobei 4 davon remix Versionen von einem der anderen sind. Und das ganze dann noch zu Preisen jenseits der 15€/CD.

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Offline Michael

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Das Problem der Musikindustrie vor 10 Jahren ist das selbe vor dem jetzt die Film- und TV-Industrie stehen. Das Internet bietet unbegrenzte Möglichkeiten und diese wurden von der Musikindustrie unterschätzt. Statt sofort auf den Zug aufzuspringen und direkt Plattformen wie Itunes zu entwickeln, hat man den Zug abfahren lassen und zusehen müssen wie die Verbraucher sich selbst beholfen haben. Reagiert wurde mit arroganter Empörung und Forderungen die einem Internetverbot glichen. Mitleid habe ich mit diesem Industriezweig entsprechend nie gehabt und bis Heute sind wir nicht am eigentlichen Ziel angekommen. Imho sind Preise für MP3s weiterhin überzogen und gerade durch den Wegfall von Booklets und physikalischen Datenträger nicht zu rechtfertigen. Immerhin hat man eingesehen, dass man mit dem DRM-Mist sich keine Freunde macht und verzichtet darauf immer mehr.

Um zum Thema Film- und TV-Industrie zurückzukommen: durch die Fragmentierung der Rechteinhaber in Studios, Verwertungsgesellschaften und anderen Gruppen ist es derzeit nahezu unmöglich eine für den Verbraucher zufriedenstellenden Plattform wie Hulu, Netflix o.ä. zu schaffen. Ein grosser Bedarf besteht allerdings wie mann am Fall Kino.to sieht.
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Offline 'Sascha'

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Wozu soll man die Musik auch noch runterladen wenn man sie jederzeit auch über Dienste wie Grooveshark anhören kann? Insofern glaube ich nicht, dass sich das Kaufverhalten groß verändert hat, sondern dass die Hörer einfach die Art und Weise des kostenlosen Hörens verändert haben.
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Offline Primordial

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Sehe es nicht wirklich als Trendwende. Die Leute nehmen den Weg des geringsten Widerstandes zusammen mit dem legalsten. Warum sich Probleme machen oder Risiken eingehen, wenn es genau so gut auch legal geht? ;)

Aber schön, wenn man das in der Branche als "Umdenken" betrachten will. Vllt denken die dann auch mal um, sofern sie verstehen, was sie da gerade beobachten und warum es so gut funktioniert. Manchmal frag ich mich, wie ganze "Wirtschaftszweige" so lange Leitungen haben können. Nach wie vor wird da Innovation wohl immer noch nicht groß geschrieben  :-\

Offline Kickaha

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Es mag im Original anders aussehen, aber wenn nicht, stecken die relevanten Infos in den Feinheiten. Ist Youtube als legal zu betrachten? Beziehen sie _auch_ oder _ausschließlich_ aus so definierten legalen Quellen? Wie viele Internet-Nutzer beziehen überhaupt keine Musik üer das Netz? Wie groß war die Umfrage? Mit welcher Zielsetzung(!) war sie formuliert? usw.

 

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