@Ulf: Der Spieltrieb vieler Menschen setzt sich über die Hürde der angeborenen Vorsicht heutzutage in der Anonymität viel zu häufig hinweg. Insbesondere sehe ich diese Globalisierungskrankheit als eine Art Pest, die bereits unheilbar geworden ist: Menschen können mit ihren Sinnen nicht mehr ein- und abschätzen, wie gefährlich die Nutzung solcher Plattformen ist. Die Preisgabe von Informationen eines Einzelnen ist irrelevant. Relevanz gewinnt die Information allerdings im Kontext der späteren Verknüpfung und der Masse. Zuckerberg, in selben gierpiratenverseuchten Gewässern unterwegs wie die Goldman und Sachs und die Greenspans der US Börse, wird getrieben von einer Gier nach mehr Profit, die ihn eben auch zu etwas "unseriöseren" Methoden greifen läßt, wie eben alle seiner Art.
Wenn man sich einmal anschaut, welche Bankhäuser international gerade förmlich abstürzen (ein bislang als solide geltendes Schweizer Bankhaus hat bereits knapp eine halbe Milliarde Euro verloren, 50% des für das gerade ablaufende Fiskaljahr ausgewiesene Gewinnvolumen - ich habe die Nachricht nur überflogen, weshalb ich um Verzeihung bitte, wenn die Zahlen nicht ganz stimmen).
Ein Schelm, wer jetzt denken mag, daß diese Zuckerbergsche Gesichtsbuchblase von den Goldman und Sachsen geschickt als Finanzwaffe benutzt wurde, um international das Banken- und Finanzwesen zu torpedieren! Es wäre in diesem Jahrzehnt nicht das erste Mal. Nach der Explosion vor drei oder vier Jahren hätten die Banken und Manager vorsichtiger sein sollen, aber das war dann doch zuviel Verstand in den Köpfen der Bankkaufleuten vorausgesetzt. Es ist eine Schande, wie selbstsicher dumm einige Leute mit den Werten einer Nation "spielen" ... Man blicke einfach einmal auf die Investorenlisten, die sich an Zuckerbergs virtueller Geldscheißmaschine beteiligen. Auch "solide" Fonds sind an Gesichtsbuch beteiligt.