Ich bin ja ziemlich leidensfähig, was schlechte Spiele betrifft, die meisten spiele ich doch durch, so wie ich auch ein Brot aufesse, auch wenn es langsam trocken wird. Aber Doom3 ist eines der ganz wenigen Spiele, die ich mittendrin abgebrochen habe, und das lag nicht an der Grafik (die ganz ordentlich war, auch wenn die Texturen eine etwas magere Auflösung hatten) es war einfach stinkend langweilig. Story praktisch nicht vorhanden, Spielprinzip bestand nur aus "betrete den Raum, Licht geht aus, es werden ein paar Monster vor einem und eins hinter einem generiert, wenn sie tot sind, geht das Licht wieder an". Das ist die ersten drei Mal evtl. noch ok, so ab 10 Mal wird es langweilig, und wenn man merkt, daß das ganze Spiel ausschließlich aus einer 1000-fachen Wiederholung dieser Prozedur besteht, reicht es wirklich. Vor allem wenn auch keinerlei Entwicklung vorhanden ist, keine wesentlich anderen Waffen oder Fertigkeiten, immer die gleiche Umgebung aus spärlich beleuchteten Metallgängen usw. einfach lächerlich.
Warum sollte ich jetzt ein "neues" Doom kaufen, wenn ich darin ein anderes Layout der ewig gleichen Gänge und ein paar bessere Texturen erwarten darf? Ich würde es nicht mal spielen, wenn es umsonst wäre.