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Zusammenfassung

Autor: BisMarck
« am: 22. August 2009, 15:58:50 »

Wenn man die Testverfahren der Anti-Dopingagenturen kennt und über Zugriff auf Wissenschaftler, Equipment und Geld verfügt ist Dopen nicht so schwer. Ich könnte zum Beispiel (behaupte ich mal) mit etwas Zeit Testosteron herstellen, mit dem man in den einfacheren Dopingtests nicht auffällt. Die testen nämlich auf "schlechtes" (falsch biosynthetisiertes) Testosteron, bzw. auf dessen Verhältnis zum "richtigen" Testosteron welches innerhalb einer gewissen Spannbreite bei jedem Menschen gleich ist. Synthetisches Testosteron ist hingegen 99,9% rein und verändert dieses Verhältnis. Also muss man halt noch "deformiertes" Testosteron synthetisieren und beimengen. Größerer Aufwand aber für einen halbwegs versierten Synthesechemiker vmtl. kein großes Problem. Bessere Tests, die auf das Verhältnis der Isotopen abzielen...tja...auch das kann man "natürlich" aussehen lassen, ist halt nur wieder eine Frage der Möglichkeiten und des Geldes.

Um den Bogen zurück zum Thema zu schlagen; Ich befürchte dass das Wettrennen im Doping-Kampf schon seit langer langer Zeit verloren ist, insbesonder dort wo Doping (wahrscheinlich) staatlich gefördert wird (z.B. China). Und das ist nur die chemische Seite. Von Gen-Doping reden ja noch nicht so viele.

Doping einfach generell zu erlauben wäre unverantwortlich den Sportlern gegenüber und darüberhinaus vollkommen witzlos; In dem Fall könnte man auch gleich beim Wettlauf eine Bahn für Bayer, eine für BASF und eine für Roche oder was weiss ich reservieren.
Autor: Radon
« am: 17. August 2009, 18:11:05 »

Also legales Doping wäre ganz klar nicht Sinn und Zweck der Sache.
Man würde wie T061 schon erwähnte immer weiter versuchen, den Punkt zu finden, an dem das Doping am meisten bringt und der Sportler nicht sofort den Abgang macht und es dabei natürlich auch übertreiben. Das erinnert mich irgendwie an's Skispringen, da gibts auch einen Punkt (dessen Namen ich jetzt vergessen habe) an dem der Springer beim Erreichen bzw. Überschreiten der Weite nicht mehr ordentlich landen kann und sich sonstwas bricht und alle versuchen immer näher an diesen Punkt heranzuspringen.

Diese ganzen Einzelsportarten zielen ja darauf ab, das Ziel so schnell, weit, hoch oder perfekt (Haltung) wie möglich zu erreichen und reduzieren den Menschen auf Zahlen und Statistiken oder irgendwelche ästhetischen Merkmale der Punktrichter, die kein Normalsterblicher wahrnimmt. Zu Zeiten der alten olympischen Spiele in Griechenland hatten diese Sportarten ja auch noch den Sinn, für den Kriegsfall zu trainieren bzw. sind aus der Verharmlosung von Kriegstraining entstanden. Aber heutzutage fehlt dieser Hintergrund und der Wettbewerb ist viel größer weil die ganze Welt dran teilnimmt und dadurch entsteht dieser enorme Druck und Sportler greifen immer öfter zu Doping.

Da bin ich doch lieber für Mannschaftssportarten, zwar will ich nicht ausschließen dass da auch gedopt wird, aber es kommt weniger auf die statistische Leistung des Einzelnen an, sondern mehr auf das Zusammenspiel der Mannschaft.
Autor: Brumbär
« am: 17. August 2009, 17:05:41 »

Glaube man hat mich falsch verstanden.

Wollte nicht auf ein unkontroliertes Doping hinaus. Natürlich besteht die Gefahr das Pharmakonzern XYZ ein Mittel stark bewirbt mit dem Spruch: Viel hilft viel! Jeder der aber etwas rechnen kann, weiß dass das Quatsch ist. Behaupte, nur auf ein Individium abgestimmte Dosen eines Mittels bringen bezogen auf die Leistungsfähigkeit, das Maximum. Dabei setze ich natürlich voraus, das es genetische Veranlagung ist, ob man schnell rennen, hoch springen oder was weiß ich kann. Also du wirst nie einen durchschnittlichen Läufer zu einem Spitzenathleten machen können, egal ob du den zu einer lebenden Apotheke umwandelst.

Nun zu dem Doping wie ich es meine. Aktuell wird wild ein Gerücht in die Welt gesetzt: Mittel A (noch in der Erprobung an der Laborratte) läßt die Muskeln eben dieser Ratte um 50% schneller wachsen als das Mittel B! Nimm soviel wie du davon bekommen kannst und du rennst wie der Teufel. Davon mal ab das der menschliche Körper anders ist als der einer Ratte, bezweifel ich das solche Sprünge überhaupt möglich sind. Die liegen wohl eher im einstelligen % Bereich, Voraussetzung der Mensch hat Talent. Dazu noch gedacht, der Mensch sollte sich allein von der Moral abgeleitet, auch etwas wertvoller vorkommen, als eben diese Laborratte um so einen Schindluder erst garnicht zu betreiben. Das einige Athleten was scheißen auf ihren Körper, ist mir klar, nur zweifel ich bei denen auch das zwischen den Ohren an.

Ein kontrolliertes Doping sehe so aus. Eine Fachärztekomission gibt Dopingmittellisten raus, mit Mitteln die als unbedenklich gelten (keine Testmittel ohne Zulassung) bis zu einer bestimmten Menge abgestimmt auf das Individium. Danach darf der Athlet, keiner zwingt ihn dazu, einen Arzt benennen in desem Beisein er sein Dopingmittel einnimmt, nicht 2, nicht 3 nicht in rauhen Mengen, auch das ist sinnfrei. Eine Altersgrenze wird auch festgelegt, also ab 18 Jahre sagen wir mal, damit schließen wir Doping in ganz jungen Jahren aus. Auch wird festgelegt, das ein Sportler ohne erkennbares Talent, erst garnicht dopen darf, da es sinnfrei ist. Alles das wird öffentlich gemacht, von den jeweiligen Sportverbänden. Ich wette wenn du das so machst, hast du Ruhe im Karton. Weil es wird Sportler geben die weiterhin an den reinen Sport glauben und nie irgendwas zu sich nehmen, die gemeine Zuschauer entscheidet dann welche Leistung er honoriert. Honoriert er die Sportler ohne Doping höher, kommt da mehr rein an Kohle und alle die Dopen verdursten regelrecht ink. Ärzte, Pharmakonzerne etc.

Gruß Brumbär
Autor: Peter
« am: 17. August 2009, 08:29:52 »

T069 hat das ...

hast du Tobi gerade gedopt ;D
Autor: Rico
« am: 17. August 2009, 00:04:25 »

also legales doping ist klar kontralproduktiv. im vordergrund steht die leistung des menschlichen körpers und die disziplin des trainings. T069 hat das schon gut zusammengefasst. das problem ist, dass im vordergrund nicht mehr die leistung steht sondern die siegerprämie. schade um den sport!
Autor: T061
« am: 16. August 2009, 23:59:15 »

Ich glaube dass in der Leichtathletik (Laufen Schwimmen) ein größerer Dopingsumpf herrscht als bei den Fahrradfahrern.
Oder auch im Wintersport bei Eisschnellauf oder allem, was auf Langlaufskiern unterwegs ist.

Claudia Pechstein... Eine genetisch bedingte oder krankhafte Erhöhung von Retikulozyten und Blutkörperchen, mit Schüben natürlich immer nur in der heißen Trainingsphase, und bei Wettkämpfen ist immer alles normal. ::)

Legalisieren wär die ersten Jahre vielleicht noch ganz lustig, aber langfristig schadet es dem Sport. Wer macht das denn noch oder schickt seine bildhübsche Tochter in einen Sportverein, wenn man befürchten muss, dass ihr in 20 Jahren ein Bart wächst und sie ne ganz tiefe Stimme hat, weil sie Riesenmengen an Testosteron zur Leistungssteigerung schluckt.... :P

Beim Sport sollte es eigentlich um die Leistungsfähigkeit des Menschen gehen und nicht um die der jeweiligen nationalen Pharmaindustrie. Wenn man dopen legalisieren würde, wären bei Olympia und co. irgendwann wahrscheinlich nur noch die Industrienationen dabei. Nicht jedes Land hat eine Pharmaindustrie... Oder es wird irgendwas dubioses zusammengepanscht.

Überhaupt wär es gefährlich. Wenn jeder jederzeit dopen könnte, würden Profis wohl täglich die Maximaldosis aller möglichen Präperate schlucken. Alles rein, was irgendwelche Leistungssteigerungen verspricht. Dann kommt mal ein tief, und der Profi denkt sich, ok ich riskiers und schluck von Mittel  x und y mal eine erhöhte Dosis... :(

Das Ergebnis wär eigentlich nur noch die karikatur der Leichtathletik, wie wir sie heute kennen. Die reinste Freakshow: 8 Hulks auf der Tartanbahn, von denen dann jedes Jahr die Hälfte wegstirbt, weil sie sich mit der Dosierung vertan haben oder irgendeine Kombination von (natürlich geheimen und schlecht getesteten) Präperaten (man will ja nen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben, es geht ja um Geld und Werbeeinnahmen) sich als fatal erwies. :o(
Autor: Brumbär
« am: 16. August 2009, 22:51:46 »

Gerade lief ein Jamaikaner namens Usain Bolt 9,58 Sec. über 100 m. Schon letztes Jahr bei den olympischen Spielen ist er Weltrekord gelaufen, hat aber damals bei gut 70 m abgebremst (dazu noch ein offenes Schuhband) und angefangen zu jubeln. Es ist nun 21 Jahre her, da lief ein Mann namens Ben Johnson 9,79 Sec. auf 100 m und wurde einen Tag später des Dopings überführt. Schon seit damals denk ich, wenn solche Zeiten nur mit Doping möglich sind, dann gebt den "Scheiß" für alle doch endlich frei (natürlich unter ärtzlicher Aufsicht). Wenn ich wüsste Athlet A hat das genommen und Arzt B hat die Menge kontroliert, fühlt man sich nicht so beschissen wie damals 1988, sondern es wäre eine rein Spaßveranstalltung al a Wrestling. Dazu kommt noch, damalige Konkurenten (Carl Lewis) sind heute um die 50 Jahre und sehr schwer krank (Rheuma), sicher er wird schon wissen wie es dazu kam (also wenn interessiert es?). Nur wenn es von Doping mit Mitteln kommt, die damals noch nicht überprüft werden konnten, dann wäre das freigeben auch der richtige Schritt. Wollte einfach wissen wie ihr das seht?

A) Bolt lief die 100 m in 9, 58 Sec. ohne Chemie, also ein Jahrhundertathlet
B) Bolt lief die 100 m in 9, 58 Sec. mit Chemie, also ein Betrüger am Sportzuschauer
C) Bolt lief die 100 m in 9, 58 Sec. mit Chemie die noch auf keiner Dopingliste steht bzw. nur in Testlabors exestieren, also ein Betrüger an sich selbst und am Zuschauer

Gruß Brumbär