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Re: [News] Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula - Wer macht das Rennen?  
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Zusammenfassung

Autor: Fabian O
« am: 06. März 2010, 15:37:25 »

Schwierige Abwägung. Aber irgendwie driften wir hier Richtung Kaufberatung...
Ich bin also richtig informiert, dass es bisher noch keine vohandene oder absehbare Lösung für die USB-Performanceprobleme auf *55-Boards gibt, ja?

Es ist mir keine bekannt. Ich gehe aber auch nicht davon aus, dass wir mit der jetzigen CPU/Chipsatz-Generation eine Veränderung sehen werden.

grüße
Fabian
Autor: Madden
« am: 06. März 2010, 15:13:56 »

- Der P45 ist inzwischen treiber- und bios-mäßig ausgereift. Der *55 noch nicht. Es gibt teilweise echt kuriose Inkompatibilitäten und Bugs, gerade Bios-seitig. Es wird noch Monate dauern, bis das alles behoben ist.
- Ich hab die letzten Jahre nicht gezockt, jetzt mit der Starcraft 2 Beta wieder richtig Bock gekriegt (Diablo 3 kommt danach). Da es wohl erstmal auf eine Radeon 5770 oder 5850 rauslaufen wird, brauche ich auf absehbare Zeit keinen integrierten Grafikchip.
- Zwei, drei Jahre überlebt bei mir eh kein System komplett. Wenn ich dann mal einen HTPC haben will, gibt es hoffentlich eh was kleineres, billigeres, Sparsameres, das trotzdem keine Probleme mit 1080i hat.
- USB3 ist bisher nur halbgar umgesetzt. Da bleibe ich doch erstmal bei eSATAp (da habe ich schon eine Slotblende) und warte auf vernünftige integrierte Lösungen mit der nächsten Chipsatzgeneration. Solange tun es auch Add-On-Lösungen, falls ich doch mal das Bedürfnis haben sollte...

Bleibt also Preis vs. Zukunftsfähigkeit. Richtig gute P45-Boards gibt's gerade bei Arlt im Frühjahrsputz für 75-80 Euro. Ein Pentium E6500 -> 3500 MHz... kostet 65 Euro. Ein halbwegs vernünftig ausgestattetes H55/P55 Board 90 Euro, ein i3-530 -> 4000 MHz, fast gleiche pro-MHz-Performance... kostet 105 Euro. Das sind 60 Euro oder ein Drittel Kosten mehr für Zukunftsfähigkeit und 15% mehr Leistung. (Dafür aber auch schlechtere USB-Leistung und potentiell Kinderkrankheiten.)

Schwierige Abwägung. Aber irgendwie driften wir hier Richtung Kaufberatung...
Ich bin also richtig informiert, dass es bisher noch keine vohandene oder absehbare Lösung für die USB-Performanceprobleme auf *55-Boards gibt, ja?

Grüße
Martin
Autor: Fabian O
« am: 06. März 2010, 13:02:28 »

Hi,

ok dein Anwendungsprofil ist dann natürlich schon recht speziell ;) Dennoch glaube ich nicht, dass es eine deutliche Verlangsamung geben wird. Außerdem gehe ich davon aus, dass du wärend du die Daten kopierst noch andere Dinge am Rechner erledigst, so dass die zusätzlich benötigte Zeit in der Regel wohl gar nicht auffällt. Oder irre ich da?

Zum H5x-Chipsatz würde ich greifen, weil er in meinen Augen flexibler einsetzbar ist. So kannst du bei Wahl der richtigen CPU direkt auf die iGPU setzen und brauchst keine extra GraKa. Möglicherweise ist dies aktuell nicht interessant, aber was machst du mit dem Rechner in zwei, drei Jahren? du kannst einen H5x-PC ohne weiteres zum HTPC machen, zum Spiele-PC oder zum reinen Office-Rechner, wohingegen du mit einem P55-Board deutlich eingeschränkter bist - vom X58 wollen wir hier mal gar nicht reden...

Ich würde vermutlich sogar auf ein Board mit USB 3.0 setzen, denn gerade in deinem Fall dürfte sich dies als sehr lohnend erweisen.

Natürlich ist der Sockel 775 noch interessant, doch das Gesamtpacket spricht imho für den Sockel 1156. Geringerer Energiebedarf, ähnliche Anschaffungskosten, leicht höhere Performance und vermutlich (das hängt natürlich stark von Intel ab) mit den besseren Zukunftsaussichten...

grüße
Fabian
Autor: Madden
« am: 06. März 2010, 12:37:02 »

Ich habe neben einem deLock eSATAp-USB-Kombi-Stick zwei CF-Karten und zwei SDHC-Karten (Sandisk Extreme III bis Ducati), die auf meinem P35-Board 28-30 MB/s lesend erreihen und teilweise auch schreibend >25 MB. Da ich die SDHC-Karten häufig zum Synchronisieren der Portableapps und der eigenen Dateien benutze und auch viele große Fotos/Videos von der Digicam auf den Rechner schiebe, macht das für mich einen spürbaren Unterschied (8GB Video sind schnell aufgenommen bei 2-4MB/s und brauchen statt 4,5 auf einmal 6,5 Minuten zum Übertragen).

Warum würdest du nicht mehr auf einen S775 setzen? Weil da das Ende der Performance-Fahnenstange erreicht ist? Noch aus anderen Gründen?
Warum würdest du zu einem H5x-Board greifen? Allein wegen SLI/Crossfire?
Autor: Fabian O
« am: 06. März 2010, 12:28:22 »

Hi,

Gegenfrage, nutzt du eine USB-HDD? Wenn nein, ist dein USB-Stick überhaupt schnell genug um die aufgezeigten Transferraten auszunutzen? Ich würde sagen, die fehlenden Mbyte/s schmerzen nicht wirklich, zumal in einem normalen Alltagsbetrieb ja noch diverse andere Programme nebenher laufen (Virenscanner, Browser, EMail-Client) so dass die "Schlafzeiten" geringer ausfallen als auf unserer Teststation, was die Transferraten sicherlich etwas steigern dürfte...

Persönlich würde ich bei einer Neuanschaffung nicht mehr auf den Sockel 775 setzen. Wenn es ein Core i3 oder Core i5 6xx sein soll würde ich außerdem zu einem H5x-Board greifen!

grüße
Fabian
Autor: Madden
« am: 06. März 2010, 12:17:55 »

Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor einer System-Neuanschaffung. Der i3-530 reizt mich sehr (nochmal deutlich geringere Leistungsaufnahme als E7400, nochmal deutlich bessere Übertaktungseigenschaften), aber die x55-Plattform schreckt mich schon ziemlich ab. Gibt es inzwischen einen praktikablen Workaround für die miesen USB-Transferraten? Diverse Sleep-States zu deaktivieren kommt mir nicht in die Tüte.

Ich bin drauf und dran doch zu einem P45-Board mit E7400/7500 zu greifen.
Autor: Fabian O
« am: 21. Januar 2010, 13:40:58 »

Hi,

im Idle greifen diverse Energiesparfunktionen wie Speedstep, die C-States aber auch andere Sparmechanismen für andere Geräte. Sehr wahrscheinlich funktioniert eine bzw. mehrere davon im S1-Zustand nicht. Auf AMD-Systemen beobachtet man seit geraumer Zeit ein ähnliches Verhalten...

grüße
Fabian
Autor: TekkenTec
« am: 21. Januar 2010, 13:35:32 »

Sehe ich das richtig, daß der Gesamtverbrauch des Systems im S1-Modus höher ist als wenn es unter Windows "rumidlet"? (Seite 15, 105W vs. 89W) Wie kommt es denn zu sowas?

MfG

TekkenTec
Autor: Falko
« am: 20. Januar 2010, 20:44:41 »

@Fabian: Ich fragte deshalb, weil ich an einem ausführlichem Review und Test des ASUS TUF Sabertooth i55 arbeite. Es gibt hier und da schon ein paar Artikel, (einige kommen eher einem Versuch eines Test gleich, als das es ein solcher wäre >:(). Diese Artikel gehen leider gar nicht tief auf die Besonderheiten des Boards ein; nämlich die erweitere EPU-Technologie und andere kleine Feinheiten sowie grundlegende Problematiken des P55 sowie grundlegende Problematiken des P55 und der halbherzigen (und unzureichenden) Unterstützung von PCI-Express 2.0.
Ihr habt das ja vorbildlich bei diesen beiden Brettern gemacht (zu geringe Anzahl von PCIe-Kanälen und Bandbreite), wobei ich mir etwas mehr Kritik gewünscht hätte, auch in Richtung der Boardhersteller, die alles mögliche raufknallen wollen.
Und da bin ich eben an diesen detaillierten Infos interessiert. Das Handbuch gibt leider kein Blockdiagramm her; ehrlich gesagt ist mir seit den 486er- und Pentium-Pro-Zeiten keines mehr untergekommen, daß ein Blockdiagramm beinhaltete. Werde ich wohl mal ASUS nerven [clap]  Aber das hatte ich mir schon fast gedacht.

Edit:
@tomcatkiller:
Wenn die Daten digital ausgegeben werden, spielt es keine Rolle, ob onboard-Lösung oder seperate Soundkarte verwendet werden.
Ich habe schon seit meinen ASUS A7N8X Deluxe einen Dolby-Digital-Receiver an meinem Rechner zu hängen (Technics SA-DX850); aktuelle am GA-EP45 DS3P, später am ASUS Sabertooth).
Einzig bestimmte Spiele erfordern bestimmte Treiber, um Surround-Sound ausgeben zu können. Dann braucht man die entsprechende Hardware, das ist klar, wenn es die Spiele fordern.
Mir fallen jetzt spotan nur zwei Spiele ein, die ich habe, bei denen Dolby Surround oder Dolby Digital ohne besondere Soundkarte (also mit onboard-Chip) problemlos funktionieren: Starfteet Academy (Dolby Surround) und Need for Speed Underground (Dolby Digital).
Wenn natürlich die analogen Ausgänge verwendet werden, kann es durchaus einen Unterschied ausmachen.
Was die Rechenleistung angeht, kann ich es nicht beurteilen, aber es wird sicherlich keine großartige Entlastung sein, wenn eine seperate Soundkarte die Dekodierung in analoge signale übernehmen würde. Immerhin müssen die Daten ja auch zur Karte geschafft werden.
Bei einer reinen Digital-Ausgabe dürfte eigentlich kein besonderer Rechenaufwand bestehen, außer die immer notwendige Anpassung des Tons an die aktuelle Position, damit der Surround-Eeffkt immer paßt. Doch das dürfte wohl immer durch die CPU berechnet werden, egal ob onboard-Chip oder seperate Soundkarte.
Autor: tomcatciller
« am: 20. Januar 2010, 20:13:37 »

Ich war etwas sehr verwundet über die Aussage das auf die "SupremeFX X-Fi" von Asus keinen Creative Soundkartenchip drauf hat, sondern nur ein VIA Chip. Ich dachte immer das die Boards mit SupremeFX X-Fi Karten quasi mit einer extra Creative Soundkarte ausgeliefert werden... Schade.

Kann man eigentlich mit einer extra Soundkarte (z.B. Creative Audigy oder höher) die Leistung in Spielen verbessern?

Ich hatte mal gehört das Onboard Sound immer nur eine Teil-Software-Lösung sein und das echte Soundkarten die Aufgabe komplett übernehmen in Hardware - und somit einer paar Frames bringen in Games...

Wobei ich Benchmarks gemacht hatte und da war der PC nach Einbau einer Audigy 2-3 Prozent langsamer, wohl ein erhöhter Treiberaufwand der bremst...  ::)

Anders gefragt: Lohnt heute überhaupt noch eine dedizierte Soundkarte, oder kommt der Gelegenheitszocker mit nem billigen 5.1 System mit dem Onboard Sound genug zurecht? Soundqualität wäre egal, es geht nur um Rechenleistung.

Mfg

TCC
Autor: Fabian O
« am: 20. Januar 2010, 19:32:08 »

Hi,

die Anbindungen bekommen wir über viele Quellen raus. Zum einen suchen wir mir immer die Dokumente zum jeweiligen Chip raus. Da steht in der Regel dabei wie sie angebunden sind. Außerdem gibts noch das Mainboard-Handbuch. Und wenn wir in beidem nicht fündig werden, dann werden die Mainboard-Hersteller genervt ;)

Ich glaube aktuell auch, dass die PCI-Express-Verbindungen (DMI ist nix anderes) der Knackpunkt bei den Transferraten sind. Aber es ist nur eine Vermutung meinerseits...

grüße
Fabian

Edit: Es gibt ein Update zur ASUS-Soundkarte: http://ht4u.net/reviews/2010/high_end_p55_asus_gigabyte/index18.php
Autor: Falko
« am: 20. Januar 2010, 14:48:20 »

Das Verhalten der Transferraten bei bestimmten C-States ist schon seltsam.
Intel wird sicher wissen, was da los ist; nur sagen wollen sie es offenbar nicht.
Habt Ihr vielleicht schon mal den DMI in Erwägung gezogen?
Ich glaube nicht, daß der P55 irgendwas damit direkt zu tun hat.
Vielleicht werden Teile der CPU, die unmittelbar mit dem DMI zu tun haben, also die Kommunikation zum P55 darstellen, durch die C-States beeinflußt oder gar abeschaltet.
Wenn Ihr eine PCIe-x1-Erweitungskarte mit USB2.0 oder SATA habt, dann testet die doch mal an den PCIe-Schnittstellen, die an die CPU angebunden sind (jeweils mit und ohne aktivierten C-States). Dann die gleiche Testprozedur mit einem der an den P55 angebundenen PCIe-x1-Steckplätzen. Vielleicht lassen sich da irgendwelche Rückschlüsse ziehen.
Immerhin ist das der Unterschied zwischen Sockel-1156-CPUs + P55 zu Sockel-1366-CPUs + X58 + ICH10(R); die vollständige Integration der Northbridge.

Edit:
Wie habt Ihr herausbekommen, wie die diversen Komponenten der Boards angebunden sind, insbesondere die Konstellationen des P55?
Haben Euch die Hersteller das mitgeteilt?
Autor: Fabian O
« am: 20. Januar 2010, 14:11:00 »

Hi,

abgesehen von der Version, dass man alle Warnungen deaktiviert, haben wir auch keine Lösung out-of-the-box Lösung...

grüße
Fabian
Autor: Coke
« am: 20. Januar 2010, 13:56:30 »

Hallo,

habt ihr eine Lösung für das Problem mit dem CPU Fan Error am Start?
Kenne das nämlich auf von anderen Asus Mainboards  ::)
Autor: Boi
« am: 20. Januar 2010, 13:46:30 »

Die Core i7 9xx Plattform ist auch nicht so sparsam und das hat nicht alleine mit dem 3. Speicherkanal zu tun.