Autor: Drohne
« am: 14. Juni 2012, 00:35:22 »... solche "wagemutigen" Aktionen hat man vor noch nicht allzulanger Zeit bei AMDs Duronen und Athlonen auch durchführen müssen! Ich habe das Knirschen noch immer im Ohr ...
Da die Architektur identisch ist, sind auch mobile Versionen betroffen. Die Mutmaßungen über eine minderwertige Umsetzung bei der Verbindung zum Heatspreader möchte ich nicht teilen. Das sind mehr Gerüchte als alles andere. Selbst wenn Intel da was geändert hat, was unwahrscheinlich ist, dürfte das kaum solch einen Unterschied machen. Es wird also schlicht an neuen Herausforderungen durch eine neue Fertigungsgröße liegen.
Ich würde also vor dem Kauf etwas genauer checken, ob es evtl. bekannte Probleme mit der Hitze/Lautstärke gibt. Zur Not gibt es für sowas das 14-Tägige Widerrufsrecht, das du zumindest beim Online-Kauf hast.
Gruß
Hallo,
kurze Frage: betrifft die Ivy Bridge-Hitzeproblematik eigentlich auch die Mobilversionen? Ich plane nämlich die Anschaffung eines neuen Notebooks und da wäre es im Vorfeld schon besser zu wissen, ob da evtl. Probleme damit auftauchen können (weil ich ansonsten bei den Sandys bleibe).
Danke & Gruß
KM

Die Hotspots haben mit Streuungen wenig bis gar nichts zu tun.Hotspots bei Ivy Bridge
Zitat aus dem Test von HT4U
Wie erwähnt finden bei den "Ivy Bridge"-Prozessoren die gleichen Boxed-Kühler Verwendung, die Intel auch den "Sandy Bridge"-Prozessoren beilegt. Während diese dort unter Last allerdings eher unauffällig agierten (HT4U-Test), macht sich der gleichen Kühler unter Volllast beim Einsatz des Core i7 3770K durchaus bemerkbar. Auch die Temperaturen liegen fast 10 °C höher als bei einem Core i7 2600K. Offenbar gestaltet es sich trotz abgesenkter TDP deutlich schwieriger "Ivy Bridge" ordentlich zu kühlen. Dies kann zum einen an der neuen 22-nm-Fertigung und damit verbundenen HotSpots liegen, doch auch Gerüchte, dass die Verbindung zwischen Heatspreader und Die nicht so gut sei wie noch bei "Sandy Bridge" sind nicht vollkommen abwegig.
http://ht4u.net/reviews/2012/intel_ivy_bridge_core_i7_3770k/index22.php
Zitat aus dem Test von PCGH
Im Test zeigte sich allerdings, dass der Core i7-3770K laut Tools und ausgelesener Lüfterdrehzahl wärmer (5 bis 15 °C) wird als der Core i7-2700K. Die Gründe hierfür sind vielfältig: So ist zwar die Verlustleistung/TDP absolut geringer, durch das kleinere Die wird aber punktuell mehr Wärme abgeben - unter diesem Betrachtungswinkel tut Intel gut daran, den bisherigen 95-Watt-Kühler weiter zu verwenden. Zudem waren die Sandy Bridges noch sauber mit dem Heatspreader verlötet, was den Wärmeübergang erleichtert. Bei Ivy Bridge spart sich dies Intel nach aktuellem Stand der Dinge, dadurch entsteht eine Art Hitzestau unter dem IHS, der Kühler kann dagegen nichts tun.
http://www.pcgameshardware.de/aid,878916/Test-Intel-Ivy-Bridge-Core-i7-3770K-Core-i5-3570K-Core-i5-3550/CPU/Test/?page=5
... es wäre schön, wenn damit eine "frühere" Einführung der Ivy-Bridge-E bzw. Xeon-E5 auf Basis des Ivy-Bridge erfolgen würde.
Ich weiß, ich weiß, das ist pures Wunschdenken ...