Ich glaube der Gedanke in dem Gehäuse den Hauptweg der CPU-Abluft zu sperren ist ziemlich ungeschickt.
Ich weiß nicht ob da ein H80 oder sowas passt, aber damit kann man glaub ich gleichzeitig etwas dämmen (da der Schall durch die Radiatorlamellen muss) und die Kühlleistung sehr verbessern, was geringere Lüfterdrehzahlen mit sich bringt. Das Pumpenbrummen sollte hingegen von der sonstigen Dämmung gut geschluckt werden.
mATX heißt für mich ausserdem, dass man Erweiterungskarten verbauen möchte, die würden den Luftstrom von der CPU zum Netzteil erheblich behindern.
Insofern ist die gedämmte Version sicher empfehlenswert, aber den hinteren 120er würde ich nicht zukleben. Auch weil Netzteillüfter als Gehäuselüfter aufgrund der sehr bedingten externen Regelbarkeit kaum taugen.
Wenn du keine Erweiterungskarte hast, und wirklich hinten zulassen willst, würde ich einen schlanken Towerkühler verwenden, der von unten nach oben, in Richtung des Netzteils bläst.
Wenn du dann im Gehäuse ein bisschen Plastik verwendest um den Totraum zu minimieren (von vorne oben nach hinten unten an das vordere untere Ende des CPU-Kühlers auf der breite des Gehäuses die Lufträume trennen, so gut es geht) dann kommt der großteil der kühlen Luft direkt am CPU-Kühler an. Sonst hast du recht viel Verwirbelung die nicht viel bringt, und ein Top-Blower wird fast interessanter, weil du dann die Verwirbelung und konstante Frischluftzufuhr gleichmäßig nutzt.
Wie viel das am Ende in der Praxis ausmacht kann aber glaub ich niemand sagen