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Nachrichten - Rick

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Hallo.

Schicker Test. Sehr gut, sehr ausführlich, sehr einsichtig. Vielen Dank.

Ihr Schreibt, daß der GTX780 nur 1/24 der DP Leistung einer vollausgebauten GK110 Einheit zur Seite stünden - heise online schreibt zu dieser Thematik, daß auf Anfrage des Heise verlages bei nVidia das GPU Unternehmen erklärte, daß die DP-Einheiten komplett deaktiviert seien und heise schreibt weiter, daß DP Rechnungen überhaupt nicht auf der GTX780 ausgeführt werden würden (siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/GeForce-GTX-780-Spieler-Grafikkarte-mit-2304-Kernen-1867480.html). Da heise behauptet diese Angaben seien von nVidia auf Anfrage geliefert worden, glaube ich mal heise.

Soweit ich meine gelesen zu haben ist das 1/24tel, das was die SP-Shader hinbekommen, wenn sie zusammenarbeiten um 64bit zu simulieren - deshalb gilt der gleiche Wert für GK104. Das 1/3 was Titan und die GK110 Quadros haben sind dedizierte DP-Einheiten - die dann eben auf der GTX780 abgeschaltet wurden, vermutlich um Geld und TDP zu sparen - und natürlich um die Marktsegmentation aufrecht zu erhalten.

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Ich wuerde es grade andersrum sehen: Die Nachfrage nach hoeher aufloesenden Bildschirmen hat im letzten Jahr enorm zugenommen, insbesondere mit der guenstigen B-Ware aus Korea, die 27" 2560x1440 fuer jedermann erschwinglich machen. Wenn man dann zusaetzlich den Erfolg der Marketingkampagne fuer Mehrmonitor-Gaming anschaut, wo Performance auch schnell zum Flaschenhals wird, und man mehr Pixel guenstiger bekommt, als mehr Rechenleistung um diese zu fuellen, dann kann ich das Argument nicht ganz glauben.

Und bei vielen aktuellen Titeln ist der Unterschied zwischen einer 450 euro Karte und einer 250 euro Karte doch mehr als spuerbar, und insbesondere bringt erstere die FPS in den akzeptablen Bereich, ohne dass man auf Detaillevel verzichten muss. Einzig das Ende der elektrischen Leistungskriege sorgt doch heute dafuer, dass ("echte") High-End-Karten nicht viel schneller als Karten mit kleinerem Chip sind. Das Problem dabei ist, dass man dem Nutzer eben nicht die Moeglichkeit gibt die Leistungsbeschraenkungen auszuhebeln, jedenfalls nV-seitig. Grade die Titan leidet da immens drunter, die 780 etwas weniger, da der beschnittene Chip in der gleichen TDP-Klasse spielt. Wenn man sich anschaut wie die Leistungsanforderungen von High-End-Karten sich zwischen 2005 und 2010 entwickelt haben, und das dann mit den letzten beiden Jahren vergleicht, wo man sich (abseits von multi-GPU-Karten) mit 200-250 Watt begnuegte, und die maximale TDP quasi einfror, dann hat man natuerlich von Generation zu Generation geringere Leistungsunterschiede, und von Karte zu Karte innerhalb einer Generation auch, da man bei den mittleren Karten nicht so TDP-beschraenkt ist, wie im High-End.

Was ich dafuer auf der anderen Seite sehe, ist dass man keine Budget-Karten mehr verkaufen kann, wo man vermutlich bis vor Kurzem noch hohe Stueckzahlen und gute Margen hatte. Da nun aber integrierte Grafikchips maechtig genug geworden sind, dass da ein Markt komplett wegfaellt, muss man den Umsatzausfall irgendwie ausgleichen...

Aber wenn man sieht wie gut sich selbst Titan unter Enthusiasten verkaufen laesst, wundert es mich nicht, dass man dann den Preis auch mal wieder anziehen kann. Auch die Proteste gegen AMDs Preise zur 7970-Einfuehrung scheinen ja nur begrenzt gewirkt zu haben.

Es gab doch ein Forenmitglied (ich weiss leider nicht mehr wer es war), der regelmaessig Quartalszahlen zu zeigen hatte. Die Zahlen ueber die letzten 3 Jahre wuerde mich brennend interessieren - besonders wenn man gegen einen Indikator wie Intel's und AMD's CPU-Umsaetze normalisiert.

Was man mit den Preisen bei mir ausloest, ist dass sich mein Upgradezyklus verzoegert. Wenn die GTX770 nicht den Preis einer GTX670 erreicht, wird es dies Jahr bei mir bei der zwei-Jahre-alten-Karte bleiben, obwohl sie doppelt so viele Pixel stemmen muss, als zum Zeitpunkt des Kaufes. Wenn es eine GTX 760Ti Hawk von MSI geben sollte, wird es vielleicht die. Aber im Moment sind Preise im Mittelfeld ja  pure Spekulation, nachdem man das Fenster nach oben soeben weit geoeffnet hat.
Auch gegen AMD bleibt so nur Marketing als echte Waffe, denn im Preis-Leistungs-Verhaeltnis zu einer 7970 steht man sehr schlecht da, insbesondere bei dem Spielebundle was man seitens AMD bietet.

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Bessere Preis-Leistung als Titan....und bessere Uebertaktbarkeit. Aber bei dem Preis mach ich mir echt Sorge um den GTX 770 Preis. Wird wohl nichts mit einer 4GB Variante unter 400 euro,
Mit ueber 600 Euro hat man sich beim Preis wohl klar an der Titan orientiert, und die GTX 680 zum Schnaeppchen gemacht...
Die Preisentwicklung im Grafikmarkt in den letzten 18 Monaten ist irgendwie beunruhigend.

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Das ist streitbar ;)

Die Grenze ist ja relativ fliessend. Das erste Galaxy Tab war ja auch nur ein 7" grosses Handy ;)
Und mein 5" Archos tablet, was ich durch ein Note 2 ersetzt hab - war ein Tablet. Nur ein kleines halt.
Ich denke zwischen 5 und 7 Zoll kann man durchaus schon von Tablets sprechen - den man braucht meistens zwei Haende um die zu benutzen.

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Waere das nicht eher XScale, was zu diesem Zeitpunkt StrongARM abgeloest hatte bei Intel?

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Das Archos 10.1XS koennte auch passen.
Da gibt's fuer 300 euro sogar eine Tastatur dazu.

Wie das Nexus auch kommt es mit der Standardoberflaeche fuer Android. Dafuer sind firmwareupdates etwas langsamer las bei einem Nexus. ausserdem ist es "nur" ein 1280x800 display. Andererseits hat es einen HDMI-Ausgang.

Ich wuerde dir auf jeden Fall empfehlen es mal zu testen, die sollten eigentlich bei den grossen Elektronikmaerkten noch im Regal liegen.

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Off-Topic / Re: Fahrräder, mehr als nur Fortbewegung!
« am: 16. Mai 2013, 08:28:30 »
Das klingt doch gut :)

Ich war vor zwei Wochen auf meinem ersten Berg. In shorts und ärmellos. Aber da oben lag noch Schnee. Und zwei Gewitter hab ich auch am Rand mitbekommen, unterwegs. Insgesamt eine eher erbämliche Ausfahrt, aber was nimmt man nicht in Kauf um mal auf 1800 meter hochzufahren...

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Software / Re: Fernsteuerung eines PCs im heimnetzwerk
« am: 15. Mai 2013, 08:23:55 »
hmm meinst du dort sollte auch der lag geringer sein oder nur das ich eben keine extra CPU Leistung brauch?

Kann ich nicht sagen, hab ich nicht getestet - hatte das lediglich im Auge um meinen kopflosen Server im Zweifelsfall fernsteuern zu können, falls das Betriebsystem mal nicht startet, oder ich ins BIOS will.

Wo hast du denn die Latenz? Solange ich im LAN bin, benutze ich tag-täglich RDP um von meinem Laptop aus auf einem anderen Rechner zu arbeiten, und die Verzögerung auf 100Mbit LAN ist verkraftbar (und die CPU-Auslastung klein). Allerdings benutz ich keine Grafikanwendungen oder ähnliches, wo tatsächlich in Echtzeit ein Videostream laufen muss, sondern immer nur normale Desktopanwendungen, wo dann nur die Desktopkomposition übertragen wird, und auf dem Client gerendert wird. Wenn du sagst wie deine Situation was geplante Anwendung und vorhandene Hardware und Netzwerk angeht besser schilderst kann man dir vermutlich mehr zur Machbarkeit sagen :)

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Als mein Bruder sein Lian-Li PC-A55 von Caseking hat verkleistern lassen, haben die standardmäßig lediglich die Seitenwände verklebt, und die Belüftungslöcher offen gelassen. Wenn du sicher bist, dass dii das verkleben, musst du da vielleicht nachhaken, aber ich würde eignetlich erwarten, dass die dir da nur einen entsprechenden Zuschnitt beilegen.

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Ich glaube der Gedanke in dem Gehäuse den Hauptweg der CPU-Abluft zu sperren ist ziemlich ungeschickt.
Ich weiß nicht ob da ein H80 oder sowas passt, aber damit kann man glaub ich gleichzeitig etwas dämmen (da der Schall durch die Radiatorlamellen muss) und die Kühlleistung sehr verbessern, was geringere Lüfterdrehzahlen mit sich bringt. Das Pumpenbrummen sollte hingegen von der sonstigen Dämmung gut geschluckt werden.

mATX heißt für mich ausserdem, dass man Erweiterungskarten verbauen möchte, die würden den Luftstrom von der CPU zum Netzteil erheblich behindern.

Insofern ist die gedämmte Version sicher empfehlenswert, aber den hinteren 120er würde ich nicht zukleben. Auch weil Netzteillüfter als Gehäuselüfter aufgrund der sehr bedingten externen Regelbarkeit kaum taugen.

Wenn du keine Erweiterungskarte hast, und wirklich hinten zulassen willst, würde ich einen schlanken Towerkühler verwenden, der von unten nach oben, in Richtung des Netzteils bläst.
Wenn du dann im Gehäuse ein bisschen Plastik verwendest um den Totraum zu minimieren (von vorne oben nach hinten unten an das vordere untere Ende des CPU-Kühlers auf der breite des Gehäuses die Lufträume trennen, so gut es geht) dann kommt der großteil der kühlen Luft direkt am CPU-Kühler an. Sonst hast du recht viel Verwirbelung die nicht viel bringt, und ein Top-Blower wird fast interessanter, weil du dann die Verwirbelung und konstante Frischluftzufuhr gleichmäßig nutzt.

Wie viel das am Ende in der Praxis ausmacht kann aber glaub ich niemand sagen :)

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Software / Re: Fernsteuerung eines PCs im heimnetzwerk
« am: 14. Mai 2013, 22:24:17 »
Was noch interessant sein könnte:

Auf den letzten Intel server/workstation boards (C216 und Q77 und sowas) gibt es KVMoIP und Fernwartung. Das ist dann quasi eine im Mainboard integrierte Fernwartungskarte, die man per VNC-Client anspricht. Da dafür direkt die in der CPU integrierte Grafik verwendet wird, sollte die Leistung nicht sooo schlecht sein.

Nachteil ist, dass du auf die integrierte Grafik angewiesen bist, und wenig Auswahl an Mainboards hast, die AMT voll unterstützen.

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Software / Re: Fernsteuerung eines PCs im heimnetzwerk
« am: 14. Mai 2013, 15:08:24 »
Remote spielen halte ich im Moment unter Windows fuer unwahrscheinlich, unter Linux hast du vielleicht eine kleine Chance, mit experimenteller Software etwas zu erreichen, aber effektiv wuerde dann auf dem Client gerendert werden. Und eine Latenz von einigen milisekunden wirst du trotzdem haben - ob es in den merkbaren Bereich faellt haengt von vielen Faktoren ab

Unter Windows wuerde ich der Einfachheit halber auf die eingebaute Remote Desktop-Loesung setzen, die funktioniert zumindest zwischen 100Mbit und Gbit relativ gut.


Ansonsten kannst du auch einen KVM-Switch benutzen, und ein USB- und HDMI-Kabel parallel zum Netzwerkkabel ziehen. Bis auf eventuell noetige Verstaerker ist das die zuverlaessigste Variante.

Aber grade bei Spielen oder Video tun sich alle VNC/RDP-Loesungen schwer, da die Ausgabe komplett als Videostream kodiert und dekodiert werden muss, was bei den teilweise recht hohen Ausloesungen schnell anstrengend wird. Ausserdem ist es (seit Vista sollte es gehen) nicht immer ganz leicht HardwareOverlay-Ausgabe abzufangen. In Linux kannst du X noch relativ leicht umleiten, und ich glaube auch fuer OpenGL gibt es sowas wie remote rendering (siehe zum Beispiel http://en.wikipedia.org/wiki/VirtualGL). Fuer Windows scheint es RemoteFX zu geben, aber das scheint preislich keine Option zu sein (Windows Server Lizenz + VM-Lizenzen, und ob es wirklich funktioniert weiss ich auch nicht)

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Die Diskriminierung ist durch die Volumenregelung kundenseitig viel präsenter geworden, als noch vor längerem.

Ich bin in den Genuss der Cogent-Drosselung durch Orange gekommen, was das gleiche Spiel war, nur wurde statt am Endkunden eben das komplette Peering gedrosselt. Das ist die gleiche Problematik in Anders.

Die Endkundenversorger im Telekommunikationsmarkt haben die Over-theTops alle öffentlich zum Feind erklärt. Das ist kein Geheimnis, aber ieser letzte Schritt der Telekom ist wohl der offensichtlichste Schlag in diesem Krieg.

Das erklärte Ziel der ganzen Sache ist, dass Internettraffic abgerechnet wird, wie es Mobiltelefonieminuten noch vor ein paar Jahren wurden: Wer das Heimnetz verlässt zahlt dreimal so viel. Dass dadurch ein sowieso schon stark segregiertes Internet weiter zerpflückt wird, ist offensichtlich.

Im Endeffekt werden wir sehen wie der Markt sich entwickelt. Wenn die Telekom es vormacht, können es sich andere Provider durchaus erlauben mitzuziehen, und die Netzneutraität ein für alle mal beerdigen. Bleibt zu hoffen, dass jemand die Marktlücke des neutralen Netzes ausnutzen wird, ohne die Nutzer komplett dafür zu schröpfen.

Leider ist es vermutlich nicht mehr möglich Community-ISPs zu bilden, wie damals XS4ALL, zum Beispiel, so dass man sich dem Telekommunikationsoligopol nicht entziehen können wird.

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Da hängen auch viel die Entwicklerpartnerschaften mit drin.

Es gibt kaum noch Spiele die nicht "grüne" oder "rote" Titel durch eine strategische Partnerschaft geworden sind, wo dann Treiber und Implementation aufeinander abgestimmt werden, damit das Endprodukt auf einer Plattform besser läuft als auf einer Anderen.

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Ich weiß nicht wie ihr bencht, aber ich denke am günstigsten ist es das benchen selbst so weit wie möglich zu automatisieren, was ja an und für sich möglich sein sollte.

Dann laufen die Benchmarks übernacht einmal durch, und am nächsten Morgen hat man einen Satz Ergebnisse.

Das ist ja in etwa das, was 3D-Mark verspricht, nur eben im Kleinen.

Problematisch wird es dann, wenn wegen neuer Treiber plötzlich 10-20 Karten auf einmal durchgebencht werden müssen. Das, kombiniert mit Vorwärmzeit, ist schwierig einem vernüntigen Zeitrahmen unterzubringen.

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