Autor Thema: [HT4U Test] Die Cloud im Heimbetrieb oder Dateifreigabe leicht gemacht.  (Gelesen 1813 mal)

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Offline HT4U_Newsbot

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Die Cloud im Heimbetrieb oder Dateifreigabe leicht gemacht.
                 


Cloud-Dienste: kaum ein Schlagwort hatte in den letzten Monaten soviel Gewicht in der IT-Branche. Jeder hält es für wichtig und unabdingbar - Probleme werden dabei meistens kaum angesprochen. Dabei hat man es zumeist mit neuem Wein in alten Schläuchen zu tun. Die breite Datenverfügbarkeit, auch von unterwegs, ist meist auch mit simplen Boardmitteln über ein eigenes Netzwerk zu erreichen. Ganz so kompliziert, wie so mancher denkt, ist dies nicht. Mit dieser Thematik will sich unser heutiger Artikel auseinander setzen.
                 

http://ht4u.net/reviews/2012/die_zuhause_cloud/
                 

Offline Rick

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Man kann auch das komplette Benutzerprofil auslagern, und nicht nur die eigenen Dateien.
Ich weiss nicht mehr wie das genau funktioniert, aber ich habe es per Folder redirection eingerichtet - und es funktioniert recht gut, mti dem Nachteil, dass wenn es Probleme gibt, das Profil unbenutzbar wird, und sich Windows teilweise beschwert wenn ich links zu ausfuehrbaren Dateien (Startleiste in Windows 7) auf einem Netzwerklaufwerk aufrufe. Ein lokaler Administratoraccount hilft um die notwendgen Einstellungen vorzunehmen.

Interessante Aspekte die fehlen:
Einrichten eines VPN-Servers damit man tatsaechlich von ueberall auf die Daten zugreifen kann.
Alternative NFS (mit Windows XP, mit Vista anonym)
Einrichten eines DomainControllers um Nutzerrechte global verwalten zu koennen (fuer den Heimbetrieb eher ueber Linux, ausser man hat eine Studentenversion von Server rumfliegen)

Oh und Hardware-empfehlungen fuer dedizierte Servermaschinen waere auch interessant gewesen - ich persoenlich habe da zwar auch mit Schrotthardware begonnen, aber dann ueber die Jahre immer spezialisierte Hardware verbaut - natuerlich immer auch mit einem Auge auf dem TCO.

LotharSpäth

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Der Begriff "Service-Wolke" gefällt mir. Eine schöne kreative Wortschöpfung!:-)

Lübke

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ich habe mich wirklich auf diesen Artikel gefreut, da ich mir schon länger Gedanken über eine private Cloud mache.
Allerdings hat dieser Artikel ja mal so rein gar nichts mit einer privateCloud zu tun.
Wie schaffe ich es denn über das Internet darauf zuzugreifen?
Wie per android/IOS?
Innerhalb eines Subnetzes ist es ja eh kein Problem und sollte auch keiner Beschreibung mehr bedürfen...
Was mir fehlt ist letztendlich eine App, ähnlich wie MS SkyDrive, nur dass ich diesen Upload in die cloud verweigern kann.
DynDNS, Netzwerkfreigabe und ausreichend upload wäre vorhanden. Nur die zündende Idee fehlt mir noch.
Alternativ muss ich mir wohl doch ein FTP-Client auf android/IOS anlegen...

Offline Rick

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Wie ich schon sagte - vpn ist das was fehlt.
Android unterstuetzt L2TP/IPSEC vpn (und sicher auch das weniger sichere PPTP), damit logst du dich in dein Heimnetz ein, und bist quasi ueberall zuhause.
Gibt sicherlich einen Haufen Anleitungen wie man das einsetzt.

Offline Dennis

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Wie im Artikel steht, gehen wir den Fragen bei Interesse auch nach :)

Android per PPTP und IPSec geht, dazu könnte man dann noch eine App installieren, die einen Zugriff auf Sambashares erlaubt et voilà die eigenen Daten sind auf dem Handy verfügbar.
Alternativ auch einen FTP Server der per dyndns zugänglich ist, aber da wäre mir persönlich die Sicherheit zu gering.

Ich schau mir das ganze mal etwas genauer an und dann steht einem Teil 2 des Artikels nichts im Weg.


samm

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Danke für die einleitende Bemerkung zu persönlichen Daten "in der cloud" :)

"owncloud" wäre so ein Stichwort, das ich mal gehört habe bezüglich Lübkes Anregung. Halt eine PHP/MySql-Lösung.

Offline Tigershark

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Zum Thema Hardware kann ich auf diesen Artikel von Planet 3DNow verweisen. Hab den Server so ähnlich realisiert  und seit ca 2 Jahren im Einsatz. Als Betriebssystem verwende ich eine MSDNAA Version von Windows Server 2008 R2 (Win 7 sollte aber auch ohne Probleme gehen). Bei der HW ausstattung kann man sich bei ähnlichlichen Produkten der heutigen generation bedienen.
Bei fragen zur HW stehe ich euch auch gerne mit Rat zur Seite.

Offline Robert

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Was zieht dein Server im idle an Strom?
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Offline Tigershark

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Kann ich dir derzeit leider nicht sagen. Wenn du mir ein gutes und günstiges Messgerät empfehlen kannst, mess ich den Verbrauch gerne mal. Schwanke derzeit zwischen dem Profitec KD 302 und dem Belkin Conserve Insight Energiekosten-Messgerät.

Offline Tuereintreter

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Ich habe ein NAS im RAID 1 an der FritzBox 7170 hängen und auf den entsprechenden Rechnern die Laufwerke verlinkt. Bei AVM gibt es Software zum runterladen inkl. Anleitung zum einrichten und tunneln des NAS. Wenn ich dann bei meinem Bruder sitzte, habe ich Zugriff auf meine Daten dort.
Gigabyte GA-MA790GP-DS4H AM2+ Mainboard | AMD Athlon X4 605e 4x2,3GHz | A Data 2x2048 GB DDR2-1066 Ram @ DDR800 | Club 3 D HD5670, 512 MB GDDR5 128bit | Be QuietBGT-P7-Pro Dark Power 450 Watt | Midi-Tower LC-928 | Creative SoundBlaster ZS2 Platinum | Plextor DvD-Rom PX-130A | Plextor PlexWriter 760A | Scythe Combo Card Reader YD-8V08 | Monitor: ViewSonic VA1912w | Windows 7 Pro 64 bit
--------------------------------------------------------------
Zweitcomputer:
Notebook Toshiba Satellite Pro L500D-136
AMD G860M mit HD4100 Grafik | 2 x 2 GB DDR2 Ram | AMD M300 Turion2 CPU | Windows 7 Pro 64 bit

Offline Gamersware

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Danke :)
Habe mich heute zufällig stundenlang geärgert:
Spender-PC: WIN XP
Empfänger-PC WIN7


und ständig macht WIN7 entweder gar nichts mehr oder die Netzlaufwerke waren wieder weg, nach Neustart
der Hinweis hier war Gold wert!

habe mal als "Spoiler 4 dummies" zusammengefasst:

"net use x: \\Computername\Freigabename"

x- gewünschter, zukünftiger Laufwerksbuchstabe auf dem Empfänger PC   

Comutername    (des Sender PC)  ...Bennennung unter "kleines Firmen oder Heimnetzwerk einrichten"


Freigabename -(SenderPC) Explorer->Arbeitsplatz->"ewünschtes Laufwerk wählen"-> ...rechte Maustaste..."Freigabe und Sicherheit"..."Freigabename" kann hier frei benannt werden...


und dann natürlich jeweils "/PERSISTENT:YES"   oder "NO" angehängt damit die Platten dauerhaft auf dem Empfangs-PC aktiv bleiben




Bin an "Cloud Vers.2" interessiert...

Offline Robert

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Kann ich dir derzeit leider nicht sagen. Wenn du mir ein gutes und günstiges Messgerät empfehlen kannst, mess ich den Verbrauch gerne mal. Schwanke derzeit zwischen dem Profitec KD 302 und dem Belkin Conserve Insight Energiekosten-Messgerät.
Ich hatte mir bei Conrad ein einfaches Meßgerät von Voltcraft geholt. Ich wills ja nicht bis aufs Milliwatt qualifiziert genau wissen. Wichtig war nur eine ausreichende Meßgenauigkeit (+/-1 Watt sollte reichen) und dass das Teil über die Zeit loggen kann um einen Durchschnittswert bei Geräten zu bekommen, die über die Zeot unterschiedlich stark Strom ziehen (.B. Kühlschrank). Das Teil kann auch gleich die Kosten in EUR pro Tag/Monat usw angeben, wenn man den Strompreis eingibt. In dem Niedrigsegment bereich messen die Teile aber erst ab 1,5 W genau. Zum Messen von kleinen StandBy-Leistungen <1W bräuchte man also schon was besseres. Aber bei <1W mach ich mir keinen Kopf um die Stromkosten, von daher ist mir das nicht so wichtig.


Zum Thema Laufwerksfreigaben:
ich hatte die Freigaben zuerst auch als Laufwerke gemappt, habe das dann aber wieder entfernt. Die Platten gehen sonst einfach nicht in den Standby bzw. werden ständig wieder aufgeweckt, auch wenn man selbst nichts auf dem Laufwerk macht.
Da ich auf die Freigaben eher selten zugreife, habe ich mir einfach eine Verknüpfung angelegt, über die ich die Freigabe anspreche. Auch wenn das Gerät und die Freigabe nicht im Windows Explorer aufgeführt werden, kann man durch das manuelle eingeben des Ziels \\device\freigabe  oder die Verwendung einer Verknüpfung die Freigabe sofort ansprechen. Und die Platten gehen im NAS immer schön schlafen nach 10 Minuten und laufen erst wieder an, wenn ich wirklich eine Datei von dort benötige.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2012, 09:27:38 von Robert »
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Offline Rick

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Von wegen persistent: Ich hatte nach einiger Zeit ein Problem mit meinem persistenten nfs mount, muss den jetzt jedesmal von hand unmounten und wieder neu mounten. Keine Ahnung was da kaputt ging. Windows NFS ist so mittelausgereift, hab ich den Eindruck.


Was mich uebrigens auch mal interessieren wuerde waere ein Abschnitt zum Performance-Troubleshooting, da ich zwar lokal auf dem Server jede Menge Lesebandbreite hab, aber am Client kommen nur noch 200Mbit an. Das ist etwas frustrierend in manchen Situationen.
Cross-plattform netzwerk benchmarks sind schwer zu finden, und Netzwerktuning scheint eine ziemlcih dunkle Kunst.
Ich weiss nichtmal, ob es nicht einfach an meinem (recht billigen) Switch liegt, oder an schlechten Kabeln/schlechten NICs, oder tatsaechlich irgendwo ein Software Bottleneck.
Ich hab mal mit Jumboframes gespielt, aber das birgt mehr Risiken als alles andere, da man in Linux die MTU genau eintsellt, aber in Windows man ueber den Treiber gehen muss, und der bietet einem meist irgendwelche Werte an, aber keine vernuenftigen, und keine korrekten. Grade bei NFS koennen jumbo frames aber wohl helfen etwas effizienter groesse Dateien zu uebertragen.

Offline Tigershark

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Ich hab mir ne Batch Datei geschrieben, die de Netzlaufwerke einbindet bzw. wieder trennt. Da mein Server derzeit nicht 24/7 läuft wird auch gleich ein Wake On Lan Signal gesendet, wenn der Server sich nicht anpingen lässt.

 

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