
Freitag, den 10. Dezember 2004
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Blu-Ray vs. HD-DVD: Patt in Hollywood
Eine interessante Wendung im Zweikampf Blu-Ray vs. HD-DVD gab es mit der Entscheidung seitens Disney, statt HD-DVD nun doch Blu-Ray den Vorzug zu geben, wie die WinHelpline in Berufung auf das Wall Street Journal vermeldet. Bisher tendierte das Kräfteverhältnis bei den Hollywood-Studios eher in Richtung HD-DVD (während seitens der Gerätehersteller mehr hinter Blu-Ray stehen), mittels des überraschenden Wechsels von Disney in das Lager von Blu-Ray ergibt sich nun jedoch eine Zweiteilung Hollywoods: Für HD-DVD stehen mit Warner Bros., New Line, Paramount, Universal und 20th Century Fox insgesamt fünf Studios, während Blu-Ray mit Disney, Miramax, 20th Century Fox (unterstützt beide Standards), Columbia TriStar und MGM nunmehr dieselbe Anzahl hinter sich hat.
Wir haben bei dieser Auflistung im übrigen Miramax einfach einmal der Seite von Blu-Ray zugeschlagen, da die Disney-Tocher zwar bezüglich der Filmproduktion und dem Kinovertrieb sehr eigenständig agiert (und somit auch Streifen produzieren kann, welche ansonsten wenig zum doch sehr jugendfreien Portfolio & Image von Disney passen), bezüglich der nach-Kino-Auswertung jedoch regelmäßig auf die Dienste der Konzern-Mutter zurückgreift. Unklar bleibt somit allein die Entscheidung von Dreamworks, welche jedoch generell (und historisch bedingt) recht stark mit Universal verbunden sind. Jene verleihen anderem auch die Dreamworks-Streifen außerhalb der Vereinigten Staaten. [rg]
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