
Samstag, den 9. Juli 2005
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AMD: Keine Auslagerung der Produktion von Dresden nach Singapur nach Kanzler-Gesprächen
AMDs angedachte Planungen, Produktionsbereiche für Prozessoren von Dresden nach Singapur zu verlagern, wurden nach Gesprächen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder erst einmal auf Eis gelegt. AMD wollte die Produktion von Athlon und Opteron Prozessoren, aber auch die Entwicklung des 65nm Fertigungsprozess künftig in Asien vornehmen.
Nach einer Berichterstattung des Spiegel, haben mehrere Gespräche mit der AMD Geschäftsleitung im Kanzleramt stattgefunden. Die Regierung fürchtete wirtschaftlichen Schaden für den hochsubventionierten Standort Dresden, sollte AMD seine Pläne umsetzen. In dem Falle fürchtete man den Verlust von bis zu 1000 Arbeitsplätzen.
Im Gegenzug stimmte die Regierung dem bislang heftig kritisierten Technologie-Transfer bei sogenannten "Dual-Use" Produkten zu. Dabei handelt es sich um Technologien, welche Einsatz im zivilen, aber auch militärischen Bereich finden können. Die Befürchtungen des Bundesnachrichtendienstes, dass ein solcher Technologie-Transfer von Singapur nach China erfolgen könnte, wird derzeit offenbar von entscheidenden Stellen nicht mehr geteilt. [pg]
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