
Dienstag, den 10. Januar 2006
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Macworld Expo Keynote: Hardware
Was nun bereits seit Monaten erwartet wurde, ist auch Realität geworden, die ersten Computer von Apple mit Intel-Prozessoren sind fertig. Die ersten Produkte auf Basis der x86er-Architektur sind die neuen iMacs. Äußerlich nahezu unverändert bieten sie die selbe Funktionalität (FrontRow mit Fernbedienung, integrierte iSight-Kamera) wie ihre Vorgängermodelle mit PowerPC CPUs. Sowohl beim 17“- als auch beim 20“-Widescreen-Modell kommt der kürzlich vorgestellte Intel Core Duo Prozessor zum Einsatz. Apple verspricht einen zwei- bis dreifachen Geschwindigkeitszuwachs. Als Grafikchip wird eine moderne ATI Radeon X1600 GPU mit 128 Megabyte Videospeicher eingesetzt. Die genauen Spezifikationen des iMac erfährt hier.
Mac OS X und sämtliche (Apple-)Anwendungen liegen bereits als Universal Binary vor und laufen nativ auf den neuen Intel Prozessoren. Die Applikationen für professionelle Anwender wie Final Cut und Aperture wird es ab März als Universal Binaries geben. Dazu wird ein Austauschprogramm für 49 Dollar gestartet. Auf der Keynote wurde weiterhin Microsoft Office auf dem neuen iMac gezeigt, dank Rosetta-Emulation lief das Programm problemlos auf der neuen Architektur. Zukünftig wird es von Microsoft auch ein Office für die x86er-Architektur unter Mac OS X geben. Weiterhin ließ der Microsoft-Vertreter auf der Keynote vermelden, dass MS Office weitere 5 Jahre für Mac OS X entwickelt wird, für bisher verkaufte MS Office wird es ab März kostenlose Updates geben, um die neuesten Apple Plattformen nativ zu unterstützen.
Das bereits gestern angesprochene „One more thing“ gab es ebenfalls. Das Mac Book Pro mit 15,4“ Display wurde vorgestellt. Dabei handelt es sich um den Nachfolger der PowerBooks, ebenfalls mit Intels Core Duo Prozessoren mit 1,67 GHz bzw. 1,83 GHz und FSB667. Es soll etwa 4-5 mal so schnell wie die bisherigen Modelle sein und mit 2,59 Zentimetern nochmals dünner als das bisherige 17“ Powerbook. Als Grafikeinheit kommt die Mobilvariante des im iMac verbauten Chips, die Radeon Mobility X1600 von ATI zum Einsatz.
Ebenfalls neu ist die integrierte iSight-Kamera und ein IR-Sensor für die Apple-Fernbedienung. Als revolutionär zu bezeichnen ist der Netzteil-Stecker, der durch einen Magnet-Mechanismus gehalten wird. So fällt das Mac Book Pro nicht zu Boden, falls jemand über das Stromkabel stolpern sollte. Das Gewicht des neuen Notebooks beträgt 2,5 kg. Die genauen Spezifikationen des Mac Book Pro kann man hier nachlesen. Die Preise liegen bei 2099 bzw. 2599 Euro. [ch]
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