
Donnerstag, den 27. April 2006
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RIAA verklagt Familie ohne Computer wegen Filesharing
Die RIAA, die sich erbost zeigte, als ihr ein Richter den Anspruch verwehrte, ohne begründeten Verdacht Computer durchsuchen zu dürfen, und die immer wieder durch sehr fragwürdige Aktionen auf sich aufmerksam macht, wie zum Beispiel Klagen gegen Kaaza-benutzende MAC-Besitzer, die erst fallen gelassen werden, wenn der Angeklagte seine Unschuld beweist, oder gar die Verfolgung von Toten, die aus dem Grab heraus Filesharing betrieben haben sollen, hat es erneut geschafft: Eine Familie, die seit einem Jahr keinen Computer besitzt, soll illegale Privatkopien durch Filesharing angefertigt haben. Das Problem hierbei ist, daß die Familie zu der Zeit, als sie die Dateien heruntergeladen haben soll, keinen Computer besessen hat und auch heute keinen besitzt...
Laut Zahlen, die während der Debatte zur Reform des Urheberrechtes in Frankreich in der Nationalversammlung genannt wurden, sank der Umsatz der Musikindustrie in den USA seit 2000, während er in Frankreich, wo das Herunterladen eines Werkes zum ausschließlich privaten Gebrauch nach momentaner Rechtssprechung noch als Privatkopie anerkannt wird, steigt. [an]
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