
Mittwoch, den 7. Juni 2006
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ATI stellt eigene Physik-Lösung vor
Der kanadische Grafikchip-Hersteller ATI stellt auf der derzeit stattfindenden Computex eine eigene Physik-Hardware-Lösung vor. Der Prototyp arbeitet mit drei Radeon X1900 Karten, wovon zwei für die Grafikdarstellung im Crossfire-Verbund zuständig sind und eine Karte allein nur die Physikeffekte berechnet. Allerdings ist die Auswahl an passenden Mainboards recht beschränkt, die neben zwei 8-Lane-PCIe-Anschlüssen auch noch einen 4-Lane-PCIe-Port bieten, der für die zusätzliche Grafikkarte notwendig ist. Das System ist aber in soweit flexibel, dass neben einer High-End-Karte (z.B. X1900) für die Grafik, eine Mainstream-Karte (z.B. X1600) für die Physik verwendet werden kann. Nach Angaben von ATI soll ein solcher Mittelklassegrafikchip bereits die Leistung von AGAEIAs PhysX Prozessor übertreffen.
Als Software-Basis kommt wie bei Konkurrent NVIDIA die Havok FX Technologie zum Einsatz, allerdings mit einer anderen API. Die Spielentwickler werden also in naher Zukunft mit drei verschiedenen Ansätzen für Physik-Beschleunigungen zu tun haben. Aufgrund der derzeit geringen Zahl an unterstützten Spielen und eher zwiespältigen Ergebnissen sollte man derzeit noch von einem Kauf absehen. [ch]
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