
Mittwoch, den 14. März 2007
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Mehrere Zehntausend 1-Euro-CeBIT-Tickets im Umlauf
Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, scheint die CeBIT 50.000 bis 150.000 Tickets der insgesamt erwarteten 400.000 Gesamtbesucher zum Schleuderpreis von knapp unter 1 Euro pro Stück an mittelständische Firmen abgegeben zu haben. Zum Vergleich, der reguläre Preis für eine Tageskarte beträgt 38 Euro (VVK: 33 Euro). Nachdem bereits in den vergangenen Jahren sowohl Besucher- als auch Ausstellerzahlen rückläufig waren, gab man für die Zukunft die Parole aus sich zu einer reinen "Profi-Messe" wandeln zu wollen.
Einerseits ist es natürlich für kleinere und mittelständische Unternehmen wichtig günstig an Eintrittskarten für ihre Kunden zu kommen. Andererseits wird man den Eindruck nicht los, dass die Messeleitung durch die Abgabe von 500er-Ticketpaketen für 490 Euro die Statistiken schönen will. Denn die "low-cost"-Besucher zählen ja offiziell als Business-Besucher und nicht als die verpönten Consumer. Möchte man auf der einen Seite das Gelände von Beutelratten frei halten, so verwundert es schon, wenn zu lesen ist, dass Eintrittskarten kostenlos bei Karstadt und Medimax bei Niedrigpreisprodukten wie USB-Sticks für 9,99 Euro beilagen. Die großen Unternehmen wie bspw. SAP oder die Deutschen Telekom AG scheinen nach Nachfrage durch die Zeitung mit den Billigkarten keine Probleme zu haben, vermutlich bekommen sie ihre Kartenkontingente zu einem vergleichbaren Preis. [ch]
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