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Samstag, den 17. März 2007

CeBIT: Intels kommende Chipsätze breit vertreten

Eigentlich eher ungewöhnlich für noch nicht vorgestellte Intel-Produkte: an praktisch allen Ständen der Mainboardhersteller lassen sich fertige Produkte auf Basis der sogenannten Bearlake-Chipsätze wiederfinden. Dabei sind die Produkte gar mit den finalen Namen der Chipsätze dort ausgestellt und nicht nur mit dem Codenamen. "Intel 3-Series" werden sie heißen und sie bringen ein paar Änderungen mit sich.

Im Markt erwartet man die P35- und G33-Modelle in ein paar Monaten - Computex war ein hier genannter Zeitpunkt. Während diese beiden genannten Modelle den Einsteiger- und Mainstream-Bereich der Intel 3-Series darstellen werden, ist mit dem X38-Chipsatz auch ein Top-Produkt geplant - der Nachfolger des bisherigen i975X. Dieses Top-Produkt wird erst später im Jahr erscheinen und entgegen den P35- und G35-Modellen auch 32 PCI-Expressleitungen zur Umsetzung von zwei vollwertigen x16 Grafikkarten-Steckplätzen bieten, wodurch CrossFire in voller Bandbreite ermöglicht wird.

Dinge wie FSB1333-Support und wahlweise DDR3- oder DDR2-Speicherunterstützung sind zudem offizielle Eckdaten der neuen Chipsets. Wir durften auf der Messe natürlich bereits lauffähige DDR3-Systeme bewundern, überwiegend fanden sich die gezeigten Mainboards aber noch mit DDR2-Slots bestückt. Während Intels Validierungen ausschließlich den Einsatz von DDR2 oder DDR3 vorsehen, durften wir bei manchen Mainboardherstellern erfahren, dass man gar Modelle mit der Unterstüzung beider Speicherstandards präsentieren will. MSI sprach von einem Modell, welches mit drei DDR2-Speicherslots und gleichzeitig zwei DDR3-Speicherslots aufwarten wird. Auch ASUS will ein solches Modell präsentieren.

Aber auch eine neue Southbridge - die ICH9-Familie - wird mit der Intel 3-Series eingeführt. 12 USB 2.0 Ports und sechs Serial-ATA II Ports sind mit von der Partie - beim ICH9R ist auch ein neues Feature mit Namen Turbo Memory möglich. Diese Funktion zielt vorrangig auf die Windows Vista Option ab, Flash-Speicher in Form von USB-Sticks als schnellen Zwischenspeicher zu verwenden.

Turbo Memory wird dabei vermutlich als auf dem Board verlöteter, mittels PCI-Express-Schnittstelle angebundener, Flash-Speicher auftauchen. Optional wäre auch eine Steckkarte für einen x1 PCIe-Steckplatz möglich. Die Besonderheit sollen, gegenüber der Windows-Variante, die von Intel dazu speziell entwickelten Treiber sein, welche die Performance deutlich steigern soll. Vom Faktor 2 war sogar die Rede.
[pg]




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