
Dienstag, den 29. Mai 2007
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NVIDIA bereitet besonders günstigen Chipsatz für Intel-Prozessoren vor
Im vierten Quartal soll NVIDIA mit neuen Chipsätzen ergänzend zur bisherigen Desktop-Reihe aufwarten, die speziell für den OEM- und Einsteigermarkt vorgesehen sind und durch besonders geringe Herstellungkosten für sich sprechen sollen. Der Grafikexperte aus Kalifornien will ab September die Produktion von drei Chipsatz-Modellen, von denen der nForce 630i (MCP73PV) das Topmodell sein soll, beginnen, die unter anderem mit FSB1333-Unterstützung aufwarten können. Zusätzlich sollen sie mit einer integrierten Grafikeinheit auf Basis der GeForce 7050 und einem DDR2-Speicher-Interface daher kommen und nebst DVI-Ausgang auch mit HDMI-Fähigkeiten und glänzen.
Die beiden anderen Varianten MCP73S und MCP73V (nForce 610i) sollen nach Informationen der X-bit labs mit etwas schwächeren Grafikeinheiten in Form der GeForce 7025 ausgestattet sein und lediglich über ein Single-Channel-DDR2-Speicher-Interface verfügen, das mit maximal 667 MHz effektiver Datenrate arbeitet. Der FSB ist bei letzterem zudem auf 1066 MHz beschränkt. Alle drei Varianten verfügen außerdem über PCI Express, USB 2.0, Ethernet-Anschluss und RAID-Support.
Der Selbstkostenpreis von Mainboards auf Basis der MCP73-Chipsätze soll laut NVIDIA angeblich rund 5 US-Dollar niedriger liegen, als vergleichbare Platinen mit Intel-Chipsätzen. Dennoch ist der geplant Preis für die Chips derzeit noch unklar. Geht man davon aus, dass Intels G35-Chipsätze mit FSB1333, DirectX-10-Support 42 US-Dollar kosten sollen, dann könnte man bei NVIDIA mit rund 35-38 US-Dollar rechnen. Gespannt sein darf man, wie weit sich der einkanalige Speicherbus auf die Gesamtperformance auswirken wird. Die mangelnde DDR3-Unterstützung zeigt ebenfalls klar das anvisierte Segment im Bereich von Intel, die ebenfalls auf DDR3 komplett verzichten. [rl]
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