Der AMD Phenom ist kein neues Kind, allerdings inzwischen schon ein sehr gescholtenes. Im November 2007 hatte AMD seine K10-Variante für den Desktop-Bereich
vorgestellt und danach folgte erst einmal nur noch Ärger. Noch am gleichen Tag gab es Informationen über
CPU-Fehler, angekündigte Modelle mit 2,4 GHz Takt blieben aus, Leistungstechnisch musste man sich weiterhin hinter einem "nicht nativen" Quad-Core-Prozessor von Intel
einfinden. Gestern erst
berichteten wir, dass es aktuell Probleme geben könnte, die neuen AMD Phenom - natürlich im fehlerbereinigten Stepping - in üblichen Motherboards zu betreiben. Grund dafür ist die Thermal Design Power - die maximale Peak-Power, welche diese CPUs liefern können und auf welche nicht nur die Kühlung, vielmehr natürlich auch die Spannungsversorgung auf den Mainboards ausgelegt sein muss. Und an der Stelle ist nicht nur ein Manko bei möglichen 140 Watt-Modellen, die kommen könnten, sondern auch bei den aktuellen 125 Watt CPUs, wie sie aktuell von AMD vertrieben werden. Und dass es beim Kompatibilitäts-König AMD nun zu Ausfällen kommen könnte, daran ist nicht AMD schuld, daran ist aus Sicht eines AMD-Sprechers der Anwender schuld. ...
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