Eigentlich gehen Microsoft und die Open-Source-Gemeinde um Linux getrennte Wege, doch glaubt man jüngsten Gerüchten wird sich dies in Zukunft vielleicht etwas ändern. Denn scheinbar hat der Software-Gigant ein Office-Programm für Linux-Distributionen in Planung.
Im Rahmen der Open-Source-Konferenz FOSDEM in Brüssel will der Blogger Michael Larabel von Entwicklern aus dem Hause
Microsoft* erfahren haben, das man ein Office-Programm für Linux in Planung habe. Bereits im kommenden Jahr könnte es dabei so weit sein, dass die Redmonder das Programm offiziell auf dem Markt bringen werden.
Was zunächst einmal unglaublich klingt, ist bei zweiter Betrachtung nicht zwingend unwahrscheinlich. Denn Linux stellt unlängst kein Randgruppen-System mehr dar und wird auch in Unternehmen eingesetzt. Fraglich bleibt das Vorhaben dennoch, insbesondere weil der Markt dennoch recht klein ist. Dies käme insbesondere dann zu tragen, wenn das
Office* der Redmonder kostenpflichtig wäre.
Dass Microsoft dennoch die Linux-Gemeinde nicht unbeachtet lässt, dies zeigte der Konzern als er eine Version des VoIP-Dienstes (Voice over IP) Skype für Linux bereitstellte. Dennoch ist ein vollwertiges Office-Programm eine andere Sache und würde als kostenlose Variante wohl eher gegen die Prinzipien des auf Profit orientierten Unternehmens verstoßen. …
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