In einer Pressemitteilung verkündet Gigabyte seinen "grünen Vorsatz" für das Jahr 2008 in welchem man sich verpflichtet, durch die Verbesserung der eigenen Produkte und Optimierungen am Arbeitsplatz, Energie zu sparen. Damit springt der Hersteller ebenfalls medienwirksam auf den Zug des neuen Umweltbewusstseins auf. Vor kurzem gab Cooler Master
bekannt durch ein breit angelegtes Gewinnspiel die Menschen zum Strom Sparen zu animieren. Gigabyte dagegen fasst sich erst einmal an die eigene Nase und möchte mit gutem Beispiel vorangehen. Unter diesem Motto wurde ein Maßnahmenkatalog verbreitet, wie man im Unternehmen der Umwelt zuliebe besser mit den Ressourcen umgehen möchte.
Die Liste setzt sich aus insgesamt neun Punkten zusammen, die an die Mitarbeiter gerichtet sind. In der Auflistung finden sich die Punkte "Bürobeleuchtung in der Mittagspause ausschalten", "PCs während dieser herunterfahren", "außerhalb der Hauptarbeitszeiten nur einen Fahrstuhl anstatt alle zu betreiben" (auch wenn dieser Punkt erst einmal merkwürdig klingt) sowie die "Klimaanlage und Beleuchtungen in Besprechungsräumen auszuschalten" was mit einer Belohnung für die Abteilung honoriert werden soll. Darüber hinaus will man den Papierverbrauch verringern indem man mehr auf Online-Anwendungen und –Genehmigungsverfahren setzt sowie Papier von Druckern und Kopiergeräten wieder verwendet. Zudem werden die Mitarbeiter ermutigt zur Kommunikation Messenger oder Skype zu verwenden. Ebenfalls das mehrmalige Verwenden von Kartons für Kunden- und Medienmuster soll den Papierverbrauch senken. Zu guter letzt wird angestrebt den Abfall dem Recycling zu zuführen, was in den asiatischen Gefilden anscheinend noch immer etwas Besonderes darstellt.
Nicht nur die Mitarbeiter sollen umweltbewusster handeln, ebenfalls will man sich an immer strengere Vorschriften im Bereich der Emissionen halten, womit man in Taiwan ziemlich alleine da steht. Dabei muss man allerdings die Frage erlauben inwiefern die selbst auferlegten Richtlinien dann den hier geltenden Normen nahe kommen, die kann man bekannter weise nicht ansatzweise mit den (quasi nicht vorhandenen) Grenzen in Asien vergleichen. Direkte Auswirkungen auf den Kunden gibt es im Bereich der RMA-Fälle bei welchen Gigabyte in Zukunft mehr Ressourcen für die Reparatur bereit stellt und somit weniger Produkte einfach nur austauschen will. Zu guter Letzt hält Gigabyte noch den Punkt der Mainboards bereit, welche man auch in Zukunft weiter optimieren will was den Stromverbrauch angeht. Man sei schon in der Vergangenheit hierbei Vorreiter gewesen und wird dies auch in Zukunft weiter sein. Durch die Verwendung von hochwertigen Bauteilen soll die Energieeffizienz im Jahr 2008 noch um 20 Prozent verbessert werden. Man darf gespannt sein was am Ende des Jahres aus den Bemühungen geworden ist.
[bb]