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 Neue Details zu Intels kommender Mikroarchitektur aufgetaucht

Prozessoren | 07.01.2008, 16:35
Die beiden japanischen Webseiten HKEPC.com und PCWatch bieten heute neue Details zu Intels kommender Nehalem Mickroarchitektur, speziell, was die Desktop-Derivate angeht. Während die Server- und Workstationvarianten mit integriertem Speichercontroller und seriellem, hypertransportähnlichem, Bus zur Peripherie, genannt "QuickPath" (bzw. unter dem Codenamen CSI bekannt) erscheinen sollen, soll dies im Desktopbereich anders sein.

Zwar soll es beim integrierten Speichercontroller bleiben, doch Quickpath gibt es nur in den "Extreme Editions" der Desktops. Die Mainstream Quad- und Dual Cores Lynnfield und Havendale sollen, so die japanischen Webseiten, nur über das Direct Media Interface (DMI), das heute bereits zur Kommunikation zwischen Northbridge (MCH) und Southbridge (ICH) zum Einsatz kommt, angebunden werden. Wie bereits früher berichtet, sollen nur die Dual Cores einen integrierten Grafikchip enthalten, die Grafikschnittstellen bleiben dagegen weiterhin im Chipsatz, wofür über einen Display Link eine zweite Verbindung zwischen Chipsatz und Prozessor sorgen soll. Die Quad Cores werden weiterhin eine diskrete Grafikkarte benötigen.

Der neue Chipsatz soll in einem "Platform Controller Hub" (PCH) die ICH- und MCH-Funktion vereinen, was logisch ist, da elementare Teile der Northbridge in den Prozessor gewandert sind. Der PCH hört auf den Namen "Ibexpeak". Darüber liefert HKEPC.com wenig Informationen. Lediglich von Active Management Technology (AMT) 6.0 und PCIe 2.0 ist die Rede. Dafür ist zu lesen, dass die Dual Cores Havendale in 2Q09 im LGA1160-Format mit 75W TDP aufwarten sollen, die Quad Cores Lynnfield in 1Q09 mit 95W und die "extremen" Bloomfields 130 Watt im LGA1366.
[tm]



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