Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" hat in seiner neuesten Ausgabe NVIDIA zum Unternehmen des vergangenen Jahres 2007 ernannt. Aus einem Feld von 1000 Technologieunternehmen wählte das Magazin die Grafikkartenschmiede zum Sieger. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren finanzielles Abschneiden, Firmen-Management, Innovationskraft und Marktführerschaft. Im dazugehörigen englischen
Artikel werden verschiedenste Dinge angeführt, die NVIDIAs Situation in jedem Bereich darstellen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei NVIDIAs Chief Executive
Jen-Hsun Huang gewidmet, dem vor allem der Erfolg in den ersten beiden und daraus resultierend auch dem dritten Bereich zugesprochen wird.
In dieser Hinsicht wird auch noch mal das Kräfteverhältnis zum Hauptkonkurrenten AMD ehemals ATI aufgegriffen. Dabei werden die zukünftigen Intentionen von AMD und Intel angerissen, welche Produkte planen die NVIDIAs Hauptgeschäft der Grafikchips beeinflussen könnten indem Kunden wegfallen würden. Darauf wird ein interessanter Aspekt aufgegriffen, den Jen-Hsun Huang noch spezieller formuliert. Durch die Möglichkeit die Leistung von Grafikchips zu simulieren, ohne ihn erst fertigen zu müssen, kann das Unternehmen einen sehr geringen Zyklus der Neuvorstellungen vorweisen. Man spricht von sechs Monaten die vergehen, bis etwas Neues auf den Markt gebracht wird. Damit ist man den anderen Herstellern deutlich voraus. Wenn man also etwas Besseres und Schnelleres anbieten kann, und sei es nur für sechs Monate, stellt man trotzdem die Kunden zufrieden sagt Jen-Hsun Huang.
Zudem wird die CUDA-Technologie gelobt, welche es ermöglicht GPUs für bestimmte Berechnungen zu nutzen. Dadurch wird enorm viel Leistung bereitgestellt, die nur mit einer x-fachen Anzahl von Prozessoren zu erreichen wäre. Ein weiterer Aspekt wird in dem Artikel bei dem stark wachsenden Bedarf nach hoher Grafikleistung im Internet gesucht. Dabei soll die steigende Bandbreite des Internets zur Folge haben, dass die User ebenfalls im Internet mehr 3D-Leistung brauchen und nicht nur bei Spielen. Ein konkretes Beispiel wird nur in Form von Google Earth genannt, was diesen Aspekt als Ganzen nicht schlüssiger macht. Zwar spricht Jen-Hsun Huang von der Simulation ganzer Städte, jedoch ist dies Zukunftsmusik. Und diese liegt in weiter Ferne, denn nur wenige Menschen durften, wie er, bisher das komplette Modell der verbotenen Stadt in China erleben.
[bb]