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 ASUS blickt auf Cebit voraus

Notebooks | 30.01.2008, 18:12
Im Rahmen einer Pressekonferenz zeigte ASUS heute einen Vorgeschmack auf sein Produktprotfolio für 2008, das auf der Cebit im März großflächig verfügbar sein soll. Nachdem sich der taiwanesische Hersteller in 2007 auf dem deutschen Notebookmarkt mit einer Zuwachsrate von 82% auf den sechsten Platz nach Stückzahlen vorgekämpft hat und nach eigenen Angaben durch die Neugruppierung schlagkräftiger geworden ist, lag der Fokus der Präsentation auf mobilen Produkten.

In erster Linie sind damit Notebooks gemeint. ASUS will mit dem "vollständigsten" Portfolio "von 499 bis 3500 Euro" quer durch alle Anwendergruppen weitere Zuwächse erreichen und in die Top 5 im deutschen Markt vorstoßen. Gelingen soll dies mit einer Reihe von neuen Produkten, darunter das Modell "U2", das als Subnotebook mit integriertem optischem Laufwerk und später im Jahr mit Solid State Festplatte (zum Start gibts erst einmal ein 1,8" Festplattenlauferk) bei 1200 g Gewicht punkten will.

Etwas oberhalb davon soll sich das "U6S" positionieren, das im Gegensatz zum "U2" ein 12,1"-Display statt eines 11,1"-TFT enthält. Außerdem kommen statt ULV-Prozessoren "normale" CPUs aus dem Santa Rosa Refresh zum Einsatz. Auch diskrete Grafikchips vom Typ NVIDIA GeForce 9300M sind vorgesehen. Diese von NVIDIA noch nicht offiziell angekündigten Grafikchips verbaut ASUS neben dem GeForce 9500M nach einigen Angaben mehrere Monate exklusiv.

Noch kleiner soll die nächste UMPC-Generation sein. Mit gerade einmal 520 g und integriertem UMTS bei weniger als 1000 Euro soll das Touchscreen-Gerät seine Käufer ansprechen.

Im Mainstreamsegment gibt es eine Reihe neuer F3-Modelle, die ebenfalls auf die Santa Rosa Refresh Plattform umgestellt werden. Über kurz oder lang sollen diese Geräte aber von der Multimediaserie M50 abgelöst werden.

Das Notebookmodell G70 soll sich mit SLI-Grafik, zwei Festplatten, TV-Tuner, Fernbedienung und integriertem Subwoofer an Gamer wenden. Ebenfalls in der gehobenen Preisklasse wird sich das VX3 einfügen und das neueste Modell der Lamborghi-Serie darstellen.

Natürlich war auch der EeePC Thema. Neben der erneuten Anpreisung seiner Vorteile gab es aber wenig Neues. Hier soll erst auf der Cebit über die Roadmap gesprochen werden.

Abschließend zeigte ASUS noch zwei Mini-Desktops. Der Essentio CS5110 soll bei einem Volumen von 3 l als "Style"-Modell bei "Menschen zwischen 25 und 40 mit viel Kundenkontakt" Eindruck schinden. Mit einem Intel Core 2 Duo und NVIDIA Geforce 8600GT soll er aber auch fürs Wohnzimmer und HD-Inhalte stark genug sein. Stark muss auch der Kunde sein, das Gerät soll ab April 749 Euro kosten.

Fürs Wohnzimmer hat ASUS aber eigentlich das Modell Nova P22 vorgesehen, das gerade einmal 2 l Volumen ausfüllt und extrem leise sein soll, obwohl es auf Desktop-Technik basiert. ASUS verspricht ein innovatives Kühlungskonzept und hat in der Front Lautsprecher eingebaut. Ab März soll das Gerät für interessante 499 Euro im Handel sein.

[tm]





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