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 Weitere Details zu Intels Silverthorne-Prozessoren

Prozessoren | 09.02.2008, 13:04
Zum neuen Silverthorne-Prozessor von Intel, der in zahlreichen Systemen für den stromsparenden Betrieb eingesetzt werden soll, sind weiter Details bekannt geworden. So gab Intel im Rahmen der International Solid State Circuit Conference (ISSCC) bekannt, welche Mechanismen die CPU auf Basis von 45-nm-Strukturen verwendet, um einen deutlich sparsameren Betrieb zu ermöglichen. Die Rede ist hier von einer Leistungsaufnahme von einem Zehntel gegenüber aktuellen Core-2-Duo-Prozessoren.

So soll ein Deep Power Down State die Stromaufnahme wesentlich reduzieren, indem der C6-Status, der bereits vom Core 2 Duo bekannt ist, um weitere Funktionen erweitert wurde. So werden nun nicht mehr nur alle Funktionseinheiten abgeschaltet, sondern ein zusätzlicher Speicher mit deutlich geringerer Betriebsspannung sichert nun auch die Zustände von Rechenwerk und Registern. Zusätzlich kommen für den Cache neue Zellen zum Einsatz, die auf acht anstelle von bisher sechs Transistoren zurückgreifen und weniger Strom benötigen. Insgesamt soll die CPU im Betrieb nur noch maximal zwei Watt verbrauchen, im Leerlauf dagegen nur noch unter 0,1 Watt.

Technisch befinden sich auf einer Fläche von 25 Quadratmillimetern nur noch 47 Millionen Transistoren gegenüber dem Penryn, der auf die neunfache Anzahl zurück greift. Trotzdem soll die CPU vollständig kompatibel zur Architektur des Core 2 Duo bleiben.

Eingesetzt werden die CPUs dann in verschiedenen Varianten zum Beispiel in Intels neuen Low-Cost-Notebook-Plattform Shelton, die im zweiten Halbjahr 2008 erscheinen soll und insgesamt lediglich acht Watt benötigt. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Ultra-Low-Voltage-Plattform Menlow, die Intel bereits auf der CES präsentiert hat.
[rl]





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