Auf der gerade beendeten Computex in Taipei, Taiwan hat der BIOS-Hersteller Phoenix ein neues BIOS mit grafischer Oberfläche vorgestellt. Das BIOS setzt auf den aktuellen Award- und Phoenix BIOSsen als eine Erweiterung auf und wird FirstBIOS genannt. Diese Erweiterung ist modular aufgebaut und ermöglicht den Einbau weiterer Funktionen wie Internetzugang oder Security- und Restore-Tools - und das ohne Betriebsystem.
Die Benutzeroberfläche ermöglicht dabei Auflösungen bis zu 1280 × 1024. Der Zugriff auf das Internet ist mittels integriertem Browser möglich, den Phoenix mit den FirstWare-Tools liefern kann und der auf dem Linux-Kern innerhalb des FirstBIOS installiert wird. Der Browser ist in der Lage, Programme aus dem Internet zu laden und selbige auf FAT32 (Windows 95/98/ME), NTFS (Windows NT/2000/XP) und ext2 (Linux) Partitionen zu speichern.
Weitere Funktionen, wie die Restore-Funktion, die in der Lage ist, Images von der Festplatte auszulesen und damit Recovery-CDs überflüssig machen würde, sowie Security-Funktionen, erweiterten Passwortschutz oder Geräteauthenfizierung können ebenfalls eingebaut werden. Epox ist bereits jetzt dabei, ihre i845G-Mainboards mit FirstBIOS auszustatten.
[rg]