Mit der sich für das zweite Quartal ankündigenden
Montevina-Plattform, die dem Vernehmen nach
Centrino 2 heissen soll, will Intel einen schnellen Übergang von den bisher erhältlichen Napa- und Santa Rosa (Refresh)-Plattformen erreichen. Das berichten heute die
Digitimes unter Berufung auf Quellen aus dem Bereich der Notebookhersteller.
Während im laufenden ersten Quartal 2008 rund 60 % der verkauften Intel-Notebooks auf der Santa Rosa-Plattform basieren, stellen Santa Rosa Refresh Notebooks, die sich von ersteren durch die Verwendung von 45 nm-Penryn-Derivaten unterscheiden, etwa 31 %. Der Rest entfällt auf die ältere Napa-, Napa Refresh- sowie Celeron-Systeme.
Mit Erscheinen der Montevina-Plattform soll deren Anteil über 18 % im zweiten Quartal, 50 % im dritten Quartal bis auf 90 % zum Jahresende anwachsen. So soll lediglich bei Santa Rosa-Refresh-Notebooks noch ein kurzfristiger Zuwachs im zweiten Quartal zu erwarten sein, bevor auch sie an Bedeutung verlieren.
Grund für die angekündigten schnellen Übergangsszenarien ist neben dem, wie wir vermuten, Gewinnmaximierungsstreben v.a. die Sorge um die OEMs und Händler, die durch einfachere Produktplanungen und Lagerhaltung einfachere Bedingungen vorfinden sollen. Um diese Entwicklung zu beschleunigen, sei mit Preiskürzungen der bestehenden Plattformen ab April zu rechnen. Sollte es so kommen, könnte sich für die Käuferschaft das eine oder andere Schnäppchen im "Plattform-Schlussverkauf" ergeben.
[tm]