
Der Grafikkarten und Chiphersteller ATi zieht sich aus dem chinesischen und taiwanesischen Markt zurück und überlässt den Verkauf von Grafikkarten mit Radeon Chips anderen Herstellern. Der dortige Markt wird weiterhin mit solchen Karten versorgt, jedoch übernehmen dies Hersteller wie CP Technology und Gigabyte Technology. Lediglich der Vertrieb von Karten, die direkt aus dem Hause ATi stammen, wird zurückgefahren.
Dieser Schritt scheint aus Sicht von ATi durchaus verständlich, ist der Preis einer Grafikkarte doch das absolute Kaufargument im asiatischen Handel. Die Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herstellern, die Grafikkarten auf Basis von ATi-Chips bauen, ermöglicht es dem Unternehmen, sich langsam aber sicher aus unlukrativen Bereichen des Handels zu verabschieden. Nur auf Märkten, in denen der Markenname ATi, trotz höherer Preise, für einen guten Absatz sorgt, kann das Unternehmen erfolgreich agieren. Dies ist z.B. in Amerika der Fall.
Auch in Europa ist mit einer gewissen Rückzugstendenz zu rechnen, dies wird sich jedoch nicht schlagartig auswirken. Hier werden schlicht und ergreifend Marktanteile an Unternehmen wie Sapphire, Hercules und Club3D abgetreten, die diese dann abdecken können. Zu erwähnen ist, dass diese Entwicklung nicht für die Grafikkarten aus den FIRE GL und All-In-Wonder Serien gilt. Diese Produkte wird ATi weiterhin in China und Taiwan vertreiben.
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