Kurz vor Monatsende stellt AMD einige Wochen nach der Einführung der 3000er-Familie bei den Desktop-Grafikkarten heute auch ein neues Workstation-Grafikprodukt vor. Nach AMD-Angaben handelt es sich bei der ATI FireGL V7700 um die erste verfügbare Workstation-Grafikkarte mit DisplayPort.
Die Zielgruppe für die Workstation-Produkte ist entweder im Bereich Computer Aided Design (CAD), Digital Content Creation (DCC) oder Medical Imaging zuhause, eben all die Bereiche, die von den dafür verfügbaren OpenGL-Treibern profitieren, mit denen man sich von den hardwaremäßig recht eng verwandten Desktop-Grafikkarten absetzen kann.
AMD hebt in den Mitteilungen zum Launch explizit die 10 Bit Genauigkeit in der Grau-Auflösung hervor, die mit drei Farbkanälen 30 Bit Farbrendering ergibt, was v.a. im medizinischen Umfeld seine Vorteile ausspielen soll - immer vorausgesetzt, der Monitor spielt mit.
Auch in der Anbindung zieht AMD im Workstation-Bereich mit den Desktop-Karten gleich. Durch die Integration des DisplayPort wird dem Kunden ein Stück Zukunftssicherheit auch für hohe Auflösungen und Farbtiefen geboten, dazu gibt es einen Dual-Link DVI. Auf Rechnerseite kommuniziert nun auch die FireGL-Serie in Form der V7700 über PCI Express 2.0. Die Karten mit 512 MB Videospeicher und 320 Shadereinheiten (äquivalent zur Radeon HD 3800-Serie) sind von diversen CAD- und DCC-Softwareherstellern zertifiziert. Treiber gibt es für Windows XP, Vista und Linux, jeweils in 32 und 64 Bit-Varianten.
Die Karten kommen im April in den Handel und sollen 1099 US-$ kosten - wer vier Monitore braucht, kann diese Ausgabe auch problemlos verdoppeln und zwei der Karten erwerben.
[tm]