Mit einer noch nie da gewesenen Summe von 300 Millionen US-Dollar will Microsoft durch eine intensive Werbekampagne ihr Image verbessern. Das Hauptaugenmerk liegt vor allem bei dem Betriebssystem Windows Vista, sowie die Suchmaschine Live.com und das Handybetriebssystem Windows Mobile.
Wie ein Konzernminister der
Financial Times Deutschland sagte, sollen die Kunden demnächst nicht mehr den Computer kaufen obwohl Windows darauf installiert ist, sondern weil Windows das Betriebssystem ist. Gerade bei Vista kämpft Microsoft mit einem
schwachen Image, zu anfällig, zu resourcenhungrig und zu unausgereift sind die Punkte, welche die Kunden dem Betriebssystem vorwerfen. Zwar hat Vista den besten Start aller bisherigen Betriebssysteme der Redmonder hingelegt, dies liegt aber vor allem am
OEM-Bereich und am starken Wachstum des
PC-Markts an sich. Hier erfreut vor allem der Notebook-Sektor mit sehr starken Zahlen, doch genau dort bekommt Microsoft auch immer mehr Konkurrenz. So wird immer häufiger auch Linux als Betriebssystem auf Notebooks verwendet, besonders gerne bei den
Ultra-Low-Cost-PCs. Aber auch bei den Desktop PCs erhält Linux immer mehr Zuspruch und hier tritt noch Apple als Konkurrent auf. Denn auch Apple kann sich an steigenden Verkaufszahlen erfreuen.
Sowieso hat Microsoft zur Zeit allen Grund offensiver auf den Markt zu agieren. Neben den Streitigkeiten mit der
europäischen Kommission stehen Microsoft zur Zeit immer wieder
Klagen ins
Haus. Zudem stellt auch das
Angebot an Yahoo ein hohes Risiko für den Konzern da. Doch genau das war es, was Steve Ballmer bei seinem Antritt als Microsoft-Chef gesagt hat: “Wir werden mehr als jemals zuvor investieren müssen, um Begeisterung bei Konsumenten zu wecken"
[dk]