Vor knapp zwei Monaten machte Microsoft dem Internetriesen Yahoo ein
Angebot über 44,6 Milliarden US-Dollar für die Übernahme, doch bisher hat Yahoo nicht wirklich auf das Angebot reagiert. Jetzt verlieren die Redmonder die Geduld und fordern eine Einigung bis zu 21. April, ansonsten will sich Microsoft direkt an die Aktionäre wenden.
Seit dem Angebot Anfang Februar hat sich Yahoo kaum bewegt. Obwohl das Angebot mehr als 60 Prozent über dem eigentlichen Börsenwert liegt, empfand man es als zu gering und so entschied der Yahoo-Vorstand sich erstmal nach Alternativen umzusehen. Doch nun teilte Microsoft in einem
offenen Brief mit, dass man sich direkt an die Aktionäre wenden will, sollte sich Yahoo nicht innerhalb der nächsten drei Wochen für die Übernahme entscheiden. Das käme den Aktionären auch entgegen, die sich schon länger positiv über das Angebot geäußert haben. Für Microsoft wäre dieser Weg zudem wahrscheinlich auch günstiger. Damit scheint offensichtlich, dass Yahoo falsch gepokert hat, denn weder sind Alternativen in Sicht, noch wird sich das Angebot von Microsoft noch verbessern.