Während die Finanzkrise in immer mehr Bereiche um sich greift, konnte in seinen Ergebnissen für das erste Quartal erst einmal für Beruhigung sorgen. Zwar ging der Gewinn entsprechend den Erwartungen um 12 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar zurück, doch konnte das Unternehmen gleichzeitig den Umsatz um neun Prozent steigern und sich seine Brutto-Marge von 53,8 Prozent bewahren. Besonders positiv stimmte allerdings der Ausblick, den der Prozessorgigant bestätigte.
So sieht Intel-CEO Paul Otellini besonders die Kernbereiche mit Prozessoren und Chipsätzen gestärkt und rechnet mit einem soliden Marktumfeld. Aus diesem Grund erhöhte man für das zweite Quartal auch die Prognosen auf einen Umsatz von 9 bis 9,6 Milliarden US-Dollar bei einer ebenfalls steigenden Brutto-Marge von 56 Prozent, die im Gesamtjahr schließlich auf 57 Prozent ansteigen soll. Gewohnter Weise ist die erste Jahreshälfte in der Chipbranche im Vergleich zur zweiten deutlich schwächer, sodass Intel hier wohl nicht ohne Grund positiv in die Zukunft schaut.
Insgesamt läuft das Geschäft bei Intel damit wieder einmal besser als bei AMD. Der Konkurrent aus Sunnyvale hatte erst Anfang des Monats eine Warnung publiziert, in der man gleichzeitig ankündigte, stärker sparen zu müssen, als ursprünglich erwartet. In diesem Zuge sollten rund 1600 Mitarbeiter entlassen werden. Die Zahlen für das erste Quartal will das Unternehmen am Donnerstag Abend veröffentlichen.
[rl]