Der Computerhersteller MSI wirbelt mit neuen Mini-Notebooks die Branche durcheinander und setzt dabei besonders auf größere Displays und längere Laufzeiten. In zwei Versionen sind die Geräte entweder mit 8,9-Zoll-Display oder 10,2-Zoll-Display erhältlich, die eine maximale Auflösung von 1024x600 Pixel erreichen. Welcher Prozessor und Chipsatz "Wind" aber davon tragen wird, verschweigt MSI bisher leider noch, Gerüchte sprechen hier aber vom Intel Atom mit 1,6 GHz.
Zusätzlich soll eine 80-GB-Festplatte in 2,5-Zoll-Baugröße die Vorgaben von ASUS mit 12-GB-Solid-State-Discs übertrumpfen und mehr Raum für Daten bereit stellen. Für eine verlängerte Akku-Laufzeit bestückt das Unternehmen das Display außerdem mit einer sparsameren LED-Hintergrundbeleuchtung, von der man sich zusätzlich einen besseren Kontrast und Farbumfang verspricht. Als weiterer wesentlicher Punkt rückt die größere Tastatur in den Blickpunkt, die ein bequemeres Arbeiten ermögliche. Abgerundet wird das Paket mit Bluetooth, USB 2.0 und integrierter 1,3-Megapixel-Webcam.
Trotz der etwas größeren Ausmaße soll das Mini-Notebooks nur rund einen Kilogramm wiegen. Beim Betriebssystem fällt bei MSI die Wahl auf den Software-Riesen Microsoft mit Windows XP. Über alternative Angebote mit Linux-Betriebssystem ist derzeit noch nichts bekannt, obgleich Spekulationen hier im günstigeren Bereich durchaus die OpenSource-Konkurrenz im Einsatz sehen. Preislich verbleiben die Geräte im bereits spekulierten Rahmen zwischen 300 und 700 Euro und sollen im Juni eingeführt werden. Genaue Termine für den europäischen Markt sind zwar derzeit noch offen, dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit aber nicht wesentlich unterscheiden.