
Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte
Microsoft seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent auf 10,16 Milliarden US-Dollar steigern. Der Umsatz des Geschäftsjahres 2005 belief sich mit 39,79 Milliarden auf ein neues Rekordhoch.
Im vierten Quartal erwirtschaftete der Softwareriese einen Nettogewinn von 3,7 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 37,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal. Der Gewinn pro Aktie beträgt 34 US-Cents, während dem die Analysten einen Gewinn von 31 US-Cents pro Aktie erwarteten. Dem Nettogewinn wurden bereits 775 Mio. US-Dollar oder 5 US-Cents pro Aktien für die Beilegung des Kartellstreites zwischen IBM und Microsoft abgezogen.
Der Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres wuchs gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf 39,79 Milliarden US-Dollar und ist gemäss Microsoft ein neuer Firmenrekord. Der Nettogewinn belief sich auf 12,25 Milliarden US-Dollar, was einer Umsatzrendite von 30,7 Prozent entspricht. Im Vorjahr betrug der Reingewinn noch 8,17 Milliarden US-Dollar.
In der detaillierten Betrachtung des Geschäftsjahres legte die Client-Sparte (Windows) rund 6 Prozent an Umsatz zu und erreichte einen Schlusstand von 12,234 Milliarden US-Dollar, mit einem operativen Gewinn von 9,442 Milliarden US-Dollar. Die Serversparte konnte seinen Umsatz ebenfalls deutlich um 16 Prozent auf 9,885 Milliarden US-Dollar zu, der operative Gewinn steigerte sich gar um 130 Prozent auf 3,259 Milliarden US-Dollar. Die Sparte Information Worker (z.B. Office) legte im Umsatz rund 3 Prozent auf 11,013 Milliarden US-Dollar zu, auch der operative Gewinn konnte um sieben Prozent auf 7,915 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Verluste musste Microsoft hingegen in der Businesssoftwaresparte hinnehmen, der operative Verlust belief sich 201 Mio. US-Dollar, wobei der Umsatz um sechs Prozent auf 803 Mio. US-Dollar gesteigert werden konnte.
Nach wie vor auf dem Verlustpfad ist die Home und Entertainmentsparte mit 379 Mio. US-Dollar miese und einem Umsatz von 3,242 Milliarden US-Dollar. Ebenso Verlustreich ist die Mobile und Embedded Sparte. 46 Mio. US-Dollar Verlust musste der Konzern zu Kenntnis nehmen, wobei der Umsatz um 36 Prozent auf 337 Mio. US-Dollar gesteigert werden konnte.
Microsoft hat Total 37,75 Milliarden Free Cash zur Verfügung, wobei die Kasse im laufenden Geschäftsjahr aufgrund diverser Zahlungen für Vergleich aus Rechtsstreiterein gelitten hat. So wurden Beispielsweise im vierten Quartal 775 Mio. US-Dollar für einen Vergleich mit IBM aufgewendet werden.
Der Ausblick ist optimistisch, so erwartet Microsoft für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz zwischen 43,7 und 44,5 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn soll sich zwischen 18,3 und 18,8 Milliarden US-Dollar einpendeln. Der Gewinn pro Aktie sollte in der Spanne von 1,27 und 1,32 US-Dollar abschliessen.
Der umfangreiche Geschäftsbericht kann für detailliertere Informationen direkt bei Microsoft eingesehen werden.
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