Und abermals balgt sich die Gerüchteküche um neue, aktuelle Informationen zum kommenden AMD Grafikchip. Die Rede ist von RV770, seinen möglichen Fähigkeiten und seinem Erscheinungsdatum. Bislang gingen die Gerüchte den Weg, dass wir zur kommenden Computex Anfang Juni die Vorstellung der neuen Radeon HD 4000-Familie sehen sollten. Auch wurde bislang
spekuliert, dass die kommende Chipgeneration mit einem 256-bit Speicherinterface antreten wird. Alles falsch, glaubt man den aktuellen Informationen verschiedener Sepkulanten.
OCWorbench will erfahren haben, dass es AMD nicht rechtzeitig schaffen wird, die Karten bis zur kommenden Computex vorzustellen. Dem bisherigen Gerücht, dass man die Karten dann vorstellen, aber in Mengen im darauffolgenden Juli 2008
liefern wird, wird damit erst einmal widersprochen.
OCW spekuliert darüber hinaus ins Blaue hinein, dass es Fertigungsprobleme gäbe, was zu einer Verzögerung führen würden. Unsere Rücksprachen mit diversen Partnern ergaben inzwischen aber, dass die Computex in der Tat nicht wahrscheinlich sei. Durchaus sei denkbar, dass man dort - hinter "offenen" oder verschlossenen Türen diese Karten zeigen würde, der Fahrplan AMDs zur Vorstellung sei aber klar seit Wochen auf Ende Juni 2008 gesetzt. Das wiederum würde zu den Informationen passen, dass die
Massenauslieferung im Juli erfolge und man damit eigentlich im Plan liege.
Fudzilla seinerseits ist ab sofort der Ansicht, dass der
RV770XT, welcher neben GDDR3- und GDDR4-Speichersupport, auch einmal mit GDDR5-Speicher erscheinen soll, über ein 512-bit breites Speicherinterface verfügen wird. Das würde natürlich das Herz des einen oder anderen Grafikenthusiasten höher schlagen lassen, doch auch an diesem Punkt ist ein wenig Argwohn angebracht, insbesondere auch deshalb, weil dieses Interface seitens Fudzilla nur der GDDR5-Variante angedichtet wird - ein eigentlich aus Fertigungsgründen kaum glaubhafter Schritt. AMD müsste dafür praktisch zwei unterschiedliche GPUs auflegen bzw. zumindest den Speichercontroller hierfür extra für die später erwarteten GDDR5-Modelle anpassen.