Der Internetkonzern Google will für seinen zusätzlichen Service ″Street View″, welcher in ″Google Maps″ integriert werden wird, die deutschen Straßen flächendeckend fotografieren um diese dann im Internet der Allgemeinheit zur Ansicht zur Verfügung zu stellen.
Diese Planungen stößt natürlich auf heftige Kritik. Datenschützer sehen die Privatsphäre der einzelnen Menschen verletzt. Doch Google betont, dass man die Privatsphäre schützen will. Zu diesem Zweck sollen alle Auto-Kennzeichen sowie die Gesichter der Personen unkenntlich gemacht werden. Dies ist in den Augen nur ein schwacher Trost, denn trotzdem können intime Details der Menschen im Internet für alle sichtbar werden.
Aus diesem Grund wurde auch schon Anfang April eine Klage gegen Google eingereicht. Wie das
Wall Street Journal berichtete, hatte ein amerikanische Ehepaar geklagt, weil mit dem Service ″Street View″ Details des Grundstücks des Ehepaars zu sehen war. Aber auch die Behörden sehen eine Gefahr in den flächendeckenden Fotografien und so hat das Pentagon bereits das fotografieren von militärischen Einrichtungen verboten.
[dk]