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 Entlässt Microsoft 17 Prozent seiner Mitarbeiter?

Wirtschaft | 03.01.2009, 17:35
Die Probleme, die einige Firmen angesichts der aktuellen Wirtschaftslage haben, sind zweifelsohne gravierend. Bisher hatte man zu diesen Unternehmen jedoch nicht Microsoft gezählt. Schenkt man allerdings Fudzilla Glauben, so plant der Software-Riese die Entlassung von 17 Prozent seiner Angestellten.

Gemäß Fudzilla, die sich auf interne Quellen bei Microsoft berufen, könnte es bereits am 15. Januar zu umfassenden Restukturierungsmaßnahmen inklusive des Abbaus von 15.000 Stellen kommen. Der Termin erscheint dabei recht glaubwürdig, denn damit käme die Ankündigung eine Woche vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen, welche am 22. Januar veröffentlicht werden. Am stärksten soll es dabei das MSN-Team und die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) treffen.

Gerüchte um einen eventuellen Stellenabbau bei Microsoft sind nicht neu, die Größe der Zahlen jedoch schon. Bisher hatte man stets von höchstens zehn Prozent gesprochen. Eine mögliche Erklärung liefert wiederum Fudzilla. Bei den 15.000 Entlassungen könnten bereits die Kündigungen für Leiharbeiter mit enthalten sein. Da solche Jobs nicht in der Zahl von 90.000 Angestellten auftauchen, würde dies die Diskrepanz erklären.

Geht es nach den Marktanalysten Standard & Poor's gibt es für Microsoft genug Gründe für Stellenkürzungen. So hatten die Analysten bereits im Dezember darauf hingewiesen, dass die Umsätze einbrechen werden. Das Client-Segment (Windows) gibt demnach um ein Prozent nach, das Wachstums des PC-Absatzes soll 2009 nur noch bei mageren vier Prozent liegen und auch das Onlineservice-Geschäft werde nur noch um neun statt um 12 Prozent wachsen.
[fo]





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