Nachdem bereits erste Hersteller günstige Notebooks unterhalb einer Größe von 10 Zoll anbieten, macht sich nun auch der taiwanische Hersteller Acer bereit, den Markt mit seiner Aspire-One-Serie zu stürmen. Das Unternehmen verspricht sich mit besonders günstigen Modellen eine Chance auf dem knapp kalkulierten Markt und kalkuliert allein für 2008 mit insgesamt sieben Millionen Geräten. Technisch unterscheidet sich das Aspire One jedoch kaum von der Konkurrenz.
Wie der ASUS Eee PC setzt Acer auf Intels Atom-Plattform mit Atom-Prozessor und integrierter Grafikeinheit. Zusätzlich bestückt Acer die Geräte mit 512 MB oder 1 GB Arbeitsspeicher und wahlweise mit einer Solid State Disk (SSD) mit 8 GB Kapazität oder — für diejenigen, die mehr Platz benötigen — mit einer traditionellen 80-GB-Festplatte. Ansonsten sorgt Acer mit einem verbauten Card-Reader, WLAN und UMTS für den Anschluss an die Außenwelt. Eine Webcam für Video-Telefonie wurde ebenfalls gedacht.
Trotz der Display-Größe von 8,9 Zoll mit einer Auflösung von 1024x600 Bildpunkten verspricht Acer bei den Maßen der Tastatur nur minimale Abstriche. Sie soll zu 95 Prozent einer Standard-Tastatur normaler Notebooks entsprechen. Bei der Laufzeit rechnet Acer mit bis zu sechs Stunden.
In Europa steht das Gerät noch im Juli im Laden und soll dann zwischen 330 und 400 Euro kosten. Wer farblich bestimmte vorlieben hat, findet zunächst Weiß und Blau im Angebot, zu denen später die etwas ungewöhnlicheren Alternativen Brau und Pink hinzu kommen sollen.
[rl]